Warum Familienunternehmen wirklich scheitern
Shownotes
Unternehmensnachfolge ist einer der größten Stolpersteine im Mittelstand. Viele Nachfolger versuchen, ihre Eltern zu kopieren und verlieren dabei ihre eigene Identität. Genau das ist der Fehler.
In dieser Podcastfolge spricht Randolph mit Leonard Tetzlaff, Geschäftsführer der SHP Primaflex GmbH, über die Realität einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge: Wie gelingt der Generationenwechsel? Warum klare Strukturen wichtiger sind als Tradition? Und weshalb moderne Führung heute anders funktioniert als noch vor 20 Jahren.
Diese Folge richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer, Nachfolger und Führungskräfte, die ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen und eine moderne Unternehmenskultur entwickeln wollen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Jüngere Leute bringen ja auch manchmal einen gewissen Innovationstrang mit rein.
00:00:03: Das
00:00:03: war keine richtige klare Struktur da, es hat alles funktioniert.
00:00:06: Jeder wusste das auch.
00:00:07: aber jetzt hat man gemerkt dass eine Zeit für ein Wandel.
00:00:10: Ich habe jahrelang probiert es meinem Vater immer recht zu machen und hab mich dafür voll verbogen.
00:00:14: Es ist so schön mit der Familie zusammenzuarbeiten.
00:00:17: Man sieht sich jeden Tag, man kann sich austauschen Hat auch mal so'n Sparringpartner wo man sich selber mehr kennenlernen wird nicht in seine Fußstapfen treten sondern ich nehme ein Beispiel und mache meine eigenen
00:00:25: Fußstapsen Einen.
00:00:29: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Top-Arbeitgeber-Podcasts Personal und Führung in Fuchus.
00:00:35: Mein Name ist Randolph Morino Sommer, ich habe heute einen unserer Kunden zu Gast, der Leo Tetzlaff von der SAP Privaflex.
00:00:42: Moin Leo, schön dass du hier bist!
00:00:43: Moin Randolf, danke schön für die Einladung!
00:00:46: Sehr gerne!
00:00:47: Ja, der Leo ist eine richtige High-Performer, Jungunternehmer und ist mit seinem Bruder bei uns gemeinsam in den Programmen drin.
00:00:54: Und ich muss immer wieder sagen... Ich bin einfach beeindruckt was ihr für junge coole Unterneber seid!
00:00:59: Dankeschön!
00:01:00: Dann habe ich mir gedacht, ich hole mal hierher weil natürlich habt ihr auch schon ein bisschen Reise durchgemacht.
00:01:06: Ich bekomme natürlich die Topics mit ... mit denen ihr euch so beschäftigt.
00:01:09: Und ich muss einfach sagen, äh... Ich finde das immer wieder beeindruckend wie junge Unternehmer sozusagen dieses Thema Arbeitgeber wirklich sehr ernst nehmen um ein guter Arbeitgebert zu werden eine gute Führungskraft zu werden.
00:01:21: und ja da würde ich heute einfach gerne mal bisschen mehr mit dir drüber sprechen.
00:01:25: aber Leo stelle ich schon einfach nochmal selbst vor und dann lasst mir so ein bisschen durch die Historie gehen wie du da so hingewachsen bist.
00:01:31: also genau sag mal zu dir
00:01:32: Ja mein Name ist Leonhard Tetzlaff Ähm....ich habe einen Zündungsbruder Alexander Und wir sind jetzt siebenundzwanzig Jahre alt oder werden sieben und zwanzig.
00:01:42: Ich habe studiert hier in Hamburg, und eigentlich dann während des Studiums immer weiter ins Unternehmen reingewachsen.
00:01:51: Und wie kam es jetzt hier mal zu der SAP PrimaFlex?
00:01:54: Also wie ist die entstanden?
00:01:56: Wer hat sich gegründet?
00:01:57: Wann war das ungefähr?
00:01:58: Mein Opa hat die neunundsiebzig gegründe.
00:02:00: Er sagt zu uns immer mit dreißig wollte er für niemanden anderen arbeiten.
00:02:04: Er wollte sich selbstständig machen.
00:02:05: Hat vorher auch in einer Schlauchproduktion gearbeitet.
00:02:09: Also ihr macht Schläuche?
00:02:10: Genau, wir produzieren technische Schläucher aus Kunststoffen.
00:02:14: und er wollte sich immer mit dreißig Selbstständigen machen und hat dann ja war verantwortlich für diese Schläufe in Deutschland.
00:02:26: Er sollte die für einen englischen Konzern nach Deutschland bringen Ja Und hat dann gedacht okay ne ich mache das selber Ich habe euch in demzug selbstständig gemacht.
00:02:35: und dann zuerst hatten wir noch eine Produktion in Schottland und waren in Deutschland nur ein reiner Handel.
00:02:41: Ja, ihr hattet dann
00:02:43: damals auch schon zu deinem Großvater gehört?
00:02:46: Oder was sagst du zur Produktion von Schottlern?
00:02:49: Aber der hat ja wirklich so richtig von Null angefangen... Was sind das denn für Schläuche, dass man von Nulle irgendwie so eine Bahn verbaut wird, so einen Schlauch oder sowas...?
00:02:56: Also
00:02:56: von bis!
00:02:56: Wir haben... sind die Hersteller mit den meisten unterschiedlichen Herstellungen zu fahren.
00:03:01: Wir haben Schläucher aus PVC, PU, Zylikon, Neoprenen- und Glasfaser Gewebe.
00:03:10: Und die werden eigentlich überall eingesetzt, also von der Reinigungs- und Trocknungsindustrie bis hin zum Klimatechnik in Zügen und im Flugzeugen.
00:03:21: Kommunaltechnik, Wehrtechnik.
00:03:23: Eigentlich überall.
00:03:24: Also nicht kommunal, sondern Straßenbau, Fahrzeugebau.
00:03:29: Überall Bremskühlungsschläuche.
00:03:31: Also ihr seid so ein typischer Zulieferer?
00:03:33: Ja.
00:03:34: Wahrscheinlich viele ... Institutionen, die du gerade genannt hast.
00:03:37: Die kennt man euch ja nicht so nach außen weil diese Teile dann zu liefern das ist ja auch immer so als Arbeitgeber ein Thema.
00:03:44: also jeder kennt keine Ahnung HIP oder so.
00:03:47: aber keiner weiß eigentlich wer die ganzen Sachen zu liefert und dass er voll mutig dass er ich meine sehr voll das Nischen Business.
00:03:54: also kennst du die Geschichte wie er da so angefangen hat?
00:04:00: Hat er denn einfach so eine Produktion übernommen schon?
00:04:02: Hatte kauf weißt du?
00:04:06: Er hat sich einfach Von dem damaligen Konzern hat er sozusagen das Know-how gehabt.
00:04:14: Er war der Einzige, der sich damit ausgekannt hat und dann einfach zur Bank gegangen, Risiko aufgenommen und los ging's ja.
