Warum Du als Chef scheiterst (niemand sagt es Dir)

Shownotes

Fachkräftemangel, unmotivierte Mitarbeiter, Chaos im Betrieb und keiner sagt Dir, woran es wirklich liegt?

In der neuen Podcast-Folge spricht Randolph mit Marco Müller, Geschäftsführer eines Familienunternehmens in 5. Generation (seit 1866), über die Realität im deutschen Mittelstand und Handwerk. Vom klassischen Handwerksbetrieb ohne Führungsausbildung hin zu einem modernen Unternehmen mit klaren Strukturen, Führungssystemen und echter Mitarbeiterbindung.

Die Wahrheit ist unbequem: Du lernst in Schule, Ausbildung und Studium nichts über Unternehmensführung oder Mitarbeiterführung. Und genau das wird Dir später zum Problem – als Geschäftsführer, Unternehmer oder Führungskraft.

  • Warum viele Chefs überfordert sind
  • Warum Fachkräftemangel oft hausgemacht ist
  • Wie fehlende Führungssysteme Dein Wachstum blockieren
  • Warum „harte Ansagen“ nicht mehr funktionieren
  • Und wie Du Dein Unternehmen stabil, skalierbar und zukunftsfähig aufstellst

Marco zeigt ehrlich, welche Fehler er gemacht hat und was sich konkret verändert hat, seit er Führung als echtes Handwerk versteht.

Gerade im Handwerk, Mittelstand und in Familienunternehmen entscheidet heute nicht mehr nur Technik oder Qualität, sondern Führung, Kultur und Struktur.

Wenn Du Mitarbeiter gewinnen, halten und entwickeln willst, brauchst Du Systeme. Punkt.

Jetzt reinhören und verstehen, warum Dein Unternehmen heute da steht, wo es steht und was Du konkret ändern musst.

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Problem ist, in all der Zeit wo ich ausgebildet wurde, du lernst nichts über Wirtschaft und Führung.

00:00:07: In der Ausbildung nicht.

00:00:08: Im Gegenteil, da macht es eher nur schlechte Erfahrungen.

00:00:10: Als Handwerksbetrieb, gerade der sich spezialisiert hat, musste natürlich maschintechnisch immer auf dem Stand der Technik sein.

00:00:18: Früher hat dann noch am großen Reisbrett eins zu eins alles per Hand aufgezeichnet jede Treppe.

00:00:23: Wir messen heute unsere Treppen auf dem Baustil mit drei laser Aufmaßsysteme.

00:00:27: Auch können die Treppe H-Genau rein zeichnen und haben jetzt besser.

00:00:32: Rein mental, weil ich merke wir sind auf einem guten Weg.

00:00:37: Wir sind noch lange nicht da, wo wir hingehen wollen.

00:00:44: Einen Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Top Arbeitgeber Podcasts Personalund Führung im Fokus!

00:00:49: Mein Name ist Randolph Mourindesommer und ich habe heute zu Gast den Marco Müller von der Müllertreppenbau GmbH seit... ...sind in fünf der Generation.

00:01:00: Ich freue mich, dass du hier bist, Marco!

00:01:01: Andolf, herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:04: Sehr sehr gerne.

00:01:05: Marco ist Kunde bei uns schon einige Zeit in der Betreuung und ja... Du hast ein Treppenbauunternehmen, das seit... ...Achzehn-Sechzen-Sächsig geführt wird.

00:01:15: Erzähl uns doch mal so bisschen was vielleicht zu der Historie und zu dir als Person, damit wir das mal so ein bisschen nachvollziehen können, was sich da da so entwickelt hat, weil ich glaube, ich hatte noch nie einen Gast in meinem Podcast, der seit fünf der Generation hier sitzt.

00:01:31: Ja!

00:01:31: Das Ganze ist natürlich ein gewachsener Betrieb angefangen mit meinem Urgroßvater August Müller, der das achtzehnundsechzigmal gegründet hat.

00:01:40: Natürlich noch so als ein Mann-Show und ja wie das so früher war, Tischlamm früher alles gemacht.

