Was der Mittelstand von SpaceX lernen kann – Die Prinzipien hinter einer Hochleistungskultur
Shownotes
Wie baut man ein Unternehmen, das schneller lernt als andere, Verantwortung wirklich in die Mannschaft bringt und beim Wachstum nicht in Bürokratie erstickt?
Hans Königsmann weiß ziemlich genau, wie das aussieht. Er gehörte zum frühen Team von SpaceX und hat über viele Jahre miterlebt, wie aus einer improvisierten Raketenfirma ein Unternehmen mit außergewöhnlicher technischer Leistungsfähigkeit wurde.
In dieser Folge spricht Randolph Moreno Sommer mit Hans darüber, was Unternehmer aus dieser Entwicklung tatsächlich lernen können. Nicht über Mars-Fantasien und nicht über das übliche Elon-Musk-Boulevardgerede, sondern über die Systeme dahinter.
Ein zentraler Punkt: SpaceX wollte Menschen, die Probleme lösen können. Also wurde genau das im Recruiting getestet. Ingenieure mussten fachliche Aufgaben lösen, Techniker praktisch zeigen, was sie können. Lebenslauf und gute Selbstdarstellung reichen nicht, wenn am Ende Leistung gefragt ist.
Genauso klar war der Umgang mit Fehlern. SpaceX war von Beginn an extrem testorientiert. Fehler wurden nicht versteckt, sondern möglichst schnell sichtbar gemacht, ausgewertet und in bessere Lösungen übersetzt. Drei Fehlstarts am Anfang waren damit nicht das Ende der Geschichte, sondern Teil einer steilen Lernkurve.
Mit dem Wachstum kamen Prozesse dazu. Aber nicht Prozess um des Prozesses willen. Tickets, digitale Arbeitsanweisungen, Dokumentation und Automatisierung sollten Qualität sichern und Geschwindigkeit ermöglichen. Die entscheidende Frage lautete immer: Was ist wirklich notwendig – und was machen wir nur, weil wir es schon immer so gemacht haben?
Genau hier wird die Folge für den deutschen Mittelstand spannend.
Denn Leistungskultur bedeutet nicht, auf Systeme zu verzichten. Das Gegenteil ist der Fall. Du brauchst Systeme. Aber Systeme müssen Verantwortung beschleunigen und dürfen sie nicht ersetzen.
Hans erklärt außerdem, warum Mitarbeiter bei Problemen nicht nur Probleme melden sollten, sondern möglichst schon mit einem Lösungsvorschlag kommen, warum eine große Mission enorme Kraft entfalten kann und weshalb Unternehmen ihren Mitarbeitern die Freiheit geben müssen, bestehende Annahmen grundsätzlich infrage zu stellen.
Eine Folge über Recruiting, Eigenverantwortung, Fehlerkultur, Digitalisierung, Prozesse, Führung und die Frage, wie Unternehmen auch im Wachstum schnell und leistungsfähig bleiben.
Wenn Du gerade Dein Unternehmen skalierst, dann stell Dir nach dieser Folge vier Fragen: Testest Du im Recruiting wirklich Können? Werden Probleme bei Euch früh sichtbar? Helfen Eure Prozesse den Mitarbeitern oder verwalten sie nur Arbeit? Und ist Eure gemeinsame Mission groß genug, dass leistungsstarke Menschen dafür Verantwortung übernehmen wollen?
Hör Dir die neue Folge des TOP Arbeitgeber Podcasts an und prüfe, welche dieser Prinzipien Du morgen in Deinem Unternehmen umsetzen kannst.
führung #mittelstand #leistungskultur
Transkript anzeigen
00:00:00: wenn ich sogar mehr in meiner Zeit war, eigentlich Personal.
00:00:03: Also wir wollten Leute die Probleme lösen können und das haben wir halt getestet.
00:00:07: also für die Ingenieure haben wir irgendwelche Riddles gemacht Für Techniker hatten wir Lült-Tests.
00:00:12: Wir haben uns halt eben nicht damit aufgehalten irgendwelches Sachen zu hundert Prozent abzudecken sondern wir dachten, dass es schon eine gute Abdeckung ist und ein bisschen Risiko gehen hier ein.
00:00:21: Wir hatten eine ziemlich steile Lernkurve am Anfang.
00:00:23: Wir haben am Anfang drei Vielstarts gehabt.
00:00:26: Ob wir das schaffen oder nicht, das hängt von vielen Umständen ab, die nicht alle unter unserer Kontrolle sind.
00:00:35: Ein herzliches Willkommen zu einer weiteren Folge unseres Top Arbeitgeber Podcasts Personal und Führung und Fokus.
00:00:41: Mein Name ist Randolph Morino Sommer, ich bin Ex-Marino-Officier und Gründer der Top Arbeit Geberberatung per Family Und mein holtiger Gast hat etwas getan was wirklich nur eine Handvoll deutscher Geschaffförmess ins Weltall geflogen.
00:00:53: gerade jetzt am zwanzig März.
00:00:54: zwei tausend fünfundzwanzig saß in einem new Shepard Kapstel von Blue Richen ausgerechnet beim größten Konkurrenten von SpaceX, der Firma die er selbst über zwanzig Jahre lang aufgebaut hat.
00:01:05: Hans Königsmann war Mitarbeiter Nummer vier bei SpaceX.
00:01:08: Er hatte als der Zwei-Taus-Zweiz wieder ein Mask-Stieß gehabt.
00:01:11: Drei Leute?
00:01:12: Passt Red Sheet!
00:01:13: Kein Büro habe ich gelesen und keine einzige Rakete.
00:01:16: Heute ist SpaceX das wertvollste Raumfahrtunternehmen in der Welt.
00:01:19: Und mich interessiert heute nicht der Mask auch nicht dass Muskbulle war Gerede da draußen und auch nicht irgendwelchen Space Ghosts.
00:01:25: Mich interessiert wie zur Hölle baut man eine Firma auf?
00:01:28: Was war Kultur, was war Zufall?
00:01:30: Was war Genie?
00:01:31: Was davon kann deutscher Mittelstände mit zweihundertfünfzig Mitarbeitern vielleicht morgen früh kopieren.
00:01:36: Moin lieber Hans!
00:01:38: Du warst auch einigen Mal in einem Heil im All.
00:01:40: Wie viele Tage hast du gedauert bis du wieder normalen Bürokaffee getrunken hast erzählt?
00:01:44: Nächsten Tag würde
00:01:47: ich mal sagen.
00:01:49: Ja, sehr gut.
00:01:51: Wie kam es denn eigentlich dazu dass du NS-XIV also die Mission mit der Michaela Benthaus hier im Rollstuhl sitzt?
00:01:58: Wie kam denn eigentlich diese Connection dazu?
00:02:01: Und wie ist das
00:02:02: ein Connection, weil sie hatte mich angesprochen ob ihr hier helfen kann mit einem Parabelschlug.
00:02:07: Also, dass die ja jetzt Reise kosten.
00:02:10: und ich war damals angefangen bei ORB als Aufsichtsrat und habe gedacht okay dann gucke ich da mal auf ORB was machen können.
00:02:17: und ORB hat sehr zu meiner Freude gut reagiert und hat ihr die Reise zum Teil zumindest finanziert Und das fand ich also schon klasse.
00:02:27: Dann hat sie mich später noch mal angesprochen und dabei hat es nämlich gefragt, ob die Astronautin sein könnte.
00:02:34: Na ja...und dann habe ich's halt gezeigt!
00:02:39: Wie war das für dich?
00:02:40: Meinungs- zwanzig Jahre lang Raketenstaats verantwortet und
00:02:44: interessant.
00:02:46: Ich fand schon klasse irgendwie weil auf der einen Seite die meisten Effekte kennen und so.
00:02:54: mit Daten aussieht und so, aber so selber fühlen wie der Wind halt irgendwie die Rakete hin und her bewegt.
00:03:01: Und wie die Landung ist nur so das ist schon doch was anderes.
00:03:03: Das fand ich also schon auf jeden Fall eine interessante Erfahrung war krass um
00:03:10: ja.
00:03:11: Ich kann mir vorstellen wenn du dann da oben in einer Kapste gesessen hast und da wahrscheinlich runter geschaut hast, dass du wahrscheinlich unbeigerlich daran gedacht, wie du vor drei Jahren angefangen hast.
00:03:21: Lass uns mal dahin zurück springen so in die Wirklich in die Anfänge, zwei tausendzwei Mocha-Bewüste.
00:03:26: Da habt ihr einmal Türraketenstaats gemacht und das du auch Ilan irgendwie kennengelernt.
00:03:31: Wie lief das damals ab?
00:03:33: Was war da so eine Sache?
00:03:34: Ich weiß nicht mehr wer.
00:03:35: Irgendwann hat er mich ihm vorgestellt und wir haben einfach neue Hände geschüttelt und hallo gesagt und so weiter und so fort.
00:03:40: Da war das eigentlich schon.
00:03:43: Da waren halt doch andere Sachen, die halt losgingen.
00:03:48: Es war vor allen Dingen Raketenstaatsfeuer am Türe also... Kleine Raketen, aber immerhin Nordketenstaats.
00:03:53: Und dann rief er mich ein paar Wochen später an und fragte ob ich interessiert wäre an einer Firma mitzuarbeiten die Space Exploration Technologies oder Space Exploration Technologies.
00:04:06: Und da habe ich gesagt ja klar würde ich mich voll viel interessieren fände ich klasse und dann kam er halt ein paar Tage später vorbei Ja, interviewt.
00:04:17: Wir haben uns halt bei mir im Wohnzimmer unterhalten.
00:04:19: Aber wir hatten wirklich die ersten Tage kein Office.
00:04:22: Ich glaube die ersten Wochen.
00:04:25: Bestimmt ein Monat gedauert.
00:04:26: Ich habe sozusagen ein frühes Work-From Home gemacht und er hat uns in Hotels im Konferenzräume getroffen.
00:04:35: Der Team war ja auch klein und von daher fand ich das eigentlich auch eine interessante Erwechslung.
00:04:43: alles war völlig... chaotisch würde ich mal sagen auf der einen seite aber dann eben doch überschaubar auf der anderen seite.
00:04:50: und dann eben auch für mich.
00:04:51: was für mich wirklich gut waren waren zwei sachen zum ein wirklich clean sheet.
00:04:55: also da war nicht irgendwie gedacht okay wir wollen natürlich nicht machen wie die oder wir wollen das mit denen mit der bar auf der basis von dieser akte man sondern es war wirklich ok wir machen das neu.
00:05:04: und das zweite war ilon selber war persönlich engagiert und zwar zu dem punkt dass er umgezogen ist.
00:05:11: ja das war nicht nur geld von seiner Seite aus.
00:05:14: Und er hat doch gesagt, er zieht Nablas Angeles und das fand ich also wirklich okay.
00:05:21: Das zeigt Commitment ja und es zeigt schon dass er dabei ist und das habe sich auch überzeugt.
00:05:26: Ja, Wahnsinn!
00:05:27: Ich meine was der Mitarbeiter Nummer vier du sagst da war das Cleaner am Anfang?