00:04:21: Zuerst natürlich eine etwas kleinere Halle was aber damals schon eigentlich ziemlich groß war... Und dann immer weiter, Stück für Stück, ja!
00:04:28: Und ihr
00:04:28: seid ja oben an der Ostsee da in der Ecke angesiedelt?
00:04:31: Hatte darauf begonnen damals, als es war doch der
00:04:33: Start?
00:04:34: Ja!
00:04:35: Und dann, weil du gerade sagst Schottland so.
00:04:37: Wie kann man denn da so schnell von Ostsee zu Schottlern drüber?
00:04:44: Meiner Meinung nach, also such meinen Kenntnisstand nach hat er damals sich selbstständig gemacht und die Produktion in Schottladen mit übernommen.
00:04:50: Da war noch eine Maschine drin und der hat dann mit sich selbstverständlich gemacht damit ja.
00:04:54: Das
00:04:55: ist immer krass mutig!
00:04:56: Also ich habe mit vielen Familienunternehmen gearbeitet über mehrere Generationen was sie da damals schon zur damenigen Zeit, wenn man überlegt das sie da schon auf die Beine gestellt haben Ganz schnell.
00:05:05: Cool!
00:05:06: Wie ging's dann weiter?
00:05:08: Dann
00:05:12: müsste in den neunzig Jahren gewesen sein, mit der Ende neunziger Jahre da hat meine Mutter meinen Vater kennengelernt und er ist dann mit in die Firma rein weil die Firma kommt von meiner Mutter, Familie Und dann war vorher hier in Hamburg bei Hagendas und bei Fiemann und hat dadurch viele Kenntnisse gehabt wie was abläuft ziemlich schnell gemerkt, was besser laufen könnte in der Logistik.
00:05:37: In dem Abläufen, wie man effizienter gestalten könnte und hat dann gefragt ob er da mal ein bisschen was unternehmen könnte?
00:05:45: Und mein Hupen war klar, wenn das so läuft, dann läuft das so.
00:05:49: Also viel Spaß machen wir, viel Erfolg!
00:05:52: Dann wurde es ziemlich schnell besser und hat die Produktion aus Schottland nach Deutschland geholt alles unter einem Dach Alles gebündelt, alles schnelle Entscheidungswege, kurze Wege.
00:06:02: Dass man schneller unter Kontrolle hat und so wurde es dann effizienter.
00:06:07: Ja, cool!
00:06:08: Das ist auch immer wieder beeindruckend.
00:06:10: Ich meine das ist ja angeheiratet, wie du sagst.
00:06:12: Und dann ist da wahrscheinlich so das Vertrauen entstanden... ...und dann hat dein Vater da einfach erst mal abgeliefert und dann... Ja.
00:06:19: Okay, cool.
00:06:21: Wie geht's da weiter?
00:06:21: Hat dein Vater das größer gemacht oder ist das...?
00:06:24: Stattlich immer investiert.
00:06:28: Es kamen Gelegenheiten, wo der Nachbar dann gesagt hat okay er möchte nicht mehr.
00:06:31: Dann das Gebäude dazu gekauft.
00:06:34: Erstmal hatte man ja nur Maschinen die eine Halle gefüllt haben, die sozusagen Bestandshalle da war.
00:06:40: Dann hatte man plötzlich mehr doppelt so viel Platz.
00:06:42: was macht man damit?
00:06:43: und dann immer stetig weiter pro Jahr einer Maschine mehr gebaut.
00:06:49: Ja hatten wir dann mehr Produktionsfläche auch ein größeres Lager.
00:06:53: Kommt alles zum einen.
00:06:56: Wie bist du dann so reingewachsen in das Ganze?
00:06:59: Ab wann hast du bewusst jetzt auch vielleicht rückblickend, dass du das Thema Unternehmer tun.
00:07:03: War das noch ein Thema bei euch?
00:07:04: wie?
00:07:05: Wie bist Du da in das ganze Reingewachsen?
00:07:07: Also Firma ist immer ein Thema gewesen schon seitdem ich geboren bin.
00:07:10: Das ging eigentlich.
00:07:11: kein Essen keine Familienfeier keinen Weihnachten gab es ohne Thema Firma.
00:07:17: Vor anderem ist das schlimm.
00:07:18: für mich war das eigentlich immer ganz interessant für mich und mein Bruder Und richtig eingewachsen bin ich damit erst tatsächlich ganz kurz vor meinem Studium.
00:07:25: Also, ich wollte kurz vor dem Studium noch was ganz anderes machen und da wollte ich in die Medizin ... Medizinerichtung gehen!
00:07:33: Dann saß ich mit meinen Bruder in Berlin in einer Technischen Universität in Berlin für einen Vortrag für Physik, glaube ich war das... Und da hat der Professor euch leider nicht mehr den Satz erinnern.
00:07:45: aber der hat gesagt wenn man das machen will muss man International Management studieren.
00:07:48: Da hast du bei mir Klick gemacht dafür, dass mache ich Das mache ich, das ist was für mich.
00:07:53: Und dann wusste ich schon immer, dass ich nicht so weit weg will von zu Hause.
00:07:56: Ich will immer lokal bleiben und es ist mir sehr wichtig, dass sich die Nähe zu meinen Freunden und meiner Familie pflege.
00:08:02: Dann habe ich mich hier in Hamburg beworben angenommen im Studium rein und relativ schnell wurde klar, okay hat unser Vater auch gesagt wenn ihr das machen wollt, wenn ihr weiterführen wollt, dann auch jede freie Minute die habt ins Unternehmerein Lernskennen.
00:08:16: Und eigentlich jedes Semester Ferien durfte ich da... Reinschneiden.
00:08:22: Wie bist du?
00:08:23: Hat dein Bruder erst mal den gleichen Wettergang gemacht, also hat der das dann gleichgemacht oder...
00:08:27: Nee, der hatte zuerst Physikstudie.
00:08:28: tatsächlich und das war da nicht so richtig was für ihn wollte dann auch in meine Richtung gehen.
00:08:37: aber wie das so kommt die Uni hat dann gesagt jetzt so wenig Bewerber diesen Studiengang den er machen wollte müsste halbis Jahr warten.
00:08:43: und deshalb ja hat er nicht irgendwie Zuhause gesetzt und gingeholt sondern hat dann auch sozusagen Praktikum gemacht in der Firma und hatte dann nach einem halben Jahr aus sich solche Aufgaben aufgenommen, die da nicht mehr abzugeben waren.
00:08:55: Also es war von der E-Mail-Signatur, die zwei Seiten lang war komprimiert zu einer kleinen Signatur bis hin zum Online-Shop, der neu gemacht worden ist.
00:09:04: Da hat er sich alles erfüllt.
00:09:05: Nee,
00:09:06: das war ich der Sache.
00:09:06: ne?
00:09:08: Alles sehr cool!
00:09:09: Und habt ihr das dann aber... Habt ihr vor euch dann gleichzeitig beschlossen, ihr wollt in das Unternehmen gehen?