00:01:48: Die haben mal einen Mögelstück gebaut die haben mal ein Fenster an der Haustür vielleicht auch mal eine Treppe Bestattung früher ich kenne den aus meiner Kindheit nicht selbst gebaut ganz früher vielleicht schon meine Großväter aber mein Vater zum Beispiel der das noch betrieben hat hat sehr gezugekauft.

00:02:08: Aber das Handwerkszeug, die Toten bestatten also ein Sagen...

00:02:14: Ah okay, das haben die gemacht ja?

00:02:16: Das hat mein Vater noch gemacht und ich in der Anfangszeit auch noch.

00:02:19: Okay!

00:02:21: Ja und so zum Wandel früher alles gemacht hat sich dann mein Vater Ende der siebziger Jahre letzte Jahrhundert spezialisiert auf Treppenbau.

00:02:33: Hin damit zusammen dass wir im Ort einen Ein Bauunternehmer hatten, der einen Fettichhaus-Unternehmen gegründet hat und für die Firma haben wir Treppen gebaut.

00:02:45: Und ganz interessant das war in den Sechziger Jahren und wir sind heute noch Lieferant für diese Firma.

00:02:53: Den gibt es natürlich mittlerweile nicht mehr ist fusioniert auch mit einer anderen Firma aber wir sind seitdem Lieferand bei der Firma.

00:02:59: und ja das ist gerade in der heutigen Zeit sicherlich auch schon eine Auszeichnung Zeugt halt auch davon, dass wir eine sehr verlässliche und solide Firma

00:03:10: sind.

00:03:11: Durchaus!

00:03:12: Ja... Und ich finde das ja immer spannend bei Familienunternehmern wie bist du denn damit so groß geworden?

00:03:20: Also wie hast du denn in Treppenbau oder eure Firma vielleicht bevor sie noch Treppenbauer war oder spezialisiert wäre?

00:03:26: Wie hast du das erlebt?

00:03:27: Hast du der Großvater noch kennengelernt?

00:03:29: Wie war das da damals?

00:03:29: Den Großvaters habe ich leider nicht mehr kennengelernet, denn er hat Sechsundsechzig war es, den Filmsitz verlagert.

00:03:38: Früher im Ortskern eine kleine Tischlei beim Wohnhaus.

00:03:43: Dann hat er neu gebaut in einem halben Gartenkolonie und leider ist mein Großvater dann beim Bau vom Dach gefallen.

00:03:52: Zwei Tage später gestorben.

00:03:55: Zu der Zeit war mein Vater, hatte seine Ausbildung fertig, war gerade beim Bund.

00:04:00: Er hat seine Grundausbildung gemacht und von heute auf morgen dann da beim Bund entlassen worden.

00:04:07: Und musste dann halt ohne Meistertitel, was eigentlich nicht geht, nur mit Ausnahmegenehmung... Hat er das Unternehmen weitergeführt?

00:04:15: Das war gar nicht erlaubt, damit zum Betrieb zu führen.

00:04:17: oder dass es

00:04:18: geht?

00:04:18: Das ist grundsätzlich auch so!

00:04:19: Du musst heute ein Meister-Titel

00:04:21: haben.

00:04:21: Okay, sonst darfst du keinen Handwerksbetrieb führen.

00:04:25: Meister oder Ingenieur, aber das hat er damals noch nicht.

00:04:28: Und musste dann halt zwei Jahre lang in Armschule und Samstags den Meister nachholen.

00:04:34: Also eine harte Zeit, eine prägende Zeit... Ja und ich bin so in dem Betrieb von Kindheit war dieser Betrieb natürlich immer für uns präsent.

00:04:45: Ich glaube ihr habt auch dran gewohnt ne?

00:04:47: Der Amt

00:04:47: früher dran gewöhnt ganz genau.

00:04:50: und ja somit bist du immer im Geschehen drin praktisch jeden Abend irgendwo durch die Werkstatt, dann gibt es ja immer diese schönen.

00:05:00: Hupwagen oder Ameisen.

00:05:02: Ich weiß nicht, noch als kleiner Junge immer mit diesen Dingen an durch die Werkstatt gefahren.

00:05:06: Also da wächst man so rein.

00:05:08: War wahrscheinlich auch immer ein Thema zu Hause und war deine Mutter auch im Betrieb tätig?

00:05:13: Die ist

00:05:14: nach wie vor noch.