00:05:32: Was war so der Day One?
00:05:33: wie sah das jetzt aus?
00:05:35: Ich hatte gelesen, ja es war erst mal wochenlang nur Spretzel exakt Schieß kalkulieren.
00:05:42: Genau, genau.
00:05:42: Vor allem im Prinzip irgendwie überlegt haben wie groß ist er...
00:05:47: Also
00:05:47: eines der nächsten Sachen bei Raketen ist wirklich den Durchmesser weil wenn man die Rakete zu dünn macht dann kann man sie nicht mehr skalieren und kann sich nicht größer machen und wenn man so dick macht dann ist das am Anfang zu schwierig.
00:06:00: also von daher Da die Mittelgröße zu treffen war, war nicht ganz leicht.
00:06:07: Wir haben in beiden Orketen immer zu dünn gewählt.
00:06:10: Später habe ich später festgestellt.
00:06:11: Aber es hat also schon im Prinzip gut funktioniert.
00:06:18: aber wir haben am Anfang vor allen Dingen Systemauslegungen gemacht, würde ich das heute nennen.
00:06:22: Also was weiß ich wie groß und schwer?
00:06:25: Was brauchen wir an Treibstoff?
00:06:27: Was braucht man in Sachen Architektur?
00:06:30: von der Elektronik her, das brauchen wir für Software und so war dann sofort.
00:06:34: Mir kenne ich mir das so vorstellen wenn du sagst Ilan ist nach LA gezogen.
00:06:39: Ich glaube er hatte ja auch irgendwie einen Rhythmus gehabt dass er Montags bis Freitag oder so baue ich vor bis Donnerstag.
00:06:45: Dann saßt ihr zusammen in LA im ersten Büro hat wahrscheinlich ein riesen Whiteboard.
00:06:49: also wie war da die Stimmung?
00:06:51: Wie lange habt ihr gearbeitet?
00:06:52: Wie war das?
00:06:56: Ilon hatte noch keinen Rhythmum am Anfang, da gab es ja Tesla noch nicht.
00:06:59: Also es war wirklich nur SpaceX.
00:07:01: Ah, da ist viel Besucher gehabt und was weiß ich andere Leute die vorbeikamen auch guck nach Geldgebern usw.
00:07:08: Und wir haben vor allen Dingen halt viele Leute in der Viewt.
00:07:11: Wir hatten dann am Ende oder ob sie das aus dem Anfang in Elzugundo einen Firmengebäude gefunden, eine große Halle und ein bisschen Büros davor.
00:07:22: Ich weiß gar nicht was davor drin war Aber da hatten wir einen größeren Raum.
00:07:26: Da saßen wir alle sozusagen drum herum, das waren so Cupicles und so.
00:07:31: Das war so improvisiert am Anfang, dass wir mussten die Tür aufmachen.
00:07:38: Und wer immer neu war, hat den Pfadzen neben der Tür bekommen.
00:07:43: Musste dann per Tag lang die Tür ausmachen bis ein Neuer kamen und dann musste Daniel das machen.
00:07:51: Wir mussten alles selber machen.
00:07:53: will ich damit noch sagen.
00:07:54: Aber es war schon irgendwie interessant, da war auch nicht viel Erholung oder so und wir haben später die ganze Firma Videogames gemacht aber dazu waren wir schon ein bisschen größer.
00:08:05: Am Anfang war einfach nur viel Arbeit weil wir versucht haben die Firma zu wachsen.
00:08:11: also wir haben vor allen Dingen versucht Leute zu kriegen und das war erstaunlich schwierig zwischen dem Anspruch Wir wollen wirklich erstlastige Leute haben durch smarte Leute, top-top one percent und auf der anderen Seite halt eben Leute die sagen ja das ich gehe das Risiko ein.
00:08:30: Ich fand ja eigentlich es war kein Risiko weil Ilona hatte im Geld Gelder bereitgestellt.
00:08:36: dass hätte für drei Jahre so oder so gereicht ist runtergezogen.
00:08:41: von daher wird das nicht morgen wieder verlassen.
00:08:43: also alles sprach in meinen Augen dafür dass zumindest am Anfang kein finanzielles Risiko ist und das stimmt eigentlich auch.
00:08:52: Und wie, ich meine ihr müsstet ja Katarys du sagst top ein Prozent, ihr wart ein neues Unternehmen noch nicht so bekannt?
00:08:58: Ich mein woher habt ihr diese Leute gezogen?
00:09:00: Wie
00:09:01: kam die?
00:09:01: Ja man sieht alles was hier das unser Adressbuch hatte sind wir durchgegangen.
00:09:10: Alles war überhaupt über irgendwelche Beziehungen.
00:09:13: jemand kannte jemand kante jemand Und da haben wir halt dann telefoniert und gefragt, ob sie Interesse hätten usw.
00:09:19: Das fand ich irgendwie, dass wir so ein Anzeige aufgegeben haben und gewartet haben.
00:09:23: Da haben wir eigentlich nie gemacht.
00:09:27: Immer so World of Mouth im Prinzip.
00:09:30: Deswegen war jeder unter anderem auch bei der Veranstaltung wie bei diesen Amateur-Raketensachen, dass er halt ein bisschen Kontakte hat und dann auch Leute anrufen kann und gucken kann, ob die jemand kennen oder selber Lust haben.
00:09:44: Ja, mindestens die Hälfte, wenn nicht sogar mehr in meiner Zeit war eigentlich Personal.
00:09:50: Okay, wow!
00:09:51: Also neben dem Ingenieur-Star sein, die Raketkonstruieren und so weiter, Personal, Personal... Und was war der Ausschlag gegebenen Punkt?
00:10:01: Man hört ja immer über diese Maßmisturen, weil das so Dominante etwas nach außen ging, weshalb die Leute anfangen wollten bei euch zu arbeiten Oder bei dir war es, glaub ich, ein bisschen anderer Beweggrund.
00:10:10: Hatt' ich's so gehört?
00:10:11: Aber was für dich, was, was mögt ihr weiß... ...für die anderen?
00:10:13: Sagen
00:10:14: wir mal so!
00:10:14: Die Möglichkeit halt eine Raketenfirma von Anfang an zu fangen und das hat Geld.
00:10:20: sozusagen man muss nicht erst noch Geld suchen.
00:10:22: Das ist schon ziemlich einzigartig.
00:10:24: Es gibt's eigentlich selten.
00:10:25: Normalerweise ist es okay wie machen wollen das machen, weil dann gehen wir gucken mal wo wir das Geld finden ja.
00:10:30: Und hier war's halt so, wir wollen das machen und wir haben das Geld eigentlich schon, aber das müsste eigentlich reichen.
00:10:36: Naja, irgendwie eher weniger nicht.
00:10:38: Er hat ja fast gereicht.
00:10:41: Und von daher, da gab es schon Leute die fanden das lasse nicht und dann hatten wir halt... Wir hatten glaube ich eine Gruppe aus Stanford vor allen Dingen.
00:10:49: Da waren viele Studenten die kannten sich untereinander und mit der Gruppe haben wir mehr ... Aus der Grupe haben wir relativ viel Leute auch geheuert, ne?
00:10:59: Und so war das eben auch Leute, die waren im Studium zusammen und das war das so ein Lichmarsch zwischen Ja, so blöd ich aus dem Übergang waren vom Studium in die Arbeitswelt und dann halt auf der anderen Seite waren wir vier oder fünf was Elon Greybeer jetzt nannte also die älteren.
00:11:20: Wir waren damals noch in Deutschland, also von daher war nicht so alt.
00:11:24: Ich war in Deutschland ja um die vierzig herum.
00:11:28: Ist das schon weiter als der Stand-Fortschnitt, der dann durchgekommen
00:11:31: ist?
00:11:31: Genau.
00:11:32: Und unser Job war halt positiv, das aufzubauen und die Abteilungen aufzubauern und dafür zu sorgen dass wir alle alles gecovert haben von wegen Personal und dann eben auch diese Sache so zu leiten, damit man eine zuverlässige Rakete bauen kann.
00:11:49: Wie
00:11:49: kommt man denn dazu, dass man von Spreadsheets, den man am Anfang hat jetzt hast du schon gesagt, fünfzehn Prozent habt ihr Leute geheiert Bestimmt hast du auch noch nie so ein Unternehmen vorher aufgebaut oder in der Geschwindigkeit, vielleicht zu Leute geführt.
00:12:01: Also wie sei denn dazukommt von diesem Spreadsheet?
00:12:05: Dazu dass die Fyke One ja zum ersten Mal im Jahr ist geflogen also vier Jahre nach der Gründung.
00:12:11: was war dieser Hebel?
00:12:13: das Tempo nach vorne geht.
00:12:14: Ich hatte das schon mal so nicht ganz in der Form aber ich habe mitgeholfen beim ZAMA den Zentrum für angewandte Raumfahrt, Technologie und Microgravitation an der Uni Bremen Satelliten zu bauen und da musste man eben auch entsprechende Sachen aufbauen.
00:12:30: Also von daher hatte ich so ein bisschen schon Ahnung, was man braucht.
00:12:34: Eigentlich genau genommen hatte ich einen ziemlich genaues Bild, das man braucht und um das dann umzusetzen und dann mit Detail zu füllen.
00:12:41: Das war halt so ein bischen die Arbeit dabei.
00:12:44: Was brauchen wir an Geräten?
00:12:45: Was brauchen bei einem Material?
00:12:48: Wo müssen wir anfangen zu entwickeln?
00:12:49: Was ist das Wichtigste zu entwickeln?
00:12:50: Was kann man kaufen?
00:12:52: was müssen wir als Blueboards sozusagen in der Elektronik dazwischen entwickeln.
00:12:58: Und so Sachen, da hat man eigentlich schon relativ klare Anforderungen und eine recht klare Vorstellung von Anfang an das dann umzusetzen.
00:13:05: Gut es dauert halt ein bisschen nicht?
00:13:07: Dann laufst du halt im Problem rein dass das nicht funktioniert und das geht kaputt und so weiter aber ist eine bessere Lösung.
00:13:13: also der Plan her war relativ schnell erstellt die Ausführung hat ein bisschen länger gedauert und dann die Korrektur hat auch noch mal ein bisschen gedauern.
00:13:21: Wir hatten so Sachen gemacht, wie nach einem Jahr oder halb Jahre.
00:13:27: Hatten wir dann eine sogenannte Inauguration, also eine Vorstellung der Rakete in Washington.
00:13:33: Da war auch verrückt dass man mit, haben wir die Rakete ohne die Elektronik und alles nur leere Hülle?
00:13:40: im Prinzip ja aber das ist immer was Raketen sind leere hüllen.
00:13:48: Pencil werden hier einfach nicht runtergefahren und dann vor der FAA geparkt.
00:13:52: Ach so mega, gut!
00:13:54: Das hat einen auswählen... Na ja, die hat auch aus wie ein Ballistikmiss oder was?
00:13:58: Ziemlich groß dafür eigentlich.
00:13:59: Aber das hat schon ziemlich eine Aufregung verursacht.