00:09:14: oder war das so ein bisschen versetzt, dass du dann z.B.
00:09:16: voraus scannen wirst?
00:09:19: Nee, tatsächlich relativ gleich.
00:09:21: Also immer nach dem ersten Semester von beiden von uns war das so okay und ja dann ist das das Ziel.
00:09:26: Ja haben wir gesagt ok was auf?
00:09:28: Ich glaube unser Vater an uns hat ja mal drei Monate Semesterferien.
00:09:32: Hat er gesagt zwei Wochen dürfte ihr Urlaub machen.
00:09:35: Dann lachen wir bitte ins Unternehmen.
00:09:36: Aber
00:09:38: das ist auch cool weil ich finde das persönlich finde es sehr gut wenn man an der Stelle nichts geschenkt bekommt in Anführungsstrichen.
00:09:46: Nur dadurch bekommst du ja die Sensibilität dafür, was da läuft oder auch die Wertschätzung gegenüber dem, was aufgebaut worden ist.
00:09:53: Da haben wir einen Großvater schon, ein Vater sein Leben rein investiert und jetzt guckt man... Weil wir sehen ja ganz viele Gründe daraus oder auch Nachfolge wo die Kinder vielleicht nicht so gerne ins Unternehmen wollen.
00:10:06: Was glaubst du?
00:10:09: Was war bei euch vielleicht so das Thema?
00:10:11: oder vielleicht kennst du auch andere?
00:10:11: Muss der geilen Namen her, wo du sagst, die wollen nicht ins Unternehmen.
00:10:14: Was ist da so der Unterschied?
00:10:17: Also ich kenne erstmal viele, die auch ins Unternehmen wollen ja schon und ich kenn auch einige, die sagen bewusst nein.
00:10:25: Warum?
00:10:26: Ich glaube dass die Nähe Familie und Unternehmen denen meistens dann zu viel ist.
00:10:32: also wie gesagt bei uns gibt es auch keinen Essen, wo's nicht irgendwie um die Firma geht oder kein Familien treffen muss nicht um die Firmah geht.
00:10:39: Klaas geht auch hauptsächlich um andere Themen, aber es ist immer ein Thema.
00:10:43: Und ich kann mir vorstellen dass dann die familiäre Beziehung und Bindung zu den Familienmitgliedern wichtiger ist als das Unternehmen weiterzuführen.
00:10:53: Naja okay wenn wir da schon Großkonflikte haben oder so... Manche
00:10:57: Streitigkeiten Meinungsverschiedenheiten und dann möchte man sie damit nicht auseinandersetzen.
00:11:01: Es ist ja eigentlich auch ein Geschenk dafür, dass man gut zusammenarbeiten kann.
00:11:05: Als der Brüder als Söhne mit Veta Ja.
00:11:09: Und gab es das also, als dein Vater dann zu euch gesagt hat, okay, da müsst ihr jetzt jede freie Minute verbringen?
00:11:16: Seid ihr einfach so irgendwie dann so implizit hereingerutscht?
00:11:20: Das heißt ja, habt ihr einfach angefangen Aufgaben zu übernehmen?
00:11:22: oder war das schon der Punkt wo mit eurem Vater gemeinsam dann zum Beispiel auch eher so strategische Meetings...
00:11:28: Nein, gar nicht!
00:11:31: Wir haben eigentlich erstmal so ein Trainee-Programm durchlaufen.
00:11:33: Also wir So eine Ausbildung.
00:11:36: Bei
00:11:36: euch im Unternehmen?
00:11:37: Ja,
00:11:37: also...
00:11:38: Das gab es schon oder wurde das eingerichtet dann für euch?
00:11:40: Nein, das haben wir uns überlegt!
00:11:41: Wir haben gesagt, wir gehen jetzt... Also klar, wenn jemand Wirtschaftspraktikungen macht bei uns geht da durch Leuchter ja auch innerhalb von zwei Wochen jede Abteilung einmal damit dass sie kennenlernt.
00:11:49: und bei uns war jede Abteilung ich glaube ein Quartal lang mal weniger Mal mehr.
00:11:55: Und ich habe gesagt okay Ich möchte die Produktion erstmal kennenlernen und war erst mal in den Maschinen.
00:11:59: Habt ihr gelernt wie das geht hab das Produkt gefertigt und Dann kam Corona Und es hieß nicht mehr als zwei Leute im Büro mit Abstand halten.
00:12:08: und dann saßen Alex und ich zusammen in einem Büro und sagen, okay was machen wir jetzt?
00:12:11: Toll.
00:12:13: Und dann durch Überlegungen haben uns Aufgaben gesucht die so offen waren, die man hätte angehen können.
00:12:20: und dann haben wir gesagt, okay komm, wir machen einfach mal!
00:12:22: Und hatten auch das Glück dass wir von unserem Vater sozusagen freie Fahrt bekommen haben.
00:12:27: er hat uns vertraut.
00:12:30: natürlich jetzt ist gab nichts was einfach so wie entschieden kommt das machen wird sondern wir haben etwas gemacht und haben ihn dann gezeigt, wie wir es uns vorstellen.
00:12:37: Und er gesagt ja auch klingt gut mach mal.
00:12:41: Was waren da so... ich meine jüngere Leute bringen ja auch manchmal einen gewissen Innovationstang mit rein für Sachen die vielleicht immer so gelaufen sind seit Jahrzehnten und sowas?
00:12:53: Was waren denn so Themen die ihr auf einmal so angepackt habt
00:12:57: Von meinem Bruder zum Beispiel Systemumstellung, also das von Navi-Schen.
00:13:02: Neue Umstellung ganz neues System, internes System.
00:13:05: Das war schon
00:13:07: ein
00:13:08: riesen Ding.
00:13:08: Alle Mitarbeiter in der Verwaltung die dann irgendwie seit auch mehreren Jahren bei uns sind acht bis zehn zwölf Jahre oder schon länger mit dem neuen System erst mal umzugehen alles umgestellt neue System kennenlernen ist da schon eine Herausforderung gewesen.
00:13:23: Da hat man auch gemerkt okay Das ist nicht von ohne, das sind die Entscheidungen, die kann man nicht einfach so treffen.
00:13:29: Aber im Endeffekt als es dann durch war ... War super!
00:13:32: Also alle waren dann okay, das System ist super, es ist für die Zukunft ausgerichtet.
00:13:36: Man kann damit viel automatisieren auch wenn man irgendwie mal die Produktion automatisierend wollen würde oder nicht.
00:13:42: Man will ja auch immer papierlos werden dass man dann sagt man hätte vielleicht irgendwann später Tablets an den Maschinen, dass man darauf schon ausgelegt, dass alles kompatibel miteinander verbinden kann und Und
00:13:55: ich seh das immer, weil du sagst so ein riesen Ding.
00:13:58: Ich sehe das bei ganz vielen Unternehmen dann auch, dass die voll Angst haben diesen Schritt zu gehen war ja alles was davor gelaufen ist, absoluter Kernprozesse.