00:05:15: Im

00:05:17: Betrieb kümmert sich noch um die Lohnabrechnung.

00:05:19: Und ja es ist halt ein waschechter Familienbetrieb.

00:05:23: Mein Vater meine Mutter ich ... jetzt meine Frau auch dabei und ... ... mein Sohn mittlerweile auch bei uns angestellt, also ... ... das ist schon was Besonderes.

00:05:36: Aber das schätzen die Mitarbeiter auch sehr wert.

00:05:40: Das merkt man, es ist einfach ein anderes Feeling, ne?

00:05:43: Und klar!

00:05:44: Es ist immer so, ich sage mal Fluch und Segen... Die Firma ist im Privaten auch immer präsent.

00:05:50: Leider kann man auch sagen,

00:05:51: ne?!

00:05:52: Da leidet auch meine Frau Immer mal wieder drunter, wenn so am Estisch immer wieder dieses Thema natürlich auch mal der Ärger des Unternehmens hochkommt und besprochen wird.

00:06:05: Aber das ist so in Familie.

00:06:11: Ich kenne das schon immer für meine Frau die reingekommen ist.

00:06:15: Das ist natürlich Neuland gewesen und die musste sich da natürlich auch ein Stück weit rangieren

00:06:20: mit Ja, auf jeden Fall.

00:06:21: Das kenne ich auch und höre ich auch... Also, ich bin selbst nicht in einem Familienunternehmen groß geworden aber jedem mit dem Sprecher war das genau die gleiche Historie und immer ein Thema.

00:06:33: Aber wie bist du denn... Ich meine, du bist ja mittlerweile Geschäftsführerin innehabe.

00:06:37: Wie bist du dann in diese Position reingewachsen?

00:06:39: Also, wie war das denn?

00:06:40: Wie war denn das so mit der Übergabe?

00:06:43: Das habe

00:06:44: mich eigentlich auch mal gefragt.

00:06:45: also ich hab Abitur gemacht.

00:06:48: Ich kann dir gar nicht genau sagen, wann so der Punkt kam, wo ich gesagt habe.

00:06:52: Ich mache einen auch Tischlerlehrer.

00:06:55: Es ist schwierig.

00:06:58: Also Druck hab' ich nicht verspürt und natürlich schon seitens meiner Eltern.

00:07:06: die Erwartung vielleicht schon irgendwo.

00:07:08: Wünscht

00:07:09: sich ja jeder Älterteile

00:07:11: nur.

00:07:11: Irgendwie aber im Nachtgang würde ich jetzt nicht sagen dass ich Druck verspült habe.

00:07:15: Aber irgendwie hat mir das Der Werkstab.

00:07:17: Holz ist einfach wunderbar.

00:07:19: Allein wenn ich in der Werkstatt komme und rieche das Holz, das hat schon immer eine Atmosphäre natürlich.

00:07:27: Und so bin ich da irgendwie reingeworden.

00:07:30: Hast du Abi gemacht oder hast du direkt die Tischlerlehre

00:07:32: gemacht?

00:07:33: Dann habe ich ja... ...die Tischlerlehrer gemacht zwei Jahre lang verkürzt.

00:07:37: Das Gefühl war es eigentlich fast schon immer klar.

00:07:40: Du sagst ja okay.

00:07:42: Wie gesagt,

00:07:43: ich kann nicht genau den Punkte im Nachgang sagen Wo mir klar geworden ist, jetzt mache ich das.

00:07:50: Dann eine Ausbildung gemacht... Aber es war uns auch wichtig, dass sich die Ausbildung nicht im heimischen Betrieb machen sondern wirklich in einem anderen Betrieb um nicht irgendwie privilegiert verhetschelt zu werden so nach dem Motto Das ist hier der Sohn vom Chef Sondern in einen anderen Betrieb wo ich keinen kannte was für mich komplett das Neuland war.

00:08:14: Die Ausbildung Dann in den Betrieb gekommen.

00:08:18: Damals noch Grundwehrdienst gemacht, natürlich.

00:08:24: Und dann ging es, ich habe mich für das Fachschulstudium entschieden.

00:08:30: Zwei Jahre Holstechnikerstudium gemacht und parallel den Tischlermeister.