00:14:02: Herzpolizeitschutz und alles her.
00:14:04: Aber da war es schon ziemlich interessant.
00:14:07: Da hat man's halt vorgestellt mit dem Ziel Leute als Kunden und eben auch Mitarbeiter zu werben.
00:14:16: Also das ist halt mit dem Ziel, dass man Aufmerksamkeit kriegt und entsprechend dann das Leute einen kennen.
00:14:26: Es war damals noch ein bisschen anders.
00:14:28: Da gab es verschiedene Sachen noch nicht.
00:14:30: Weder Twitter noch Exen noch Instagram.
00:14:34: Facebook gab's glaube ich schon oder?
00:14:38: Was war das für eine
00:14:38: Frage zu kommen, ne?
00:14:39: Ja, finde grad auch nicht!
00:14:42: Und da bräuchte es schon irgendwie die Medienzeitungen Fernsehen und so, um halt ein bisschen Aufmerksamkeit zu erzeugen.
00:14:50: Heute ist das glaube ich ein bisschen einfacher aber nach wie vor man hat halt Wettbewerb mit allen möglichen anderen Firmen.
00:14:59: Dann haben wir uns halt einen Startplatz ausgesucht.
00:15:00: da gab es auch noch mal ein bisschen Probleme.
00:15:02: Letztendlich haben wir dann entschieden auf einer Insel was von der Army Base eine US Army Base in den Marshall Islands von da zu starten und das ist dann auch immer so eine eigene Story.
00:15:17: Ja, das stelle uns, da kaufe ich sogar gleich noch zu.
00:15:20: Finde ich auch unglaublich spannend!
00:15:22: Mich interessiert noch so ein bisschen dieser Wachstumsschritt.
00:15:24: Ich meine ihr seid ja dann... Ihr habt Aufmerksamkeit gezeugt?
00:15:27: Ihr seid
00:15:27: gewachsen?!
00:15:30: Wir sind selbst ein schnell wachsendes Unternehmen, wir sind von null auf fünffünfzig in eineinhalb Jahren gewachsen.
00:15:35: Ihr werdet wahrscheinlich eh in die Wachstum schübe und dann natürlich noch viel weitergegangen sein.
00:15:39: Das waren also die ersten Prinzipien, die ihr möglicherweise auch eingeführt habt in dieser Zeit um da so ein gemeinsames Verständnis für SpaceX oder West-Basex herzustellen?
00:15:48: Also wir wollten Leute, die Probleme lösen können und das haben wir halt getestet.
00:15:54: Für die Ingenieure haben wir Riddles gemacht ... Ausweiler gehabt haben, als wohl immer besser mit der Zeit.
00:16:02: Aus was ich... Du bist am... Wie war das nochmal?
00:16:08: Ich krieg die glaube ich nicht mehr ganz zusammen.
00:16:09: Was waren die... Falls irgendwelche Röttels von meiner Seite aus, die waren nicht besonders schwer,... ...ich wollte nur sehen wie jemand Probleme löst und dass er durchdenkt.
00:16:20: Und da kam es mir also am meisten dort an.
00:16:22: und dann gab's Leute, die haben wirklich gesagt, nee, ich will nicht machen das.
00:16:27: Finde ich nicht angemessen für ein Interview.
00:16:29: und dann haben wir gedacht,
00:16:30: okay.
00:16:30: Tschüss!
00:16:33: Und dann gab es andere die eigentlich verlaufen, den musste man doch noch zerrechten... Also sieht auch ein bisschen, ob jemand darauf reagiert wenn man sagt, ich würde das nicht so machen oder anders machen.
00:16:42: Das ist alles relativ nützlich.
00:16:45: Auch
00:16:48: wenn jemand das riddle im Prinzip nicht von alleine löst heißt er es nur alleine nicht dass das nicht die richtige Person ist.
00:16:53: Es kann durchaus eine sehr gute Person sein der halt Die hat eben Hinweise nimmt und dann in die Richtung läuft.
00:17:00: Und das damit auch löst, ja?
00:17:03: Für Techniker hatten wir also zum Beispiel ein Lötetest.
00:17:07: Also kann jemand lötenen?
00:17:08: Dann haben wir wirklich Sachen hingelegt und gesagt okay, löte mal!
00:17:13: Und dann haben wir uns da so angesehen, ok es sieht klasse aus oder manja, so kann ich's ja auch nicht.
00:17:20: Das ist schon durchaus interessant weil viele Leute sind das nicht gewöhnt getestet zu werden oder sind es auch nicht gewöhnend um schwierige Fragen zu bekommen.
00:17:28: Damals war das so eine Phase, hatte ich den Eindruck wo die Leute gefragt werden Beschreibnis Situationen wo du ein Problem lösen musst ist oder so ein Quatsch was wirklich in meinen Augen mehr die Kreativität von Personen testet als eigentlich wie sie Probleme lösen dass jemand also auch technisch oder fachlich geprüft wird oder auch fachliche fragen wirkt eher ungewöhnlich.
00:17:51: Und manche Leute haben darauf auch kommentiert, die haben gesagt es ist ungewönlich und ich finde es gut oder deswegen habe ich ja eigentlich das ganze gelernt.
00:17:59: Die meisten fanden es eigentlich gut dass sie technisch wirklich geprüft wurden.
00:18:05: Ich meine letztendlich habt ihr Qualität in dem Sinne sichergestellt weil erzählen können die dort viel aber geht's an einen Ludkeum?
00:18:12: Genau!
00:18:13: Auch ein Lotenswagen, dann passiert nix.
00:18:17: Wir hatten also vor allen Dingen Basiswissen in Physik getestet.
00:18:22: Ich bin nicht unbedingt jetzt Raketentechnik oder sowas, sondern wirklich Basis-Wissen... ...in Physik.
00:18:27: Was ist die Beschleunigung?
00:18:28: Was ist Agribomentum Drall und so weiter und sofort.
00:18:33: Und über Zeiten, über die Zeit wurde das Interview sogar besser.
00:18:37: Ich muss sagen am Anfang fand ich es auch sehr schwierig.
00:18:41: Interviewen ist nicht was, was man lernt.
00:18:44: Und wenn da nur vier Leute zusammensitzen und dass irgendwie ... der war auskochen, dann wird das nicht besonders gut.
00:18:52: Habt ihr euch dann professioneller Hilfe gewohnt?
00:18:53: Oder habt ihr ein Verleunigbar-Doing iteriert?
00:18:56: Ja wir hatten relativ schnell jemanden in den HR aber das war auch irgendwie... als wenn du das zu sehr ... ... professionell machst, dann wirst du auf so HR-Lastik halt und nicht unbedingt so wie du es haben willst.
00:19:08: Du würdest die Internalsfirma aufbauen ja und nicht eine HR-Firma.
00:19:12: Und das ist oftmals auch nicht gerade Was, was die mit vermitteln können.
00:19:17: ja also zumindest damals war es nicht.
00:19:19: Ja ich glaube heute auch immer noch nicht.
00:19:21: Also sie konnten den Prozess mitgestalten aber die müssen dann schon Die Person zur jeweiligen Führungskraft bringen damit die da natürlich genau diese Fachfragen rüberbringen kann.
00:19:30: und Ich habe gelesen, ihr habt auch eine Methode entwickelt.
00:19:37: Also Space X-Methode mit First Principle Denken oder Wertkarte Integration oder sowas... also die vierte Jahre iterative Hardwareentwicklung oder harte öffentliche Deadlines.
00:19:51: Wann hat sich so ein Prozess mit so einer Klarheit eigentlich rausentwickelt?
00:19:55: Also beim Einstellen oder beim Arbeiten?
00:19:57: diesmal war
00:19:59: Ich weiß nicht, wahrscheinlich beim Arbeiten.
00:20:00: irgendwann habt ihr dann gemerkt.
00:20:03: Also sagen wir mal so, das schloss man heute hört ja oder was da heute beschrieben wird als Prozess und Automatisierung
00:20:09: usw.,
00:20:10: da sind Sachen die kamen ganz am Ende.
00:20:14: Vielleicht würde ich mal sagen Ende von Falken nein, was also wirklich zehn, fünfzehn Jahre später war und von daher hat das nicht so richtig viel zu sagen.
00:20:23: Wir hatten damals schon unsere Prinzipien, ja wie wir das halt wollen.
00:20:29: Wir wollten, wir waren Test heavy also haben sehr viel auf Tests gegeben und da hat er die weniger Wanderlöse.
00:20:36: Wir haben Vereinbarungen gemacht wo wir glaubten sie sind okay dann kann man wahrscheinlich nicht viel falsch machen und das stimmt doch eigentlich auch fast alles stimmt oder?
00:20:47: haben uns halt eben nicht damit aufgehalten, irgendwelche Sachen zu hundert Prozent abzudecken.
00:20:50: Sondern wir dachten, ist schon eine gute Abdeckung und ein bisschen Risiko gehen hier ein.
00:20:57: Und das war eigentlich für den Anfang nur wichtig, dass wir schnell einen minimum viable Product, also was funktioniert ja?
00:21:08: Also was die Speckdauer haben erfüllt oder was halt die Nutzer sozusagen hochbringt dann auch noch verfeinert wird, wenn's denn mal fliegt.
00:21:20: Und wir hatten ja damit auch schon durchaus gekämpft.
00:21:21: Wir haben am Anfang drei Vielstads gehabt und haben vor Anfang an und es hat uns dreieinhalb Jahre gekostet bis wir dann wirklich auch im Orbit waren oder vier Raketen, die nach dem, wie man zählt.
00:21:36: Das war eigentlich mehr so ein Kampf gegen verschiedene Sachen.
00:21:41: Also Physik war eines der Sachen, die man da im Spiel hatte, dann konnte man nicht so richtig hier kämpfen.
00:21:47: Da musste man das eher verstehen und darauf eingeben.
00:21:50: Aber die eigenen Sachen, die man baut, wie baut man Sachen?
00:21:55: Dass sie auch wirklich gut sind, wie braucht man Sachen, dass sie durch diese Belastung halt bei einem Raketenstart durchgehen und alles ist im Prinzip am Ende Test.
00:22:04: Und wenn man Sachen irgendwie, wenn ein Haustest gemacht hat dann kann man sagen okay wir können die Tests abgürzen oder so ja.
00:22:10: Aber bis am Anfang war das immer so dass jeder Test bei einem Prinzip was wobei wir es gelernt haben und gedacht haben ok das habe ich nicht erwartet.
00:22:17: Wieso fällt das Ding hier aus?
00:22:18: Wieso ist es...wenn's kalt ist okay und wenns warm ist nicht?
00:22:21: Ja und so Sachen haben wir halt eine ziemlich steile Lernkurve am Anfang.
00:22:28: Aber das bedeutet ja auch, dass ihr eine ziemlich starke, also wenn du so viel getestet habt.
00:22:31: Da wurde wahrscheinlich jeder Test feinsäubelig dokumentiert und man hat den selben Fehler.
00:22:35: Hier sind immer vierhundert Tests später nicht nochmal gemacht weil da haben wir vergisst mal nach ein zwei Jahren was war.