00:14:08: Du kannst doch beschreiben hat jahrelang so funktioniert hält das Unternehmen also erwirtschaftet wirklich auch sehr viel Geld und der muss so einen Riesenvertrauen normalerweise da sind in die Firma oder so wie euch das man dann genauso im Prozess anpackt.
00:14:22: Ja,
00:14:22: das stimmt Und bei mir war das eigentlich hauptsächlich das Personalthema.
00:14:28: Wir wurden auch in vielen Themen einfach so ins kalte Wasser geschmissen, durch unseren Charakter und seinen unterschiedlichen Charakter von mir und meinem Bruder war es ziemlich klar was wir wie machen wollen.
00:14:39: also wir haben nie irgendwelche Streitigkeiten wer macht jetzt welche Aufgabe sondern okay mein Bruder ist eher ein bisschen introvertierter.
00:14:44: ich bin eher extrovertierta.
00:14:46: er macht die Sachen ich mache die Sachen.
00:14:47: das war so eigentlich so ein perfektes Zusammenspiel zwischen jegung yang.
00:14:52: Ich hab dann gesagt, ich hab viel Spaß vielleicht an Personalgesprächen machen und Einstellungsgespräche.
00:14:58: Und eventuell auch so Gespräche was sie verändern muss... ...und dass man sich evtl.
00:15:01: sonst trennt.
00:15:02: Ähm.. und mein Vater hat gesagt ja mach doch mal.
00:15:04: So wie?
00:15:05: Ja fertig!
00:15:06: Wie?
00:15:06: Ich mache jetzt mal einfach mal!
00:15:07: Ist okay!
00:15:08: Ähm und dann...ja zuerst mal sehr aufgeregt gewesen.
00:15:12: Nervös hatte ich trotzdem noch jemanden dabei der schon lange bei uns ist und er hat mich dann auch ein bisschen an die Hand genommen.
00:15:17: Wieso Mentor dann so ein bisschen?
00:15:19: Ja,
00:15:19: oder jemand der einfach schon die Autorität hat wie man mit den Mitarbeitern spricht.
00:15:24: Oder wie man etwas rüberbringen sollte und wie nicht.
00:15:29: Und da habe ich mich dann auch viel... oder hab' ich mir vieles abgeguckt.
00:15:33: Und hab' man natürlich auf Vorher-Tipps von meinem Vater gewollt, wie halt er es gemacht früher vor später.
00:15:38: Nicht dass man direkt mit der Breschbange irgendwie durchgeht und sagt, ich mach's jetzt so.
00:15:41: Das ist auch ein sensibles Thema mit den Mitarbeitern.
00:15:45: Dadurch, dass wir jetzt zu zweit sind oder mittlerweile sind wir ja noch zu dritt mit unserem Vater.
00:15:51: Drei Geschäftsführer bilden sich natürlich auch Zeiträume oder Möglichkeiten die man alleine als er noch allein war gar nicht hat.
00:15:59: Ich habe dann jetzt so die sparte Personal ganz viel und strategische Entwicklung.
00:16:04: wie machen wir was?
00:16:05: wo wollen wir hin?
00:16:06: Wie nehmen wir die mit auf die Reise?
00:16:08: Und das war auch so ein Teil Dass es neu aufgeklafft ist.
00:16:15: Ja, das ist auch ein intensives Thema.
00:16:17: Es kommen viele Themen auf die man natürlich vorher gar nicht sehen kann oder gesehen hat und die zu bearbeiten in der Herausforderung macht sehr viel Spaß.
00:16:30: Man sagt ja auch so bei familienunternehmen der ersten Bauts auf.
00:16:34: Zwar der Hälz, der dritte fährt vor die Wand.
00:16:37: Das ist so ein häufiger Spruch wo leider man sich nach einer Menge Wahrheit drin steckt weil Diese Themen, wenn die natürlich im Laufe der Zeit nicht mal richtig gelöst werden.
00:16:45: Nicht mal richtig betrachtet und nicht mal richtige Einigkeit drin gefunden wird ... dann wird das auch langfristig nicht dazu führen dass es zusammenhält weil häufig sind die Familienunternehmen ja auch gerade dafür bekannt.
00:16:57: Deshalb sind sie ja so stark ist da, dass die Familie mit diesem Vertrauen, mit dieser Offenheit, mit diese Konfliktbereitschaft weil du kannst ja niemand aus deiner Familie kündigen also würde jetzt kein Bock mehr hast auf dein Bruder kann ich dir nichts sagen?
00:17:07: Komm!
00:17:08: Nee, das geht nicht!
00:17:09: Du musst dich ernsthaft mit der Person auseinandersetzen bringt natürlich gewisse Lösungen auch hervor, bereits da drauf zu gucken.
00:17:17: Ja auf jeden Fall!
00:17:18: Ich glaube das hängt auch ganz viel damit zusammen wie man die Übergabe geschaltet ja... was der Vater der Vorgesetze dann im Bein bringt oder wie man daran geführt wird.
00:17:31: und wenn man ich will jetzt nicht in seine Fußstapfen treten sondern ich nehme ein Beispiel und mache meine eigenen Fußstapsen.
00:17:37: Das kann man auch vorstellen.
00:17:38: also macht mir selber auch ein bisschen Druck.
00:17:40: Okay, der hat das so aufgebaut von acht Mitarbeitern jetzt auf sechzig.
00:17:44: Und jetzt übernehmen wir das mit Sechzig ist natürlich eine andere Verantwortung.
00:17:47: die wo wir reinsteigen als die er damals hatte und dann Das mindestens genauso gut zu machen wie er ist schon einen Ansporn.
00:17:57: Aber ich würde jetzt für uns selber niemals sagen Wir machen es genau so weil das geht gar nicht erst ein Typ für sich als mein Opa sagt immer you do it your way I did my way Erinnern wir uns eigentlich jede Woche und versuchen trotzdem, das auf einem mindestens genaues gleiche Niveau zu halten.
00:18:18: Ich finde, da steckt voll viel Weiß drin mit dem was du gerade sagst.
00:18:23: Weil man möchte ja als Führungskraftwiese der Vaters aber auch der Vater wahrscheinlich nicht einfach so einen Klon von sich haben.
00:18:31: Aber häufig ist natürlich diese Erwartungshaltung kommen erst mal so auf meinen Level.
00:18:35: Aber was halt auf deinen Weg?
00:18:36: irgendwie viel, viel gesünder als machst du es genauso wie ich.
00:18:40: Weil das wird einfach niemals fast hier und ich kann von niemanden der unter mir arbeitet oder so ... Das würde nie funktionieren.
00:18:47: Dann würde ich immer auf Enttäuschung stoßen weil man ist ja mit seinen Historien, mit seinen Geschichten, mit seiner Erfahrung so einzigartig geprägt... Und die anderen natürlich auch dass das niemals so hundert Prozent matche werden.