00:08:38: Und

00:08:40: arbeitet man da... Da hast du wahrscheinlich auch halt im Betrieb gearbeitet, oder?

00:08:44: War das dann alles drei?

00:08:45: Nur in

00:08:45: den Ferien.

00:08:47: Also das ist vollzeit zwei Jahre Studium gewesen.

00:08:52: was mir sehr geholfen hat um in dem Betrieb und die Prozesse kennenzulernen war dass ich nach der Ausbildung mit dem Grundwehrdienst haben wir ein QM System bei uns eingeführt damals schon weil damals war so die Tendenz von unseren Großkunden aus der Fertighausindustrie, dass damals war QM sehr neu und man hat so ein bisschen den Druck bekommen.

00:09:20: Ihr braucht das auch irgendwann?

00:09:21: Aber das waren noch so vor der TÜV- und Iso Zeit wahrscheinlich oder war das da auch schon?

00:09:25: Ja, das

00:09:25: ist ja QM, die in Iso... Ja,

00:09:28: man kann ja auch QM einführen ohne dass

00:09:31: das

00:09:31: schon mit der Neuntausend Eins.

00:09:32: Genau und das habe ich dann federführend eigentlich übernommen als QM-Beauftragter wie es so schön heißt.

00:09:40: Ich hab jetzt QM Handbuch geschrieben und hab da natürlich mit den Auditoren das Ganze durchexassiert und dann die Zertifizierung bekommen.

00:09:54: Da musstest du

00:09:56: alle Prozesse auch schon dokumentieren.

00:09:59: Und das hat mir sehr geholfen, gut reinzukommen mit den Mitarbeitern die Prozeste durchzugehen als ich sie dokumentiert habe.

00:10:06: Ich kannte es ja nicht.

00:10:07: Ich musste letztlich fragen wie macht ihr das denn um das aufschreiben zu können?

00:10:13: Hat sehr gehofft alles kennenzulernen und auch die Mitarbeiter kennen zu lernen.

00:10:18: Aber auch damals hat man schon gefühlt... Das ist jetzt was Neues so ein Altgeselle.

00:10:24: Wenn der QM hört und die NISO neun Tausend Eins, dann denkt er sich erst mal auf das System.

00:10:29: Das jetzt hier für einen neuen modischen Kram.

00:10:32: Und da gab es nicht wenige Vorbehalte auch.

00:10:39: aber auch da denke ich haben viele dann irgendwann gemerkt ja das bringt eine Systematik rein.

00:10:45: Irgendwann war's dann allerdings soweit dass wir gesagt haben wir verfolgen das jetzt nicht weiter weil Ja, es wurde uns dann zu bürokratisch.

00:10:55: Wir haben dieses QM-Handbuch hatte ich geschrieben und dann gab's irgendwann, ich weiß nicht mehr, so ein Flex rum eine Umstellung.

00:11:05: Da hätte man das ganze Handbuch wieder anders strukturieren müssen und vonseiten unserer Kunden gab's auch dann irgendwo nicht die Forderung dass wir zertifiziert sind.

00:11:14: Dann haben wir gesagt, wir lassen das mit der Zertifizierung.

00:11:17: Da haben aber letztlich diese ganzen Prozesse Stück weit auf weitergelebt.

00:11:22: Ja, klar.

00:11:22: Das ist wichtig, wenn wir es heute

00:11:23: nicht nur für den Auditor machen oder...

00:11:25: Richtig!

00:11:27: Genau und das ist es halt.

00:11:28: Es war auch sehr kostenintensiv.

00:11:30: Hier ist ja der Auditor und Voraudit und die Zertifizierung.

00:11:34: Da haben wir die ganze Zeit,

00:11:35: die da reinsteckst.

00:11:36: Wo

00:11:36: hat's letztlich das Gefühl, wir leben das sowieso?

00:11:40: Aber du drückst immer noch Geld ab, ne?

00:11:42: Und dann haben wir gesagt, vordern tut's keiner.

00:11:44: Dann haben wir das letzte Zertification nicht mehr aufrecht.

00:11:49: Wie war das damals nach dem Studium oder Meisterschule, bist du dann in den Betrieb gekommen?

00:11:55: Oder richtig zurück?