00:22:39: Auch
00:22:40: wenn es dokumentiert ist manchmal so verbuddelt, dass man die Sache nicht ganz findet.
00:22:45: aber ja im Prinzip genau das war halt schon auch ein Ziel, dass dann möglich Fehler nicht zweimal macht.
00:22:53: Ja Du hast ja gesagt, am Anfang hast du ganz viele unterschiedliche Dinge gemacht.
00:22:58: Dadurch dass er nur vier Leute war, stell ich mir vor, das ist ja unglaublich.
00:23:01: Also vor allem vom Spektrum, superviel war.
00:23:04: dann habt ihr die Leute eingestellt?
00:23:06: Wie habt diese Leute in die Verantwortung bekommen?
00:23:09: Haben sie eine genaue Stellenbeschreibung gehabt?
00:23:11: Das heißt jetzt so klar... wie hattest du den Ricker jetzt so?
00:23:16: Also wir hatten schon auch Leute, waren schon Leute, die flexibel waren nicht.
00:23:19: also da kannst du jemanden der irgendwie schriftliche Sachen erwartet, die passen da nicht so richtig rein.
00:23:29: Idealerweise haben die Leute erkannt wo das Problem ist.
00:23:32: Haben gesagt okay ich glaube das ist das Hauptproblem.
00:23:34: Ich glaub jeweilig mich fokussieren und dann sind sie halt eben auch entsprechend losmarschiert.
00:23:39: Und davon hatten wir viele.
00:23:41: Ab und zu musstest du jemandem mal sagen ok das Problem jetzt wirklich nicht hier sondern da ja?
00:23:45: Und ich glaube du solltest sich darauf fokassieren.
00:23:49: Das war schon ab und zu mal notwendig.
00:23:51: Ist eigentlich immer notwendig für ein paar Leute Aber das waren eigentlich auch weniger.
00:23:57: Und dann war die Truppe, die wir da hatten, die war durchaus so ein bisschen... Also nach ein paar Jahren, weil sie so eingespielt, dass die wussten, dass sich Sachen über Nacht ändern können.
00:24:11: Da gab es keinen Murren und keinen Mucken.
00:24:14: wenn die Richtung sie dem neunzig Grad verschoben hat ja, dann war das einfach, das ist die neue Richtung.
00:24:19: Und was machen wir jetzt?
00:24:21: Und ich habe damit selber auch ein bisschen meine Probleme gehabt, weil ich bin auch jemanden der ein bisschen Inertia hat.
00:24:26: Also schwere Masse und so ein bisschen weiter geht wenn die Kurve links geht.
00:24:33: Aber im Prinzip war das schon etwas was wir mehr erwartet hatten als andere Firmen.
00:24:38: Die gewisse Plexibilität.
00:24:41: Ein gutes Beispiel ist, um einmal...
00:24:42: Rettungsüber nahe und die Leute selbstständig einfach genommen haben?
00:24:46: Genau!
00:24:47: Wir sind... Was weiß ich, wir hatten einen Wochenende Pause Weil irgendein Teil fehlte.
00:24:51: Wir sind alle zurückgeflogen von Quarjolin, wo wir gestartet sind und während wir geflogen sind wurde klar dass wir eventuell doch wieder zurückkommen weil das Teil wurde gefunden oder irgendwie sowas in dem Stil.
00:25:04: Und daher die Hälfte blieb in Hawaii hat es seit zwischen Punkt gewesen Die andere hälfte flog nach Hawaii und wir wussten sehr wohl in den Erde Ehren kommen.
00:25:12: kann es sein dass wir abgeholt werden über Nacht zurück gebracht werden und dann wieder weitest nach zurück fliegen?
00:25:18: Da gab es kein Mücken, da gab's auch keine Ärger irgendwie.
00:25:22: Das wussten wir einfach so nicht.
00:25:24: Über Zeit berägt einem das ja auch schon.
00:25:27: Ich bin oft zu staatsgeflogen, wo ich damals an Internet am Flugzeug gab und während des Fluges wusste der Staat findet nicht statt und gesagt habe ok buch mir den Flug zurück.
00:25:41: Weil jetzt wird er irgendwann weiter waren.
00:25:42: dann bin ich wirklich von einem Geh zum anderen gegangen zur Rück geflogen.
00:25:49: Lies sie nicht anders machen?
00:25:50: Die hatten immer so versucht, Termine möglichst früh zu machen.
00:25:53: Und ich fand es auch gar nicht schlecht weil ich konnte wirklich am Stück zehn Stunden arbeiten.
00:25:58: Ich habe keiner gestört einfach von mich hin gearbeitet und kein Telefon nix.
00:26:04: Jetzt hast du ja Quascheln wie ich es richtig ausspricht mit dem Spiel gebracht.
00:26:09: ihr war vorher irgendwie in Wantenberg.
00:26:14: Es gibt zwei große Startplätze in den USA.
00:26:18: Der ist Cape Canaveral, in Florida und das andere ist Vandenberg.
00:26:23: Und dann vielleicht noch, ich gebe da nicht so eine Ostküste aus ein bisschen kleineres, sondern es gibt verschiedene Startplätzen im Land.
00:26:30: Dann geht's natürlich Boca Chica, was war der SpaceX-Startplatz für Starship?
00:26:36: Damals hatten wir das Problem dass wir in Vandenburg viele Regeln hatten die uns... Ja, die uns verlangsamt haben.
00:26:44: Einmal gesagt das finden wir blöd das wollen wir nicht mehr machen.
00:26:46: Air Force Base war
00:26:48: genau.
00:26:48: ja beides.
00:26:49: Cape Canneville und Wandenberg sind Air Force Bases und da gibt es halt die Beregeln.
00:26:54: Da solltest du nicht so schnell fahren an andere Sachen.
00:26:58: Und dann Ja gibt's halt eben auch vier Raketen viele Regeln.
00:27:03: Das war für uns auch nicht ganz leicht.
00:27:06: und damals hat man ein Angebot von einer Insel in den Das ist in den Marshall Islands, das ist im Pazifik zwischen Hawaii und Australien von da zu starten.
00:27:20: Und damals waren die Sicherheitsbestimmungen damals geringer.
00:27:25: Die waren jetzt nicht null oder unvernünftig.
00:27:28: Sie waren wirklich normal, würde ich mal sagen.
00:27:31: Das war sicher.
00:27:32: Vor allen Dingen war es auch deswegen sicher, weil rundherum um dich war nur Wasser.
00:27:37: Da konnte wirklich nicht viel passieren.
00:27:38: Wir haben das alles ferngesteuert gemacht, da war keiner auf der Insel Und von daher war das eigentlich wirklich ein guter Platz, das Raketen fliegen zu lernen.
00:27:47: Fand ich.
00:27:49: Die Gebiete?
00:27:50: Hörte die gekauft?
00:27:52: Nee, man macht ja schon Lees von der Armee gewesen halt und die Armee oder Das DOD, das Department of Defense begleitet das halt und lernt dabei so ein bisschen auch wie wir halt operieren.
00:28:13: Können wir eventuell deren Nutzlasten fliegen später uns weiter und sofort?
00:28:17: Also schon für beide hat es durchaus einen Vorteil.
00:28:21: So richtig kriegt man ja kein Land mehr was also auf Quadratmeilen leer ist nicht.
00:28:26: Und dass die Army beziehungsweise die Air Force oder jetzt Space Force tatsächlich hat zu land und dabei neben der Orketentests gemacht.
00:28:36: Auf der Insel habt ihr nur die Tests gemacht.
00:28:38: Wo habt ihr die Rakete gebaut?
00:28:40: Gebaut haben wir sie in Hawthorne, also sorry, Erzugundo damals.
00:28:45: Alles aus Englisch.
00:28:46: Erzegundo ist wo wir am Anfang waren und da hatten wir dann wie gesagt die Halle an Norfis Und dann haben wir später, ich würde sagen so zwei tausend fünf oder zweitausend sechs Jahre haben wir einen größeren Platz gesucht weil dann wurden wir langsam zu viel für diese Halle und haben eine größere Halle gefunden, die wirklich groß war.
00:29:06: Und die haben wir dann für, weiß ich gar nicht genau, jemals zwanzig, dreißig Jahre geließt.
00:29:14: Ja!
00:29:15: Die war gigantisch für uns... Ich weiß jetzt nicht mehr genau wie groß sie war aber das war so dass man wirklich zehn Minuten vom Anfang bis zum Ende gelaufen ist durch die Halle.
00:29:24: Da wurden Teile für den Rumpf von der Siebenvier-Sieben gebaut früher mal Und da kann man sich vorstellen, wie groß die sind.
00:29:34: Das war ideal für Raketen.
00:29:35: Die hatte oben waren alles Kräne und man konnte leicht Strukturen durch die Gänge bewegen.
00:29:40: Alles war groß zu höher ausgelegt.
00:29:44: Weil ideal und SpaceX ist da also heute noch.
00:29:46: das ist ein Hawthorn.
00:29:49: Ihr habt die Raketen da gebaut?
00:29:51: Oder habt ihr rübergebracht auf die Insel?
00:29:53: Genau!
00:29:55: Das war ein Schiffprozip.
00:29:58: Das fuhr immer zwischen San Francisco... Marshall Islands und dann fuhr es, ich weiß nicht mehr genau wo es weiter hinfuhr.
00:30:06: Dann kam wieder zurück nach San Francisco, fuhr immer so ein Kreis ja und das heißt der Kreis dauerte achtundzwartig Tage und du musstest einen richtigen Tag da aufspringen und dann war es zehn Tage später unten in den Marshall Islands.
00:30:20: was haben wir gemacht?
00:30:21: Wie lange habt ihr denn auf dem Marshall Islands dort so im Städt verbracht?
00:30:25: also Wir hatten Ich würde sagen, in den ersten Versuch haben wir im Jahr zwei Tausend vier angefangen den Startplatz aufzubauen.
00:30:37: Wir hatten unsere eigene Insel, die hieß Omelec und sind nach dem letzten Start ausgezogen und haben alles abgebaut komplett so wie es war vorher und sind dann nach Cape Canaver gezogen.
00:30:56: Genau, da war bald sozusagen graduated.
00:30:58: Da konnten wir damit in großen Reden nicht und dann haben wir aber auch genügend gelernt um halt mit diesen ganzen Regeln umzugehen.
00:31:04: Und wenn ihr länger Zeit auf Omelac wart, da habt ihr dann geschlafen gegessen, gearbeitet, wer hat dafür gesorgt dass da die Versorgung gestimmt hat?
00:31:12: Und aus dem habe ich so eine Geschichte gelesen das man versorgen sich jedenfalls versorgt einlässt.
00:31:16: Wir hatten Leute ganz versorgt haben.
00:31:17: Wir haben einen Boot gehabt.
00:31:19: Wir sind jeden Morgen um glaube halb sieben ins Boot gesprungen losgefahren.
00:31:24: Dreiviertel schon später waren wir auf der Insel, haben einen Tag gearbeitet.
00:31:28: Man hat auch mal Vorräte dabei gehabt und sind dann wieder am Abend zurückgefahren.