00:18:59: Ich glaube
00:19:00: dann genau, wie Du gerade sagst, wenn man solche Erwartungen hat, dass man es genauso macht, wie man selber dann glaube ich geht's schief.
00:19:09: Wenn man weiß, okay, ich kann abgeben und das war auch gut wie ich es jetzt gemacht habe aber ist auch gut, dass der neue Weg ist... ...dann ist eine große Wahrscheinlichkeit, dass er nicht gegen die Wand gewandt.
00:19:19: Die dritte Generation!
00:19:21: Das möchte ich an der Stelle auch nochmal den jungen Unternehmerinnen mitgeben, die da draußen vielleicht sind und auch in so einer Nachfolge drin sind.
00:19:29: Dass das meiner Ansicht nach nicht gesund ist zu probieren genauso zu sein wie die Person, die davor ist genau in diese Fußstapfen reinzutreten.
00:19:38: Weil ich glaube das produziert unnötig Stress, verfärbt den eigenen Charakter in eine Richtung die... ...in die man vielleicht langfristig gar nicht möchte.
00:19:45: Also auch viele Leute später im Coaching mal gehabt, die dann gesagt haben, boah ich habe jahrelang probiert es meinem Vater immer recht zu machen und hat mich dafür voll verbogen.
00:19:55: und das führt halt zu nichts.
00:19:57: weil wenn man eine starke Führungspersönlichkeit sein möchte da muss man einfach seinen eigenen Weg gehen Und natürlich mit seinen Stärken, die man noch hat.
00:20:05: Die einbringen.
00:20:06: und so wie du sagst aus deinem Bruder und du ihr seid ja auch unterschiedlich und ihr nehmt eure Stärke und setzt sie einfach ein.
00:20:11: Und ob es jetzt nicht zu sein wie der andere um das irgendwie recht zu machen sondern einfach in seiner Kerbe Junik zu sein und da richtig nach vorne zu gehen?
00:20:21: Ja ich glaube das ist so wie eigentlich bei vielen Situationen.
00:20:24: Man ist ja ein individueller Mensch und wenn ich mir jetzt Hilfe hole bestimmten Bereich, zum Beispiel im Coaching oder ich möchte jetzt Top-Arbeitgeber werden.
00:20:34: Wenn ihr mir genau sagen könnt was ich zu tun und zu lassen habe dann könnt ihr es ja auch endlich machen sondern eher in dem Sinne von Ich höre mir das alles an was ihr für Erfahrung hat und suche mir dann für meine Situation die passenden Sachen raus.
00:20:46: Keine Mi genau, genau hundert Prozent genaues gleiche machen weil alles ist unterschiedlich.
00:20:50: Das hast du ja gerade schon ein bisschen angesprochen.
00:20:53: wie kam's denn so?
00:20:54: Wie bist du denn auf uns gekommen?
00:20:56: Hast du dich denn dazu entschieden, was waren denn da sonst so die Topics?
00:21:00: oder wo wolltest deine Hände?
00:21:01: Also ich meine wir arbeiten auf Proaktiv zusammen so.
00:21:04: The way to go!
00:21:06: Was ging dafür für ein Prozess bei dir?
00:21:08: Das war jetzt letztes Jahr und man weiß ja immer was für Unternehmen oder was für Themen im Unternehmen gerade so anstehen was vielleicht ein bisschen Bauchschmerzen macht oder was wo extremes Potenzial drin ist.
00:21:22: Bevor ich überhaupt durch Instagram auf euch aufmerksam geworden bin, hatte ich schon immer so halbjahresweise Interviews geführt mit den Mitarbeitern.
00:21:33: So was kann man besser machen?
00:21:35: Was erwarten sie von uns?
00:21:39: Wo kann man was verbessern?
00:21:41: Welche Prozesse laufen gut?
00:21:42: Welchen Prozess könnten besser laufen?
00:21:44: Sowas alles Und da kam eigentlich auch viel raus.
00:21:48: Eigentlich war es dann nicht die Kernaussorge von den ganzen individuellen Interviews, ja man möchte mitgenommen werden mehr und ... Man ... Möchte ... Donnie, eigentlich war das genau das, ne?
00:22:02: Mehr mitgenommen zu werden.
00:22:04: Das war das Thema.
00:22:05: Wir möchten mit mitgenommen sein in jedem Thema.
00:22:07: Man möchte mehr Transparenz, man möchte wissen was man tut.
00:22:11: Man will sich mit dem Arbeitsplatz identifizieren, das war ein ganz gutes Thema.
00:22:16: Und man möchte ... Das war dann in den Urlaubs-Fasen im Thema.
00:22:21: Man möchte klare Rollen haben, wer wann wen vertritt oder welcher aufgemacht.
00:22:28: Weil das war eigentlich auch noch, als es ein kleineres Unternehmen war.
00:22:33: Mein Vater gesagt, du machst das und wenn der nicht da ist, machst du das!
00:22:37: So okay?
00:22:38: Das war keine richtige klare Struktur da.
00:22:40: Es hat alles funktioniert.
00:22:41: Jeder wusste es.
00:22:42: aber jetzt hat man gemerkt, dass eine Zeit ... eventuell für einen Wandel.
00:22:46: Mh, und ähm... Ich meine, wenn
00:22:48: das so groß wird,
00:22:49: dann sind vielleicht mal ein, zwei,
00:22:50: drei Leute weg und nicht mehr so schnell über den Tisch geworfen?
00:22:52: Genau!
00:22:52: Und dann wirst du mal nicht, okay jetzt sind drei Leute im Urlaub, ey scheiße wie war das nochmal?
00:22:56: Wie läuft die Aufgabe?
00:22:58: Was muss ich da noch einmal machen?
00:23:00: Und ähm.. Dann habe ich so durch Instagrams scrollt und hab' dann die Werbung von euch gesehen und dachte so hey, das sind ja genau die Themen eigentlich, die uns beschäftigen.
00:23:09: Also mein Bruder bei der Geschichte, ist das nicht was vor
00:23:10: uns?!
00:23:11: Da haben wir uns mit euch beschäftigt, haben wir euch ge-googelt und paar Videos angeguckt Und dann schon eigentlich das erste Gespräch gehabt.
00:23:18: Also ja, ich hab gesagt okay pass auf, das passt für uns wir wollen mit der Zeit gehen.
00:23:23: Das sind Themen die uns beschäftigen.
00:23:25: Ich denke dass wir alleine nicht so professionell hinkriegen Dass wir einen Profi an unserer Seite brauchen Mit dem wir uns so sparingmäßig austauschen können.
00:23:35: wie läuft was?
00:23:36: Wie können wir es machen?
00:23:37: und Dann haben wir mit euch das begonnen.
00:23:40: alles cool
00:23:42: Ja, das sind ja genau die Themen, die du sagst.
00:23:45: Also in einem kleinen Unternehmen fliegt das nie auf.
00:23:47: Das ist einfach so... man sitzt mit den Leuten an einem Tisch, die da kennt jeden.
00:23:51: Man geht hier einmal die Woche abends vielleicht zum After-Work.