00:11:56: Dann wieder.

00:11:58: Und dein Vater war bestimmt zu der Zeit noch da.

00:12:02: und was von der Position bist du denn da reingekommen?

00:12:05: Also wie war dann so dein Standing zu sein?

00:12:08: Ich war im Sommer zweitausend fertig und ab Erste-Erste-Zwei-Tausen-Eins bin ich dann Mitgeschäftsführer geworden.

00:12:17: also sehr früh ... in die Verantwortung mit.

00:12:20: Und seit... ... zwei tausendvier alleiniger Geschäftsführer, also relativ schnell da reingewachsen, weil mein Vater dann immer gesagt hat doch ich habe jetzt lange genug den Namen gehört und der war froh dass ja das ich auch die Verantwortung dann glaube ich übernommen.

00:12:35: aber ich bin halt vom Typ schon sehr ehrgeizig.

00:12:39: viele sagen überehr geizig muss ich mir immer wieder anhören zu Recht sicherlich auch.

00:12:45: Ich denke, mein Vater hat relativ schnell gemerkt ja das was er so macht ist nicht so schlecht.

00:12:52: Und er konnte dann da bin ich sehr froh drüber gut loslassen.

00:12:57: Was wir in vielen vielen Firmen...

00:12:59: Echt ein Problem hast du?

00:13:00: Ein Problem.

00:13:01: Ich kenne so viele Firmen wo der sechsen-achtzigjährige Chef dem Junior nichts überlässt und immer noch alle stritten in der Hand.

00:13:10: Das war bei uns zum Glück völlig anders.

00:13:13: also mein Vater hat gerne abgegeben Und dann ist man auf einmal in der Verantwortung.

00:13:21: Wächst mal rein, man wächst mit seinen Aufgaben.

00:13:22: Aber mit dem über Ärgerheits was ich eben sagte ja da macht man dann halt auch viele Fehler gerade nach einer Zeit.

00:13:32: also rückblickend und das war ja dann auch der Grund warum ich vor ein paar Jahren gesagt habe ja irgendwie So willst du das nicht weitermachen, aber aus jetzt mal professioneller Hilfe.

00:13:44: Das Problem ist halt in all der Zeit wo ich ausgebildet wurde, angefangen von der... auch schon beim Abitur einer Oberstudie, du lernst nichts über Wirtschaft leider und nichts über Führung oder Ausbildung nicht.

00:14:00: Im Gegenteil macht es eher nur schlechte Erfahrungen.

00:14:03: Früher war er auszubildende im Handwerk, wir haben uns nix vor.

00:14:06: oft so Ja, genau.

00:14:11: Das war ja rückblickend keine richtige Ausbildung.

00:14:17: Zum Fegen war es so gut und zum Fetzerschleppen.

00:14:26: Und auch beim Holstechnikerstudium lernst Technologien weder Produktionenplans.

00:14:33: da wieder kalkuliere ich nichts über Mitarbeiterführung.

00:14:38: Da bist du motiviert, übermotiviert und hast da seine dreißig People vor dir.

00:14:45: Und dann machst du deine Fehler.

00:14:47: Ja toll!

00:14:48: Das hat halt negativ herausgefunden gehabt.

00:14:52: Wie würdest du sagen wie habt ihr euch so als Arbeitgeber entwickelt?

00:14:56: Also seitdem du das übernommen hast

00:14:58: was

00:14:59: wart ihr damals für ein Betrieb?

00:15:00: Was war vielleicht für einen Arbeitgebers?

00:15:01: Wie war die

00:15:02: Kultur?

00:15:03: Wie hat es im Laufe der Zeit mit diesen Erfahrungen, die du gemacht hast oder mit dem persönlichen Einsatz, den wir reingebracht haben?

00:15:09: Wie verändert sich das dann auch?

00:15:11: Ja ich sage mal rückblickend.

00:15:13: Ich mache das jetzt über fünf, zwanzig Jahre verantwortlich als Geschäftsführer.

00:15:18: Hat sich natürlich die Gesellschaft schon deutlich verändert.

00:15:25: also ich rückblicke mein Vater und der was gesagt hatte Dann gab's kein Wenn und Aber.