00:31:33: Einige Leute sind auf der INSEL geblieben aber das war relativ gering... Ich fand es endlich nicht schlecht wieder zurückzufahren.
00:31:41: die Dusche war nicht besonders gut und war schon ein bisschen provisorisch auf dieser Insel.
00:31:47: Die Internetverbindung war so gut wie nicht existent Und also Sachen waren halt ein bisschen rudimentär auf der Insel.
00:31:55: Auf der Größe von den Insel, also auf Gewahrschulern war es dann schon ein bisschen besser und so bin ich halt oft wieder zurückgefahren.
00:32:02: Weil ich war halt auch geteilt.
00:32:03: Ich musste teilweise – damals habe ich Sachen direkt dort gemacht oder wie Tests mit meinen Leuten und da muss man sich als Sachen machen, wo ich mich in einen Office voll kochen hab und irgendwas gemacht habe, je nachdem was halt anlag.
00:32:22: Was hat es mit so einer Kultur gemacht, wenn man auf so eine Insel jeden Tag rüber fährt und eigentlich weg von der Familie?
00:32:28: Es ist sehr gut für einen Team im Prinzip.
00:32:32: Vor allen Dingen wenn man hin- und herfährt mit dem Boot.
00:32:36: das Team besprüht dann meistens Sachen die schief gegen gern des Tages oder ja größter als gehen da Sachen schief.
00:32:42: Und so haben wir überlegt was können wir, wie kann man das reparieren?
00:32:46: und so weiter sofort.
00:32:47: Das war halt vorwiegend der Prozess von der Fahrt hin und zurück.
00:32:51: Das ging dann dort, wir haben Breihohr um Abendessen gemacht.
00:32:55: Es ging halt dann dort weiter ja und von daher das Team ist schon ziemlich zusammengeschmolzen mit sowas.
00:33:01: Jahre später haben wir das Gleiche gemacht in Cape Canaverl für Falcon Nine.
00:33:04: Da fuhr jeder mit dem Auto hin und hat halt gearbeitet und fuhr mein Auto wieder weg.
00:33:08: Und das war nicht so.
00:33:10: also da war das schon ein bisschen anders fand ich.
00:33:13: Für Team- und für allgemeine Zusammenarbeit war das wirklich sehr gut.
00:33:18: Ja, fürs Familienleben nicht zu dort.
00:33:23: Aber gut es gibt halt eine Zeit für diesen und eine Zeit dafür das ja.
00:33:27: So habe ich zumindest gesehen.
00:33:28: Ich habe durchaus da am Anfang mehr für die Firma gemacht.
00:33:33: Und dann später hatte ich ein bisschen mehr Zeit für die Familie.
00:33:35: Das war schon irgendwie so dass man den Phasen aufteilen kann.
00:33:43: Ihr seid ja, ich würde mal sagen mit so einer Inselerfahrung Du hast alle Phasen mitgemacht.
00:34:03: Wie hat sich Kultur verändert?
00:34:04: Was war da vielleicht auch gefährlich, also das würde ich jetzt zum Beispiel im gefährlichen Punkt bezeichnen wenn du sagst die Leute fahren jetzt mit dem Auto selbstständig und es bleibt auf einmal diese... das aus, dass die untereinander diese Probleme die ganze Zeit lösen.
00:34:15: Also wie war in der Wachstumsphase so kulturell?
00:34:18: Wir mussten halt... wir stärken fest, dass manchmal Leute Sachen machen, die sie nicht hätten machen sollen.
00:34:26: Dass nicht jeder wirklich lernt wenn andere daneben stehen und ihnen helfen sondern die brauchen teilweise auch richtig Überwachung.
00:34:38: Und so haben wir dann bestimmte Prozesse eingeführt.
00:34:41: Man darf keine Arbeit machen, ohne dass man nicht vorhin eine schriftliche, schriftlichen kleinen Plan macht und das dann entsprechend dokumentiert sogenannte Tickets.
00:34:50: SpaceX war eigentlich ne Firma die funktionierte nur mit Tickets.
00:34:54: Tickets sind im Prinzip so ein Art Posted, die man sich an den Bildschirm klebt wo ich sowas finde ich mir absolut bescheuert wenn man das macht.
00:35:01: aber was in Rompum hervor!
00:35:03: Und so war SpaceX ne Firma wo nur Posts zu einer Wand hängen die man dann reiner abgearbeitet hat.
00:35:09: Und wie landen die?
00:35:09: halt Tickets?
00:35:11: Es gab verschiedene Ticketsysteme und so weiter, aber das hat schon wascher alles sehr odimentär in dem Sinne von da war nicht Brose auf dem Ticket.
00:35:19: Das muss gemacht werden.
00:35:22: Dann schreibt mal kurz, dass ich das habe ich gemacht, abgeschlossen, getestet und weg.
00:35:28: Wir hatten auch immer diesen Prozess wo wir gesagt haben okay wenn man etwas macht dann wird danach geguckt, ob man nochmal noch getesten muss oder ob man den alten Test benutzen darf.
00:35:38: Was wurde verändert?
00:35:40: Und da waren wir eigentlich relativ rigoros.
00:35:42: aber wir hatten auch über Zeit lernen müssen dass bestimmte Sachen besser getestet werden müssen das bestimmte sachen falsch getestelt wurden und dass mal korrigieren.
00:35:52: also es kam schon vor so wie das allgemein vorkommt war allen film.
00:35:58: ja Ich hatte den Eindruck, wir waren ein bisschen offener dazu Sachen zu verändern und zu sagen oh das war nicht cool, dass wir gemacht haben.
00:36:04: Wir müssen es doch mal besser machen.
00:36:08: Ich habe das schon von anderen Firmen gehört auch hier in Deutschland die ähnliche Probleme haben und dann eben mit ähnlichen Problemen rumflagen mussten wie wir aber dann die die Lösungen einfach nicht so schnell gefunden haben.
00:36:20: Wo wir einfach
00:36:21: pragmatisch gesagt haben, dann machen wir halt eben noch einen zweiten Test oder dann testen wir halt dem im Eischrank Dass das bei denen halt entsprechend länger dauerte, bis du dazu der Lösung kommst.
00:36:32: Ja, ja.
00:36:34: Hattest du das spannend?
00:36:34: Wenn ich sage, ihr habt nur nach Tickets gearbeitet.
00:36:36: Ich meine jetzt hast du gerade Post-Sets erwähnt.
00:36:38: Ich schätze mal irgendwann habt ihr das dann auch digital abgebildet...
00:36:42: Genau!
00:36:42: Da waren wir so vor der Rande, die da... Sorry
00:36:44: aber so von der Idee her hat dass es halt
00:36:47: oben so funktioniert.
00:36:48: Wir waren immer digital.
00:36:50: also wir waren nie in einer Papierfirma und das zieht sich bis heute noch durch.
00:37:00: Gut hier in Deutschland kriege ich halt Briefe mit Rechnungen und so Sachen.
00:37:04: Das ist dann halt irgendwie ein Stück Papier, aber ich versuche das wirklich zu vermeiden.
00:37:08: USA mache ich das überhaupt nicht.
00:37:10: Und tatsächlich die Digitalisierung in Deutschland scheint mir noch nicht ganz angekommen zu sein.
00:37:15: Da sind immer noch irgendwelche Sachen wo Leute E-Mails... E-mail ausdrucken ist für mich so bisschen der Ausdruck davon dass die Digitalisierung nicht angekommen ist.
00:37:31: Wo war denn so der Moment, wo ihr so gefühlt zu einer vielleicht normaleren Firma geworden seid?
00:37:38: Aber am Anfang ist das ja immer alles wild und so weiter.
00:37:41: Und irgendwann gibt es Prozesse wie Piz, HR
00:37:45: usw.,
00:37:47: gab's eigentlich nie so richtig.
00:37:48: Also wir haben schon einen minibalen Prozess bei fast allen Sachen also... Gut, wie gesagt, jemand kommt neu zur Firma.
00:37:56: Da muss er mal eine kurze Einbasin kriegen.
00:37:58: Dann muss er wissen was für die Toilette und die Cafeterie ist.
00:38:02: Und hier sind dann hier ist ein Chef und hier sind deine Kollegen usw.
00:38:06: Aber so richtig, wie ich das kenne von deutschen Firmen auch gibt es das eigentlich nicht.
00:38:13: Jeder Prozess ist relativ kurz.
00:38:14: Jeder prozess ist auf den Punkt gebracht was halt gemacht werden muss.
00:38:20: Wir hatten so ein ERP System im Weckgrund, den er hat noch selber gebaut und alles da eben auch selber passt.
00:38:31: Es gibt ja relativ viel Freiheit, wie man Sachen macht.
00:38:34: also ob ich jetzt etwas für einen Computer habe, welchen Programm ich benutze, konnte man alles in Prozidwerfer entscheiden.
00:38:41: Da gab es keine Vorschriften im Sinne und das ist glaube ich auch noch heute so.
00:38:45: Und in Prinzip hatte ich immer gesagt wir haben angefangen als Garage Shop Weil so eine Halle ist im Prinzip der Garage und wir sind heute dann in großer Garage schon.
00:38:52: Also die Halle, die man sieht ist immer noch ne gigantische Garage.
00:38:55: Es war gigantisch aber immerhin.
00:38:57: Aber was man dabei oftmals übersieht oder auch gering scherzt ist eigentlich wie gut das Engineering eigentlich ist.
00:39:04: ja Und wie viel da wirklich dahinter steckt Ist von außen einfach nicht unbedingt leicht zu sehen.
00:39:10: Ja Spacex ist tatsächlich vom Engineering her absolute phänomenale Firma.
00:39:15: Die machen einfach saugute Sachen.
00:39:19: Ja, so Sachen wie Prozesse und so weiter.
00:39:21: Da wird halt weniger Wert drauf gelegt da wird das Minimum gemacht weil eben auch Sachen dabei schief gehen können aber die nicht hat.
00:39:27: Aber das ist dann glaube ich wirklich das Minium was man halt hat.
00:39:30: Wenn du sagst also auf der einen Seite hast ja gelesen ihr seid eine sehr ingenieurs glastige und geleitete Firma ja auch.
00:39:39: Also das sind andere Finanzen, know-how oder so ich denke ihr seid ja wirklich sehr... Ingenieur oder SpaceX, dann sich Ingenieurs lastig.
00:39:49: und wenn du sagst keine Prozesse an sich ist das aber ein Riesenprozess ja so eine Rakete zu bauen um die fertigzustellen.
00:39:54: Und dafür zu sorgen dass sie sicher als das weg deingehalten sind also.
00:39:58: Sicher man muss schon sagen wie jemandem sagen was da gebaut werden muss.
00:40:02: Aber es hat die Frage welchen Standards man verwendet?
00:40:05: Wie man die anwendet ob man das halt wie schwer man das Ganze macht.
00:40:09: Ja und Elon war nicht sehr mochte keine Bürokratie.
00:40:12: Marx heute noch nicht.
00:40:14: Mochtes nie hat eigentlich auch immer leutige Heuer die wirklich keine Bürokratie mögen.