00:23:54: Da werden noch ein paar Themen aber das ist mittlerweile anders.
00:23:57: Es hat sich verstreut.
00:23:58: auch ich finde der Meinung auch dass das Thema zunehmend mehr Digitalisierung jeder Smartphone sehr viel mit sich so.
00:24:08: Und nicht mal so krass diese Kommunikation, zumindest was ich das erlebe.
00:24:12: So wie früher, dass die Leute dann hier am Freitagabend noch mal ordentlich zusammensitzen und den Grillern schmeißen.
00:24:18: Das gibt's ja manchmal... Da kommen ja immer so zwischen... Da können wir zwischentrinnen mit diesen ganzen Themen auf dem Tisch, ne?
00:24:25: Dann bespricht man das und geht es nochmal weiter.
00:24:28: Aber das verändert sich einfach und muss angepackt werden.
00:24:32: Genau,
00:24:32: ja!
00:24:33: Was war denn so...?
00:24:35: Was waren denn so die ersten Schritte, die ihr mit uns gemeinsam gemacht habt?
00:24:39: Die ersten großen Erkenntnisse?
00:24:41: und was hat sich bis heute vielleicht auch angefangen zu verändern.
00:24:44: Vielleicht in eurer Denke oder auch schon im Betrieb bei euch?
00:24:47: Strukturmäßig haben wir gemerkt dass wir sozusagen so klare Rollenbilder brauchen.
00:24:53: Wir müssen die Übergabe von Urlaubem besser machen und damit jeder Mitarbeiter weiß wie welche Aufgabe es tun ist aufschreiben, aufs Papier bringen in den Prozess einbringen im System.
00:25:06: So dass jeder weiß zu jeder Zeit wenn der jetzt plötzlich krank ist und ausfällt ich muss ihn nicht anrufen vielleicht kann ich den auch gar nicht anrufen dann kann direkt darauf klicken auf die Aufgabe ok da Schritt für Schritt was sich wie machen kann so das das erstmal schon mal erklärt es damit keinen weil wenn das nicht geklärt ist dann kommen ja auch wieder Unstimmigkeiten Sauer oder traurig, oder für sie überfordert.
00:25:32: Das soll eigentlich nicht sein, sondern es soll sein, okay pass auf der und der Falltritt ein.
00:25:36: das mache ich jetzt.
00:25:38: Und dann noch eine große Veränderung ganz viel ähm... Eigentlich so die ganze Konfliktebene.
00:25:47: also wie sehe ich, wer fühlt sich wie?
00:25:51: Wo sehe ich welche Werte vielleicht jetzt gerade verletzt sind oder wie sich die Person fühlt.
00:25:56: Das war eigentlich auch ein riesengroßer Aspekt bei uns.
00:26:01: wir sind jetzt sechzig Personen da Bleiben keine Konflikte aus und Da war eigentlich mit euch einen Riesenthema dass man sieht okay wo kommt das eigentlich her?
00:26:11: also welcher konflikt entsteht wie?
00:26:14: Wo kommen die Emotionen her?
00:26:15: man weiß ja auch nicht Vielleicht hatte eine morgens ist falsch aufgestanden, hat Schmerzen.
00:26:20: Hat vielleicht einen Verlust oder ... hat sich mit jemandem gestritten, der mit dem er nahe ist und da ist man ja dann in einem Gemüseleger ganz anders und sagt auch Dinge die man gar nicht so meint.
00:26:31: Bei anderen kommt das darüber als wär total sauer oder ... Dann fangen die ganzen Interpretationssachen an um das zu klären aufeinander am sachlichen Ebene dass die Mitarbeiter sich jeweils individuell gesehen fühlen Und dann auch mitgenommen fühlen, dass sie beiden sich wieder verstehen.
00:26:46: Das is einer der Hauptthemen.
00:26:48: Also wirklich hammer.
00:26:51: Was gibt dir das so für ein Gefühl, dass du das auf einmal durchblickst und natürlich auch immer weiter lernst?
00:26:59: Und dass du unter Kontrolle bekommst?
00:27:01: Was ist so ein Vor- oder Nachherfeeling?
00:27:03: Gelassenheit!
00:27:04: Ja ne?
00:27:05: Also vorher bin ich ja noch jung... Ja.
00:27:08: Ich bin jetzt nicht jemand, der vierzig ist oder in seine fünf Figuren... Der hat schon viel Erfahrung im Leben und er sagt okay das sind Dinge die kommen immer wieder auf und dann wird es auch wieder gut sondern ich habe mir dann immer oder machen wir immer sehr viele Sorgen direkt auch Scheiße
00:27:26: was man sieht hier
00:27:28: so ein unwohles Gefühl.
00:27:29: wie klär ich das jetzt?
00:27:32: Mittlerweile ist es so, alles klar.
00:27:33: Das kommt da und daher ... Wenn jemand mit verschränkender Armformel steht, weiß ich, der ist richtig sauber.
00:27:38: Der ist total ... Musst nicht!
00:27:40: Muss nicht?
00:27:41: Ist auch eine
00:27:42: Interpretation, ne?
00:27:42: Ist auf jeden Fall ... Verschränkter Arm ist nicht offen eventuell.
00:27:48: Jetzt mach echt erst mal offen was das denn los.
00:27:50: Sprich ordentlich an, was is'.
00:27:55: Ja... Ich glaub', dass einfach ... Ich glaube, das ist auch wirklich so der Hebel, den du gerade benennst.
00:28:01: Als sie junger Offizier war hatte ich von diesen ganzen Sachen gar keine Ahnung und ich wurde auch natürlich.
00:28:07: als junger Mensch hast du ja auch die Herausforderung, dass wenn du dann eingesetzt wirst im Betrieb, du hast da ältere Leute, die schon viel länger da sind, viel mehr Berufserfahrungen.
00:28:15: Du musst ja irgendwie diese Leute führen!
00:28:16: Und wie machst du das?
00:28:18: Bekommst du der Standing dahin?
00:28:20: Wie bekommst Du das hin, dass die Leute dich nicht nur in Deiner Position anerkennen.
00:28:26: Sondern vielleicht Dich auch wertschätzen oder auch irgendwann mal respektieren und es ist halt... Das läuft halt darüber, dass man ein geschliffener Charakter wird, der einen lernende Haltung natürlich Anfangs einnimmt aber auch klar seine Position macht um Probleme zu regeln, die die Leute nicht regeln können Weil wenn die das könnten alle, dann würden sie es machen.
00:28:46: Aber sie tun's nicht und dafür brauchst du halt eine Führungskraft.
00:28:49: Genau!
00:28:50: Und dafür trägt man ja die Verantwortung... ...und dafür kann man auch den Noten an im Ende, ne?
00:28:55: Ja also ich würde sagen nochmal Gelassenheit und Resilienz.
00:28:58: Die lernt man extrem dadurch.
00:29:00: Man einfach sagt gib was auf jetzt gehen wir das an.