00:15:31: dann haben üblicherweise Alle gesagt, ja der sagt das jetzt so und das nehmen wir jetzt mal so hin und machen das.

00:15:38: Wenn es hieß viel zu tun, ihr müsst jetzt mal samstags vormittags kommen.

00:15:42: Das früher eh noch die Regel war ganz früher wurde eigentlich immer Samstagsvormittag gearbeitet.

00:15:46: Wir sind sogar noch samstens aus morgens zur Schule gegangen.

00:15:51: Aber das hat sich natürlich geändert.

00:15:54: Die Ansprüche sind andere geworden und Arbeit ist nicht alles Für Mantiana, sondern ganz klar die Freizeit zählt auch.

00:16:05: Und da die richtige Balance zu finden heutzutage ist herausfordernd.

00:16:11: Ja also wir sehen das in super vielen Betrieben genau diese Veränderungen, die damals waren und sehen auch solche Gegenbewegung ne?

00:16:22: Also es gibt Bewegungen.

00:16:25: ich meine das bringt ja auch der Wohlstand irgendwo mit sich dass man sich um andere Themen irgendwo kümmern kann ob das jetzt hier Klimakrise, Abschaffung von der Atomkraft und so weiter ist.

00:16:36: Sondern irgendwie bewegts jetzt alle wieder zurück weil alle wieder erkennen hey irgendwie hat er ja keiner mehr richtig dran gearbeitet und darauf geachtet was das möglicherweise für negative Auswirkungen hat.

00:16:47: Und jetzt hier nur Freizeit um keine Arbeit mehr so richtig und keiner sagt mal an was Sache ist.

00:16:52: es ist halt auch

00:16:53: schwierig in

00:16:54: wirtschaftlich angespannten Lagen Immerhin hat er unternehmer da ja eine Gesamtverantwortung, dass es an der vorne geht und mittlerweile möchte ich auch gerne seinen Arbeitsplatz behalten.

00:17:05: Genau!

00:17:05: Und das musste halt in die richtige Balance gebracht werden.

00:17:08: zu dem Video was du auch sagst, ne?

00:17:09: Genau!

00:17:11: Bei uns... Das ist mir halt mit in die Wiege gelegt worden, das hat mein Vater schon immer so gehandhabt.

00:17:17: Das ist das Gute.

00:17:18: wir sind immer um Zahn der Zeit geblieben.

00:17:21: Als Handwerksbetrieb gerade der sich spezialisiert hat musst du natürlich maschintechnisch immer auf den Stand der Technik sein und das zeichnet uns nach wie vor aus, also wir legen immer Wert auf moderne Maschinentechnik.

00:17:35: Wir sind eigentlich immer Vorreiter gewesen.

00:17:42: Den ersten PC angeschafft damals noch von IBM, Zehntausend D-Markt das Ding so ein Klotz.

00:17:49: Das war ja so ein Sauteuer.

00:17:51: und dann hat er angefangen Treppen zu zeichnen am PC.

00:17:54: Ich kenne es ja noch als kleiner.

00:17:56: Früher hat da noch am großen Reisbrett eins zu eins alles per Hand aufgezeichnet, jede Treppe.

00:18:02: Also dann stand auf einmal der PC und so ein Stiftplotter.

00:18:07: Hat man ihn noch nie gesehen vorher.

00:18:10: War Wahnsinn!

00:18:10: Und da muss ich mein Vater zugutehalten.

00:18:12: Er hatte sich damals ... war irgendwo so ... zwei Antworten.

00:18:15: So in meinem Alter jetzt ... hat er sich reingearbeitet noch?

00:18:18: Hat nicht gesagt ... mach' ich nicht mehr, hab ich keinen Bock mehr zu, sondern hat sich da reingefuchst Hat ja vorher auch noch nie eine Maus in der Hand gehabt, dann hat er da auch Berührungsängste gemacht.

00:18:28: Fand ich super!

00:18:31: Ja und das zeigt ja dass wir so diese DLA haben immer Vorreiter zu sein.

00:18:37: Wenn ich sehe wie sich das jetzt entwickelt hat auf deine Frage zurückzukommen... Wir messen heute unsere Treppen auf dem Baustell mit drei laser Aufmaßsysteme, die Scannen praktisch den ganzen Raum.