00:40:20: Und die dann eben versuchen das aktiv auch so unter Kontrolle zu halten, dass das nicht irgendwie in so eine... Aber hier steht es so und deswegen musst du das so machen.
00:40:29: Also es war immer die Möglichkeit, dass man Sachen besser macht.
00:40:32: Man muss dann allerdings, wenn man so einen Endlohn halt hat, da muss man das entsprechend dokumentieren.
00:40:37: Das wollten wir schon wissen was wir am Ende bekommen weil das ist ne Firma die macht Raketen für Human Space Flight.
00:40:44: Da muss man sehr genau sein mit allem, was man macht.
00:40:46: Aber man kann halt auch eben übertreiben, dass man halt nur aus was ich zehn Leute lesen die Prozedur und einer macht die Arbeit.
00:40:55: das so etwas gibt es im Prinzip nicht.
00:40:57: Ein paar Sachen... Also zum Beispiel überall gab's Bildschirme wo die Arbeitsvorschriften.
00:41:03: aber wenn man drauf schreibt, wo drauf stand wie man halt Sachen zusammen baut ja?
00:41:13: Genau, jetzt kommt die Schraube hier rein und die schraube da rein.
00:41:16: Das war alles auf dem Bildschirm.
00:41:18: Und dann konnte man es auf einem Bildschirmen abhaken, dass man das gemacht hat, so weiter sofort.
00:41:21: Man konnte es auch auf dem Bildschirm aufsignieren.
00:41:24: Man könnte aufm Bildschimm auch Werte eingeben oder was weiß ich.
00:41:28: Und von daher war die ganze Firma auch ohne Papier.
00:41:33: Vielleicht war das mit Grund warum wir relativ leichte Bürokotheken hatten?
00:41:39: sondern wirklich nur das Notwendige gemacht haben, weil es konnte man auch relativ leicht immer verstehen was da passiert, weil das halt eben alles digital war.
00:41:47: Wenn man dann so ein Haufen Papier sieht, ist schon manchmal nicht ganz klar, was da zuerst kam und was dabei wirklich notwendig ist und was wirklich einfach, weil's immer so gemacht wurde, gemacht wird.
00:42:02: Wenn wir alle so selbstständig gearbeitet haben... Werden bei SpaceX so Reviews gemacht oder wer hat wirklich das letzte Wort bei irgendeiner Entscheidung gehabt?
00:42:11: Also kommst du da jetzt auch nach wie vor.
00:42:13: Wenn es wirklich Probleme gab, wir hatten ein bisschen dieses Meeting... also ich weiß jetzt nicht wie's heute ist aber damals hatten wir ein bisschen das Meeting wo Sachen hier hinauf gebubbelt wurden und dann hier haben wir das Problem erstmal so machen oder so machen.
00:42:26: Wir hatten also immer auch nicht Empfehlungen zu geben.
00:42:28: Also zumindest auf der WP-Ebene gießt das, man kann nicht einfach kommen mit einem Problem sondern schon irgendwie eine Lösung haben und so haben wir es dann eben auch in einer Gruppe kurz versprochenen Entscheidungen gemacht
00:42:40: weitergelebt.
00:42:42: In vielen Sachen haben wir versucht die Entscheidung vorzutreffen also wenn das wirklich ja einfach nur eine Sache war die die nur innerhalb von was weiß ich dann konnte das derjenige VP halt machen.
00:42:59: Auf der Systeme eben, da habe ich relativ viele Sachen geleitet die darauf hinaufliefen.
00:43:04: Ja Änderungen
00:43:05: usw.,
00:43:06: hatten wir bestimmte Prozesse auch aber Änderung gemacht haben, die schief ging und dann haben wir halt eben auch ja wie soll man sagen am Start haben wir eben auch einen bestimmten Prozess gehabt wo man gesagt hat Also was wir wirklich gemacht haben, da sind eins.
00:43:25: Wir hatten wirklich dann auch Prozeduren wie man die Rakete startet und so weiter.
00:43:28: Aber die Prozedur haben wir dann im Prinzip automatisiert.
00:43:32: Das waren keine Papierprozedur mehr das war keine Bürokratie.
00:43:35: so nehmen das tatsächlich in ein Programm reingepackt und so ist es halt so dass was sieht der Computer das jetzt ausführt?
00:43:43: Was ja eigentlich auch so ist wie man sich das vorstellt als Ideallösung.
00:43:50: Wenn ich einen Prozess habe, der schwierig ist.
00:43:51: Weil ich irgendwie fünf verschiedene Flüssigkeiten auf dem Lade und die müssen an bestimmten Reihenfolge und bestätige Drücke usw.
00:44:00: Naja es kann das jetzt entweder alles runter schreiben und dann entsprechend versuchen nachzumachen oder ich lasse halt ein Computer das machen.
00:44:07: Das wäre wirklich nicht so schwierig für den Computer.
00:44:09: Und so haben wir das mit einem Computer gemacht.
00:44:11: Und damit war das immer gleich.
00:44:14: Dass man eine gute Sache hat!
00:44:16: Zestär kann auch beschrieben, wie diese Einfachheit bei euch immer weiter erhalten geblieben oder bei SpaceX weitererhalten gebliebene ist.
00:44:23: Was wird zum deutsch Mittelstände heute empfehlen um so eine engineers orientierte Denkweise vielleicht zu erhalten auf wenn man wächst?
00:44:33: Also aus auf jeden Fall interessant.
00:44:34: es ist, weil man sich so ein bisschen die eigene Bürokratie anguckt.
00:44:36: ja was haben wir hier?
00:44:37: können wir das ändern, kann man das digitalisieren, kann mir das so machen dass das im Prinzip auch aufhümmardisiert wird, können wir den Test zum Beispiel nehmen und statt jetzt drei leute kann das ein computer machen und wir gucken halt dass das kontrollieren, dass es auch mehr noch richtig rauskommt ja.
00:44:54: Das sind alles Sachen die man auch in den mittelständischen Betrieb machen kann zumindest wenn man Sachen baut die immer gleich sind aus.
00:45:01: weiß ich was ist ein Schadschank sein?
00:45:04: Kann ich ihn testen?
00:45:05: Ja dann kann ich wohl testen.
00:45:06: Wenn ich dir irgendwie fünf mal getestet habe kann ich ihn vielleicht mit dem Computer testen oder einen Testbed bauen, dass das irgendwie macht.
00:45:17: Das mag für manche nicht gelten oder für manch mal da schwierig sein aber für einige denke ich ist es schon möglich, dass man so was machen kann und dann entsprechend auch die Stückzahl hochmacht und in erster Linie versucht dadurch Daten zu gewinnen.
00:45:30: Ihr digitaler Mann das macht.
00:45:32: umso einfacher ist es die Daten an uns zu benutzen und zu sagen okay wir sehen hier Ausfälle wenn's warm ist oder wenns feucht ist oder so ein Kram ja.
00:45:40: Denkt das ja zusammen.
00:45:43: Also ich glaube in erster Linie ist ja der Gedanke bei, dass man Sachen verbessert.
00:45:51: Man guckt was man halt momentan macht und jetzt irgendwie eine Möglichkeit, das soll es besser machen.
00:45:57: Das ist so der richtige Ansatz zu meinen Augen und zu gucken ob man vielleicht Sachen eliminiert oder wenn man Sachen zusammenfassen kann, ob man Sachen automatisieren kann usw.
00:46:07: Digitalisieren.
00:46:08: Wenn man das richtig macht, ist es oftmals auch sicher.
00:46:10: Weil gerade bei Papier gibt's halt Änderungen und dann habe ich jetzt die alte Version, hab' ich eine neue Version nicht?
00:46:15: Wenn ich das aufrufe auf dem Computer, habe ich mal die neue Version über die letzte Version.
00:46:18: also es gibt da Aussachen ja... Und dann ist es eben auch oftmals so dass man heutzutage... Er hat noch ein Foto mit einem Telefon und schmeißt das dazu, ja und das ist halt... Das ist halt auch ne Dokumentation.
00:46:30: Ja, ja, ja.
00:46:32: Das kann viel auf jeden Fall vieles in den Bereich machen.
00:46:35: Ich meine Standardisierung.
00:46:38: Ich hatte
00:46:38: auch immer den Antwort, dass SpaceX schon ein bisschen wie eine deutsche Firma am Anfang gelaufen ist.
00:46:42: Also so war an meiner Vision weil wir hatten wirklich keinen... Da war kein Boardshit ja?
00:46:49: Wir haben über Sachen geredet die eigentlich schief gehen.
00:46:53: Wir haben nicht über Sachen Gerede, die gut sind sondern wir haben vorwiegend Sachen... Vorwiegend war das halt eben so was ist heute Schiff gegangen?
00:46:59: oder was ist das Letzte, warum ist es schiff gegangen?
00:47:00: Was müssen wir arbeiten und nicht irgendwie?
00:47:03: was war toll und wie können wir unsere Mitarbeiter motivieren?
00:47:07: Wirklich, was wirklich ein bisschen.
00:47:09: heute kommt mir das manchmal so vor.
00:47:12: So einen Kindergarten ist, wo du irgendwie ihr Sorgen machst dass die Leute auch wirklich Spaß bei der Arbeit haben.
00:47:18: Alle sagen wenn es Probleme gibt und die leutelosen Probleme, dass die meisten Leute motiviert hast.
00:47:23: Die meisten sind zum Beispiel das Klasse.
00:47:24: Vor allem werden natürlich ehrliche Probleme sind, die die Firma voranbringen.
00:47:29: Das finden die meisten klasse.
00:47:34: Wie war das vor allen Dingen auch von... Kultur, wie präsent war diese Mars-Mission?
00:47:40: Da war das ein Mantra.
00:47:42: War das Fett an die Wand genagelt als Tattoo in der Ort?
00:47:47: Also wir hatten immer so Sachen gemacht und zum Beispiel Wiederverwerbbarkeit ist ja auch so ein bisschen ein Mantral gewesen.
00:47:54: Wiederverwärbbarkeit war vor Anfang an den Raketen dabei.
00:47:57: Wir hatten einen Fallschirm gekauft und dann waren die halt da drin Und teilweise mit ein bisschen Augenrollen wurde es dann eben eingebaut und Sachen gebaut, aber im Prinzip war das damit irgendwie auch schon in der DNA von SpaceX drin.
00:48:13: Die Landung, da wurde ein Landebein neben der Kapitärier an die Wand genagelt – das ist gigantisches Ding ja!
00:48:20: Und damit war's eigentlich schwer zu übersehen dass man wirklich landen wollte.
00:48:23: Ich glaube nicht, dass es Bilder von SpaceX gibt, aber es gibt halt eine Mission, Mission Control ist halt mittendrin mit viel Glas drum rum und das nennt sich plötzlich der Fischtank.
00:48:35: Und damit ist auch klar, wenn eine Mission ist kann jeder gucken.
00:48:37: Als ein großer Bildschirm drin weiß jeder was passiert.
00:48:40: Das alles ziemlich transparent zumindest innerhalb von SpaceX.