00:29:02: Vom Herd mit ihm klär der Herr und mir Wenn ihr es nicht alleine klären könnt Dann komm' ich dazu, dass man auch in Sicherheit den Mitarbeitern übergibt Dass Sie gesehen werden, man kümmert sich um Sie Das ist mir auch persönlich ganz wichtig, dass sie alleine da sind.
00:29:14: Wenn man irgendwelche Aufgaben verteilt kann es auch sein das Manche sich überfordert fühlen Obwohl man das gar nicht so meint und dann zu zeigen Dass man als da ist dass man es klärt egal wie oft egal Wie was man sich fühlt dass man da ist und das dann klärt
00:29:30: Und also Was ich denn auch immer wieder in dieses bezüglich beobachte dass man das hat unternehmer vorne zum Beispiel vorher das irgendwie gemacht haben.
00:29:39: Also nach bestem Wissen und Gewissen, wie hat sich das so verändert bei euch?
00:29:46: Dass man einfach einen klaren Leitfaden hat, woran man arbeiten oder wo dem abarbeitet sozusagen.
00:29:52: Nein nicht irgendwie.
00:29:52: ich mach mal jetzt hier weil wenn ich irgendwie mache dann... Ich fühl mich jetzt im Gespräch.
00:29:58: Ich weiß nicht wo ich hin will und ich weiß auch gar nicht was das Ziel des Gesprächs ist.
00:30:00: Oder wiederes Gespräch abzulaufen hat ein gutes Ergebnis produziert
00:30:03: aus
00:30:03: sowas.
00:30:04: Jetzt ist es so, man geht rein.
00:30:07: Man benennt ein klares Ziel was das Ziel des Gespräches sein soll und sagt die Abläufe klar und dadurch erzielt man einfach sehr schnell Ergebnisse.
00:30:18: also vorher ist man aber eingegangen und dass ... Also mache ich jetzt?
00:30:23: Und jetzt ist es auch klar, ich gehe rein habe eine Struktur da drin und komme mit dem Ergebnis raus.
00:30:27: ja und wenn das das Ergebnis nicht ist dann wird ein zweites Gespräch gemacht und dann ist es das Ergebnis.
00:30:32: Ja vor allen Dingen Das hat immer Charlie Manger gesagt, der Geschäftspartner von Warren Buffett.
00:30:37: Dass man so ... Achtzig, neunzig Konzepte in seinem Leben braucht die man einfach so im Hinterkopf hat mit dem man so durchs Leben geht damit man zu achtzig-neunzig Prozent der Arbeit stemmen kann die man so hat.
00:30:51: also das findet sich ja genauer wieder Rollenkarten nach A vor KK geklärt.
00:30:56: Also wer macht welche Aufgaben?
00:30:57: Welche Verantwortung?
00:30:58: Welch Kompetenz braucht er eigentlich damit es gut machen kann?
00:31:00: was für Konsequenzen hat das mit dem Klären?
00:31:03: Gutes Konsequenzenmanagement, vielleicht Systembesetzer ist ja auch wieder ein Konzept zu sehen.
00:31:08: Die Leute brauchen Zugehörigkeit, Anerkennung, Wertschätzung und Respekt.
00:31:10: Wow!
00:31:11: Das geht jetzt vielleicht... das wird gerade verletzt vielleicht wenn ich so einen Öko-Check mitnehme.
00:31:18: Vorher gesagt, hier machen wir jetzt so im Norden, vielleicht kommt man her?
00:31:22: Wir haben das vor, muss sich negativ auswirken.
00:31:25: Das sind alles so Konzepte und ich glaube, wenn man das immer weiter vervollständigt aufgrund der Probleme die man hat, man sieht da eher ein Problem aber hat noch keine Lösung und dann einen Konzept darüber zu legen.
00:31:35: Dann denkt man halt ultra systematisiert und kommt genau mit solchen Imputs Outputs auch raus.
00:31:42: Man schwebt halt nicht irgendwie irgendwo rum sondern weiß okay das ist der Leitfaden.
00:31:47: Ja
00:31:48: ich finde das kann sich jeder merken dass jedes Problem meiner Ansicht nach was es aktuell gibt im Unternehmen eine Million prozentig schon ein Konzept, was dieses Problem gelöst hat.
00:32:04: Aber das Problem ist es, dass dann auch so ultra verstreut ist.
00:32:08: und jetzt kannst du auf Tatypti fragen und sagen ja, was soll ich machen?
00:32:10: Da gibt dir da auch irgendwas aus irgendwelchen Verstreuten, also noch besser ist das wenn man so ne Gesamtidee hat die wirklich geprooft ist und die man stückweise als so einer Art Führungssystemenlauf der Zeit ausbaut, dann kommt er richtig Power an.
00:32:24: Das ist einfach auch das Beispiel, dass du ja Marine-Offizier warst.
00:32:29: Auf einem Schiff läuft es nicht ohne klare Regeln oder klare Rollen, klare Konsequenzen und das ist eigentlich auch wie beim Fußballspiel.
00:32:39: Manche machen das mit Marine oder Bundeswehr, manche machen es mit dem Fußballspielen.
00:32:43: Ist ja auch sehr nahbar.
00:32:44: dann finde ich immer sehr interessant, Der Torwart muss da sein.
00:32:50: Wir wollen zusammen.
00:32:50: das Ziel ist, wir wollen Tor schießen.
00:32:53: Die Abwehr, Mittelfeld, Sturm, Verteidigung und sonst was.
00:32:56: Wer klar
00:32:56: geregelt?
00:32:57: Klar, wer regelt.
00:32:58: Jeder hat seine Aufgaben, die müssen zusammenspielen.
00:33:00: Die müssen sich die Bälle hin- und her spielen um gegen das Team ein Tor zu schießen.
00:33:05: Das ist das Ziel.
00:33:07: Und dann sag ich auch mal so wie sind ja einen Team als Firma... ...und der Wettbewerb, die Mitbewerber, die Marktbegleiter?
00:33:16: sind die anderen Teams Entschließend.
00:33:20: Ja, das ist schon ein guter Metaphern.
00:33:23: Wo geht's hin mit der Firma?
00:33:24: Was so eure Pläne jetzt für die nächsten Jahre?
00:33:28: Was war your bigger goal in dem Bereich jetzt?
00:33:31: Ein Bigger Goal ist auf jeden Fall digitalisierter werden und auch... einfach ein, jetzt einen Fundament aufzubauen.
00:33:40: Auf dem man aufbauen kann noch mehr.
00:33:43: Noch mehr ... dass die Mitarbeiter sich noch mehr identifizieren können mit dem was sie tun und mit dem Unternehmen.
00:33:50: Dass sie auch beteiligt sind an dem Unternehm, das man weiß oder jeder weiß, was man beiträgt und dass man auch Mehrwert schafft.
00:34:00: Das ist das große Ziel.
00:34:01: Und alles andere natürlich dann ... einer der führenden Wettbewerber, einer der führenden Hersteller für technische Schläge in Europa zu werden.