00:48:43: Ich weiß nicht mehr genau worauf ich ihn auswagst.
00:48:46: Meine Frage war diese Mission zu Mars zu fliehen?
00:48:49: Also
00:48:50: Mars war am Eingang.
00:48:53: also da war ein Bild von Mars, Mars war schon irgendwie promotional auf T-Shirts und so weiter.
00:48:59: Mars war aber nicht so konkret dass wir sagten okay dann müssen wir jetzt morgen daran arbeiten.
00:49:02: ja Wir hatten andere Probleme auf dem Weg zum Mars.
00:49:06: Und ich glaube, ein bisschen ist das immer noch so.
00:49:08: Starship ist zwar jetzt das Ding was zum Mars fliegen soll ja aber da gibt es halt das Problem, Starship erstmal zum Fliegen zu bringen und von daher ist schon eine gewisse Priorität.
00:49:22: Aber es ist schon im Hinterkopf drin.
00:49:23: Das ist schon auf genug erwähnt und Leute glauben daran dass SpaceX die Firma sein wird die zum Mars schlägt.
00:49:32: der ja nicht so eine vergleichbare Big-Mission hat, aber was kann er vielleicht davon lernen?
00:49:38: oder was von Alternative gibt es für den deutschen Mittelständler um sozusagen diese Größe und die Bedeutung möglicherweise eigenem Produkt auf sich herzustellen?
00:49:45: Genau.
00:49:45: Also ich fand das eigentlich auch immer ... Ich fand da bei dem Mars eigentlich auch eigentlich immer genial weil das war halt eben die... Nicht nur Mars, sondern das Ziel war eigentlich darüber hinaus die Menschheit Interplanetar zu machen Und auch nicht unbedingt zu sagen, wir machen alles sondern wir helfen dabei
00:50:05: die Sache.
00:50:06: So dieses Wir Hälften Dabei kann durchaus auch für ein Missgeständler gelten.
00:50:10: Wir helfen dabei was was ich komplette Land zu digitalisieren oder wir helfen da bei was was Ich irgendwelche Sachen zu bauen die mehr Nachhaltigkeit haben und so weiter und sofort.
00:50:19: also gibt viele Sachen wo man wirklich den Bezug auch zu größeren Sachen darstellen kann Was wichtig ist in meinen Augen dass das ein Ziel ist was war was einfach schwer zu erreichen ist.
00:50:31: Wo es wirklich ein Fifty-Fifty ist, ob das überhaupt erreicht werden kann.
00:50:36: Weil sonst, da wir jetzt gesagt hätten, wir wollen die Wiederfahrt bei der Rakete bauen, dann hätten wir nach Falken einen immer gesagt, naja... Das war's!
00:50:43: Tschüss!
00:50:45: Und damit hat auch eine bisschen die Motivation für Leute weg.
00:50:49: Die Tatsache dass das nicht so war, bot auch darauf, dass die Mischen waren einfach groß.
00:50:55: Also die Michen muss groß sein Die muss schon erreichbar sein, aber die kann durchaus auch so sein, dass man denkt.
00:51:02: Aber das schaffen oder nicht?
00:51:03: Das hängt von vielen Umständen ab, die nicht alle unter unserer Kontrolle sind.
00:51:08: Ja, das stimmt!
00:51:11: Jeder Mittelstandler macht nun einen größeren Bezug herstellen für das Land oder für die Menschheit und was auch immer.
00:51:17: Das ist auf jeden Fall möglich.
00:51:20: Hattet ihr offizielle Werte bei SpaceX, die eure DNA beschrieben haben... Also, ich habe sie nicht gefunden.
00:51:27: Aber kannst du es hier vielleicht beschreiben?
00:51:30: Das
00:51:30: ist doch was er mit meint!
00:51:31: Ich glaube nicht!
00:51:34: Ja, aber jetzt vielleicht inoffizielle Werte... Inoffiziell
00:51:37: natürlich nicht.
00:51:38: Also, inoffiziert war schon bestimmte Sachen wurden... ...wurde erwartet von Leuten.
00:51:44: ja, was weiß ich,... ...dass die ganz Probleme gibt, dass du so viel für möglich sagst.
00:51:47: Ich hab hier ein Problem, das ist elevated.
00:51:50: Dass man das nicht versucht zu verstecken und zu sagen alles ist okay.
00:51:53: Braucht reiner zu gucken.
00:51:55: Also sowas ging überhaupt nicht.
00:51:58: Ich denke schon, das kann man so runter schreiben als Werte irgendwie aber das war eigentlich immer nur vernünftiges normales Verhalten fand ich.
00:52:06: Da war nichts irgendwie was völlig außergewöhnlich war und
00:52:11: nix um da herregt werden mussten woran sich alle halten mussten sondern es war einfach geliebte Praxis.
00:52:16: Genau das war wie beim Schüttersamen waren halt eben auch wenn man kritisiert wird dann hört mich das erst mal an ja und hau das platt oder so.
00:52:29: Also waren schon bestimmte Sachen dabei, wie man halt sich zu verhalten hatte oder als gutes SpaceXer wie man sich verhalten sollte ging nicht immer.
00:52:42: also war es schon so dass es nicht immer einfach ist.
00:52:45: ich fand das sowieso immer schwieriger weil es keine homogenie gesellschaft wie hier.
00:52:51: Hier ist die Gesellschaft ja relativ homogen und jeder weiß von dem anderen, da brauchst du nicht viel diskutieren.
00:52:57: Du brauchst auch nicht viel zu kommunizieren.
00:52:58: Die wissen oftmals wie das funktioniert.
00:53:00: Das ist eigentlich leichter hier.
00:53:02: Dort muss man relativ genau kommunizierend.
00:53:04: Hier ist was ich erwarte!
00:53:05: Ich möchte dass die Batterie am nächsten Samstag fertig ist und dass sie getestet ist und so weiter und so fort.
00:53:11: Und das bedeutet dies und das Nieders.
00:53:14: Und hier ist es glaube ich einfacher zu kommunikieren.
00:53:16: zumindest war es so als ich bevor euch wegging Da wurde gesagt, die Batterie sollte man fertig sein am Samstag.
00:53:22: Und dann war das alles klar.
00:53:25: Dort muss man da schon ein bisschen genauer spezifizieren weil eben auch verschiedene Kulturen zusammenkommen und daran arbeiten.
00:53:33: Ja, verstehe.
00:53:36: Wie war es mit Elon Musk?
00:53:37: Du meinst am Anfang war er immer sehr vor Ort.
00:53:39: Es gab Tesla noch nicht, hat unterschiedliche Termine gehabt.
00:53:42: wie viel hat er also neben Geld technisch beigetragen mit euch da gesessen diskutiert über bestimmte aspekte sich da reingedacht?
00:53:51: wie stark war diese die aspekt?
00:53:54: aber ziemlich stark eigentlich.
00:53:55: und zwar war es und vor allen Dingen gut halt Sachen in frage zu stellen.
00:53:58: sagen brauchen wir wirklich was?
00:54:00: weiß ich dass ja können wir das nicht anders lösen?
00:54:03: müssen wir das wirklich schweißen oder anders umgefahren müssen wirklich verschrauben?
00:54:08: Oder gibt es da nicht ein billigeres Teil für euch?
00:54:09: Ich kenne das von der Rotomupt.
00:54:11: Und oftmals wurden das Vergleich zwischen Tesla und SpaceX, ja... ...und das war sich den Druckmesser, den haben wir bei Tesla auch, der kostet die Elfte.
00:54:20: Ist doch okay!
00:54:22: Vielleicht geht das ja,
00:54:22: ne?!
00:54:23: In den nachtigen Fällen hat das zumindest angeregt dass man eine bessere Lösung gefunden hat.
00:54:28: In anderen war's, man braucht schon die beste Lösung, aber ist nicht schlecht jemand zu haben, der wirklich dann allen mal mal ein bisschen dagegen tippt und dann sagt, ist das wirklich so wie wir es haben wollen oder wollen wir das eventuell noch besser machen.
00:54:47: Stimmt diese Story dass er mal an einem Whiteboard fünf Schwachstellen oder wir haben paar Schwachstellen direkt in fünf Minuten gefunden hat und sich das angeschaut hat?
00:54:55: War der dann auch immer so on point?
00:54:57: oder hatte sie sich oft sehr reingefragt oder wie war das bei irgendwem?
00:55:01: Also die Story kann ich tatsächlich nicht.
00:55:05: Das habe ich vergessen aber Manchmal schon, manchmal war es eben auch so ein bisschen im Moment immer.
00:55:11: Das ist alles nicht ganz in Zusammenhang.
00:55:15: Also halber Halbe würde ich mal sagen ja durch das Sachen wo er Recht hatte und wo gesagt hat okay dass wenn man mal auf was auch mal passiert ist, dass die Teams rennen in eine bestimmte Lösung rein und haben halt am Ende eine Lösung die sieht kompliziert aus.
00:55:30: und in einigen Fällen ist es wirklich so, weil man nochmal neu anfängt sagt ok wollen wir das anders anfangen dann Jetzt andere Lösungen, aber oftmals denken diese Teams halt eben die haben nicht die Macht das zu tun ja.
00:55:42: Und dass ist halt darauf worauf es ankommt.
00:55:44: wenn man das richtig macht dann sagt mir von Anfang an.
00:55:47: Ist das ein iterativer Prozess und man sagt okay geht mal von anderen Voraussetzungen raus.
00:55:52: Geht mehr davon aus wir können das ändern und auf einmal gibt's auch eine bessere Lösung.
00:55:57: Und Ilon hat natürlich die die die Power immer solche Voraussetzungen zu ändern.
00:56:02: Von daher denke ich ein bisschen Vorteil ... wenn er da reinkommt und sagt, warum enden wir... ... was war das?
00:56:06: Ich fiel mal die Motoren nach rechts.
00:56:08: Und so Sachen.
00:56:09: ja!
00:56:10: Ja!
00:56:12: Wie oft kannst du vor, dass du Ilan vielleicht auch mal widersprochen hast,... ... weil du aus deiner täschischen Perspektive etwas erkannt hast... ...was vielleicht nicht so...
00:56:20: wie seid ihr damit
00:56:21: gegangen?!
00:56:21: Ein
00:56:22: paar Mal bin ich sehr häufig zugegebenermaßen... ...und dann habe ich mir auch lange vorher überlegt.... ...und bin zum Schluss gekommen.
00:56:28: Ich glaube, wir sollten das so machen.
00:56:30: Und ob man es... Man kann aufmerksam besser... Sachen erreichen, wenn man einfach nach Medien kommt und sagt, ich glaube das müssen wir nochmal überlegen oder so.
00:56:41: Ich denke mir aus diesem jeden Grund muss schon immer sagen warum?
00:56:44: Wieso kam ab und zu mal vor aber wirklich nicht sehr häufig.
00:56:47: und ja und wir haben auch ein paar Sachen daraufhin geändert.
00:56:52: Ah, okay.
00:56:53: Nach Mieting ist das nicht vor der kompeten Gruppe passiert, sondern eher noch...
00:56:56: Wenn man ein Spiel erworcht hat, weiß es Probleme natürlich, wenn man was für sich da in eine Gruppe steht und sagt, man will sich gerne anders, dann hasse ich die ganze Gruppe ja?
00:57:06: Ja, stimmt.
00:57:10: Kommt auch ab und zu mal vor.
00:57:12: aber wie gesagt, SpaceX war grundsätzlich eigentlich auch ne gute Firma, die gute Lösungen hatte.
00:57:18: Es war selten dass man Wirklich gedacht hat, nee das heißt keine gute Lösung.
00:57:22: Das kommt einfach selten vor.
00:57:24: Ja, das finde ich gut.
00:57:26: Zeig die Mitarbeiter aus.
00:57:29: Die ist auch gut.
00:57:30: Das ist wirklich... Ich wollte was sagen.
00:57:34: Als Team so ist es schwer zu matchen?
00:57:40: Was kann ein Geschäftsführer von einem mittelständischen Unternehmen von Musk in seinem Stil der Führung kopieren oder lernen?
00:57:49: also
00:57:50: So eine Sache ist auf jeden Fall immer, dass wenige den Laden leitet sollte von dem Produkt Ahnung haben.
00:57:57: Gibt es ja manchmal, dass das völlig andere Leute sind und so.
00:58:00: dann müssen sie sich reinlesen, da müssen wir so viel verstehen wie's geht, dann müssen Sie nacharbeiten.
00:58:04: aber Schätzführer sollten das Produkt wirklich gut verstehen.
00:58:10: Und auch auf technischer Ebene mit den Leuten reden kann.
00:58:14: Das zweite ist halt rumlaufen und Fragen stellen.
00:58:17: warum machen wir das so?
00:58:20: ist sicherlich eine gute Sache und dabei kann durchaus auch rumkommen.
00:58:23: Wir können es auch anders machen, ja?
00:58:26: Und vielleicht doch schneller.
00:58:27: Können das auch schlechter machen wahrscheinlich.
00:58:29: Das wollen wir nicht!
00:58:31: Also von daher, so ein anderes Gemur auf der Produktionsebene und durch mich irgendwie im Beruf verschließen war.
00:58:38: das gilt eigentlich für alle Ingenieure in meinen Augen.
00:58:41: Ich habe das auch gemacht aber auch zu wenig am Ende und ich weiß noch nicht genau warum dazu ist, aber ab einer bestimmten Grenze ist diese Produktion so ein eigenes Ding.
00:58:51: Und wenn man dann rein kommt, dann fühlt man ein bisschen über meinen Kopf gewachsen auch her und das hätte eigentlich nicht passieren müssen.
00:58:57: Ich hätte da nach wie vor auch dabei bleiben sollen ja.
00:59:01: Das ist meine Empfehlung auch bleibt der Mai, auch wenn du beim Kopf wächst.
00:59:05: Einmal am Tag muss man mindestens einmal durch die Werkstatt rennen oder eine Produktionsstadt.
00:59:10: Da müssen zwei mal gucken was passiert.
00:59:15: Man trifft Leute, man sieht wenn die ein Problem hat und nicht ganz weiß was abgeht.
00:59:23: Ich habe viel gemacht weil ich mitlaufen.
00:59:28: Und ich glaube wirklich nicht dass ich guter Manager in dem Sinne bin das jetzt im Management Buch schreiben kann.
00:59:34: Das sollte ich nicht machen ja aber eine Sache die ich wirklich gemacht hab ist rumgelaufen und Leuten über die Schulter geguckt Das ist den Gutkehler.
00:59:47: Ja, sehr gut!
00:59:50: Wir kommen zum Schluss.
00:59:51: Du bist nach neunzehn Jahren gegangen.
00:59:54: Ich glaube meine Worten Bittersweet hast du es genannt?
00:59:56: Was vermisst du am meisten aus dieser Zeit von SpaceX?
01:00:01: Am meisten vermisse ich nach und vor die Leute, die sind da verrückt gewesen.
01:00:04: Es hat Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten.
01:00:07: Was ich nie vermisse, ist halt irgendwelche Probleme, die einem da tagelang beschäftigen... Das brauche ich eigentlich nicht mehr.
01:00:18: Na gut okay, das ist halt der Raumfall, es hat extrem.
01:00:22: Wenn's schief geht, geht's richtig schief und wenns gut geht, dann geht´s richtig gut!
01:00:25: Und das ist schon irgendwie so ein Decksungsspieler.
01:00:28: Das kann schon ziemlich viel Spaß machen ja?
01:00:31: Jetzt gucke ich mir von außen an, so grüße die Highlights noch mit... ...und Start vom Starship ist natürlich auch so ein Ding in den nächsten Tagen, dass wir spannend werden.
01:00:44: Also von daher, ich kann diese Sachen immer noch sehen.
01:00:47: Trink auch noch mit was weiß ich wenn es ein bisschen Probleme gibt da aber so zum großen Teil die Leute waren halt das was mir am meisten dabei fehlte.
01:00:59: Ja ja war das einfach so ein unglaubliches Team von ApeClayern war mit denen du da gemeinsam an unglaublichen und unlösbaren Sachen gearbeitet hast wahrscheinlich.
01:01:09: War schon eine tolle Zeit.
01:01:12: Ich höre auch gerne Stories von anderen, ich meine so ist das nicht.
01:01:15: Ich habe meine Version von Snorys und die haben andere Version von Storys, die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
01:01:22: Sehr schön!
01:01:23: Wenn du heute im Dreistilg noch einen Karriere-Ratschlag geben könntest jetzt nach dieser ganzen SpaceX-Erfahrung nochmal was würdest du der Person sagen?
01:01:33: Also ich denke mir wird nichts an SpaceX anders machen.
01:01:36: also die ganze Sache wie es gelaufen ist würde ich als Personen.
01:01:42: Jetzt würde ich dies anders machen.
01:01:46: Ich denke mir auch... Nee, ich glaube nicht, dass ich da großartig optimieren will.
01:01:50: Ich habe eigentlich ziemlich immer gemacht ein bisschen was zwischen was mir Spaß macht und was halt auch eine Herausforderung ist.
01:02:00: Also das war ja nicht leicht für mich nach LA zu gehen.
01:02:02: Das war schon irgendwie ziemlich unsicher.
01:02:05: Schon ein bisschen so großartiger an den Punkt zu machen kann ich nur empfehlen.
01:02:13: oder Irgendwie so Sprünge, die halt aussehen wie ein großes Risiko.
01:02:17: Wenn sie begrenzt sind auf zwei Jahre oder so und man kann da immer wieder raus dann ist das glaube ich eine gute Sache.
01:02:23: ja auch was weiß ich am Anfang der Karriere mal einen Risiko einzugehen und in den Start-up zu gehen wenn es schief geht das merkt man ziemlich schnell.
01:02:33: Wenn es schifft geht dann weiß man irgendwann von zwei Monaten oder das ist nicht cool und sucht sich etwas anderes.
01:02:39: aber Man muss schon ab und zu mal zumindest sich das angesehen haben.
01:02:44: Und ein gewisses Risiko eingegangen sein.
01:02:47: Ich hatte den Eindruck, ich fand nie dass ich groß risikoreingegangen bin.
01:02:52: Aber ich glaube von anderen von außenstehenden habe ich immer dann gehört ja du bist dieses Risiko angegangen Okay was halt für mich eine Risiko ist und für dich eine Risika ist Das sind
01:03:04: vielleicht verschiedene Sachen.
01:03:05: Zu dem Schluss bin ich nach einer Weile gekommen.
01:03:07: Ich sehe halt Risiko vielleicht ein bisschen anders.
01:03:11: Ja Hans, letzte Frage.
01:03:14: Was wünscht du dem deutschen Mittelständler hier für die nächsten zehn Jahre?
01:03:17: Was kann er mit, ich weiß nicht.
01:03:21: Deutsche
01:03:23: Wirtschaft in Deutschland baut darauf auf's Heuer und jetzt ändern sich Sachen.
01:03:27: da kommt jetzt Karriere rein und das ist natürlich alle Zeiten von Unsicherheit.
01:03:34: aber es sind auch Zeiten wo ihr halt Gelegenheit hast irgendwas besser zu machen und so würde ich das versuchen zu sehen.
01:03:39: ja Und nutzen, was halt eben kommt.
01:03:42: Nutzen, was sie bietet.
01:03:46: Es wird viel wie möglich lernen um dann informierte Entscheidungen zu treffen und dann halt im Prinzip die Sachen zu den besten Vorteilen nutzen.
01:03:57: Das ist das, was mein Augen machen sollte.
01:04:01: Ja sehr schön!
01:04:04: Dann nehmen wir es als Abschluss.
01:04:06: Magst du noch kurz etwas zu dir sagen?
01:04:07: Wie deine persönliche Reise jetzt so weitergeht.
01:04:10: Also nach dem SpaceX verlassen?
01:04:12: Gute Frage, weil ich weiß das tatsächlich nicht besonders gut.
01:04:15: Weil ich bin jetzt halt im Vorstand vom Aufsichtsrat von OAB.
01:04:21: seine Firma Stokespace ist eine andere Firma in Seattle.
01:04:25: die machen wieder vollwertbare Raketen und dann die ganz verrückte sind... Das heißen Astrophorge.
01:04:34: Die machen asteroid mining Und ich finde es einfach spannend.
01:04:36: Ja, die bauen auch Salin dafür Und zwischen den drei, da ist auch noch Wastspace dabei.
01:04:44: Also die Raumstation.
01:04:47: Durch den dreien halte ich so ein bisschen meine Finger in der Raumfahrt und gucke was passiert.
01:04:53: Schreib vielleicht einen Buch
01:04:55: nicht über Management?
01:04:57: Nicht über Management genau!
01:05:00: Und guck so ein bisschen, was ich noch machen kann und wo es halt helfen kann.
01:05:04: Aber ich will das nicht mehr individuell in einer Firma arbeiten oder sowas.
01:05:08: Das ist nicht mehr mein Ding.
01:05:10: Ich glaube, ich bin ein bisschen da raus und versuche zum einen den SpaceX Spirit reinzubringen und zu sagen wie kann man ein bisschen mehr SpaceX sein?
01:05:19: Zum anderen eben auch, wie können wir einfach Produkten in dieser Zeit arbeiten?
01:05:26: Also bleibst du der Raumfahrt erhalten...
01:05:27: Ich bleib ja Raumfahrten halten!
01:05:33: Die waren es vielen, vielen Dank.
01:05:35: Das war heute sehr aufstoßreich und ich habe heute auch viel gelernt.
01:05:37: Ich wünschte das auch jede Mittelstandler wirklich
01:05:41: da.
01:05:42: so viele Dinge die ihr gesagt hast, Resonieren mit den Dingen wie wir da heute draufgucken oder Problemen die wir beim Mittelstand sehen.
01:05:50: Und das war ein sehr tolles Interview.
01:05:53: Ich bedanke mich an dieser Stelle vielmals und ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!
01:05:59: Okay, bis
01:06:09: dann.
01:06:15: Tschüss!
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