00:34:11: Ja
00:34:12: stark!
00:34:13: Richtig gut.
00:34:14: ich glaube du schaffte auch.
00:34:15: Alles Dankeschön.
00:34:16: Ja
00:34:17: weil wie gesagt jeder Organisation die diese Themen in den Griff bekommt ist in der Lage eine unglaubliche Stabilität herzustellen und die Leute die Erfahrungsträge im Unternehmen auch zu behalten.
00:34:28: Weil es noch niemand ein großes Unternehmen geworden der nicht mit anderen Menschen richtig gut zusammengearbeitet hat.
00:34:34: Also jede große Unternehmung baut wirklich auf dem Fundament von Leuten, die sich so wie du sagst, sich mit der Unternehmen identifizieren und das Gefühl haben ein Teil davon zu sein was Großes zu bewegen... ...und ihr bestes einfach in die Organisation reinzubringen.
00:34:50: also ist auf jeden Fall stark.
00:34:52: Ja man kann nichts alleine machen ohne oder nur Eich und Alex können das nicht?
00:34:57: Und wenn wir möchten mit den ganzen Teams arbeiten auf das Ziel hinzu.
00:35:02: Ja,
00:35:03: sehr cool!
00:35:05: Leo was empfiehlt so den Leuten und den jungen Gründern da draußen jetzt vielleicht auch irgendwie in der Nachfolge sind oder sich das überlegen oder gerade drin sind?
00:35:12: Und vielleicht in einer ähnlichen Situation sind oder waren wie du oder hinwollen.
00:35:16: also was empfehlt so jemanden persönlich?
00:35:20: Sich trauen etwas zu machen, sich etwas anzunehmen eine Aufgabe zu suchen die vielleicht offen ist wo sich keiner traut etwas daran zu gehen so zu machen, wie man denkt.
00:35:31: Das ist sehr gut und einfach machen.
00:35:34: Einfach machen.
00:35:35: Es ist so schön mit der Familie zusammenzuarbeiten.
00:35:38: Man sieht sich jeden Tag.
00:35:39: Man kann sich austauschen.
00:35:40: Man lernt sich noch enger kennen.
00:35:42: Man hat auch mal einen Sparring-Partner, wo man sich selber mehr kennenlernt ... Und durch viele Wachstumsphasen durchgeht das einfach so megageiles Feeling.
00:35:55: Also das ist top!
00:35:56: Ich hasse mich mit seiner eigenen Familie, nicht mit irgendeinem Fremden.
00:36:00: Man kann sich mit seiner Familie austauschen, wo wir hin, die ziehen gemeinsam dran und so einen Rückhalt auch zu haben und auch Motivation dadurch zu bekommen ist schon hammer-und ich würde einfach sagen Risiko eingehen machen.
00:36:12: Ja
00:36:14: mega gut.
00:36:15: auf jeden Fall machte richtig gutes Gefühl bei mir.
00:36:17: also das war auch Kennt uns jetzt auch schon ein bisschen auf die Geschichten hier so erzählt mit der Familie.
00:36:22: Wir wissen ganz genau, es gibt viele Unternehmen da draußen, die mit ihrer Familie vielleicht nicht das beste Verhältnis haben.
00:36:28: Auch die Firma teilweise eher wie eine Last wahrgenommen wird und nicht wie ein Geschenkobolz ist ja wirklich.
00:36:34: Und ihr müsst wenn ihr langfristig mit eurer Familie eine gute Zeit haben wollt an diese Themen handeln, gemeinsam die Zielsetzung.
00:36:44: Und das kann auch erst mal sein wir wollen uns nur gut verstehen als Familie.
00:36:47: Das muss doch nicht einmal Übergabe und so weiter.
00:36:50: Das sind alles zweitrangig.
00:36:51: Das funktioniert sowieso nur wenn es mit der Familie gut ist.
00:36:55: ansonsten kriegst du das niemals richtig hin.
00:36:58: Und wir erleben auch immer wieder Familienunternehmer, die dann in der Nachfolge waren wo vielleicht der Vater oder die Mutter nicht richtig loslassen können.
00:37:06: Die hängen da immer noch teilweise drin und auch dafür gibt es Lösungen.
00:37:09: Auch diese Themen haben wir bereits bei uns in unserem Portfolio schon mehrere Male fokussiert gelöst und es braucht natürlich auch gewisse Spielregeln in dem Ganzen.
00:37:19: Das habt ihr dementsprechend gut gemeistert, auch erst mal schon mal ohne uns.
00:37:25: Klar es geht auf die Herausforderungen wieder auftauchen aber... Die gibt's
00:37:28: schon immer.
00:37:29: so dass sie die Baseline ist schonmal ganz gut aber halt nicht jeder draußen hat diese Baseline schonmal gut.
00:37:33: aber man kann da an der Stelle auch Attacke machen.
00:37:36: ich hatte damals einen großen Fall wirklich ein sehr großes Unternehmen.
00:37:39: auch da sind die zwei Eltern die hatten vier Kinder Das Tätikind hat das übernommen und schon vor zehn Jahren, seitdem war die Familienverhältnisse sehr zerrüttet.
00:37:52: Weil da sehr viele Belastungen früher vor später und dann dem Vater gerecht werden.
00:37:58: Und da waren ganz viele Verletzungen!
00:37:59: Die haben wirklich ein Imperium geführt und es ist halt gar nicht so trivial.
00:38:05: Da muss man sich einfach einen bestimmten Punkt mal auf eine Eingestellung zeigen.
00:38:09: Wir stecken hier an einer bestimmten Stelle fest Du holst uns dann mal Prof.
00:38:12: der Ölterschützung und da geht es her vorne, und dann zieht man die Leitlinie für die Zukunft ein.
00:38:18: Aber das ist richtig gut!
00:38:19: Also sehr inspirierend.
00:38:20: auf jeden Fall vielen Dank.
00:38:22: und all diejenigen jetzt hier draußen zugeschaut haben ja ihr könnt wenn ihr Schläuche braucht haben wir jedenfalls mal auf SRP Privaflex gehen.
00:38:31: ansonsten wenn euch die Folge hier an dieser Stelle gefallen hat gebt uns den Daumen nach oben.
00:38:35: stellt oder schreibt Kommentare unten hinein.
00:38:38: Ihr könnt uns gerne Props geben, könnt so Fragen stellen, könnt Themen auf das Tablett rufen und die wir dann in den nächsten Folgen behandeln können.
00:38:46: Abonniert den Kanal falls du noch nicht gemacht habt und leitet die Folge auf jeden Fall weiter für jemanden, für denen das Ganze auch spannend ist.
00:38:52: Leo ich sage vielen lieben Dank!
00:38:55: Ich
00:38:56: wünsche Ihnen dass ihr hier bei uns an der Betreuung seid wiegen jetzt gleich einen Top-Arbeitgeberstrategie Tag bei uns vor Ort und arbeiten an den Themen weiter.
00:39:05: Macht's gut, tschüss.
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