00:18:48: Und wir können die Treppe H genau rein zeichnen Kumpel übergesteuert, zehn Zehn Maschinen.

00:18:57: Fünf Achsmaschinen die kompliziersteste krummlingsform und sowas werden können.

00:19:04: Dreideedruck machen wir mittlerweile immer Vorreiter.

00:19:08: Das zeignet uns halt auch.

00:19:12: Wettbewerber in der Nähe hat letztens Insurrenz anmelden müssen weil er nicht mit der Zeit gegangen ist.

00:19:17: Da sehe ich das.

00:19:17: wenn du dann veraltete Gebäude hast veraltete Maschinen.

00:19:22: Dann kommst du ja ganz schnell heute, gerade heute bei dem Konkurrenzdruck in der Abwärtsspirale die du irgendwann nicht

00:19:27: mehr aufholen kannst.

00:19:29: Ja, verstehe.

00:19:31: So wie euch ja innovativ von einer technischen Seite entwickelt finde ich ihr seid auch ein wahnsinniger Innovator was so die kulturelle Seite angeht.

00:19:40: weil genau so wie du es gesagt hast, dass du dann auch irgendwann gemerkt habt das alles nicht gelernt also... Was waren da so die Situation wo du gemerkt hast okay ich muss da irgendwas machen?

00:19:51: Also was hatte ich da in diese Bewegung reingebracht?

00:19:54: Ganz ganz viel.

00:19:56: Ich bin durch meine Erwartungshaltung, die heute weiß ich das nie klar kommuniziert habe.

00:20:03: Einfach die Erwartungen hatte, die ja nicht erfüllt wurde.

00:20:06: Bin ich schnell imposit geworden, schnell laut und man merkt dass das führt dann aber nicht zu dem wo man hin will.

00:20:15: Ja so baut sich das auf dann verlierst du irgendwann natürlich auch die Lust und Motivation.

00:20:21: Ich meine so ein Geschäftsführer-Job, das wissen wir alle, das ist kein nine to five Job sondern ich steh da morgens um sechs üblicherweise mit als erster auf der Matte und verlasse den Laden mit als letzter.

00:20:37: Um immer so viel Zeit reinsteckt und Energie und Leidenschaft Dann muss es irgendwo auch Spaß machen.

00:20:45: Wenn man dann irgendwann merkt zunehmend ärgerst du dich, weil Dinge nicht so laufen wie du dir vorstellst.

00:20:53: Dann musst du dich entscheiden.

00:20:56: Machst du das noch weiter?

00:20:58: Fünfzehn-zwanzig Jahre oder versuchst jetzt was zu ändern?

00:21:02: Da kommen natürlich auch dazu und es war dieser Denkprozess.

00:21:08: Kriegst du den Laden so aufgestellt dass du ihn vielleicht irgendwann mal übergeben kannst, was natürlich bei einer langen Tradition immer ein Wunsch ist So was gibt man nicht gerne auf.

00:21:23: Spätestens als mein Sohn gesagt hat, ne Tischerlehre kann ich mir vorstellen und freut man sich auch erst mal und denkt dann weiter und sieht dann du musst irgendwie versuchen dein Laden so aufzustellen dass er Freude vielleicht Irgendwann bekommt den Laden auch zu übernehmen.

00:21:44: Mir ist bewusst, dass braucht man nicht mit Druck machen und das weiß mein Sohn auch, dass er das aus freien Stücken entscheiden kann ob bei diesem Schritt geht weil wie gesagt kein Nein-to-five Job aber weiss ich halt die Gesellschaft und die Jugend auch ein Stück weit gewandelt hat.

00:22:00: Weiß ich meinen Sohn würde das glaube ich nicht so gerne vom Arbeitspensum so machen wie ich das jetzt seit twenty fünf Jahren mache.

00:22:06: und ja deswegen kam dann dieses Learning, dass ich gesagt habe wir müssen irgendwie Strukturen schaffen.

00:22:13: Wo im besten Fall auch noch was von haben und entlastet werde und mal ein bisschen abgeben kann aber spätestens potenzieller Nachfolger eine Struktur vorfindet wo er sagt ja das kann ich

00:22:25: mir gut vorstellen Und als du das so hattest diesen Gedanken dann hast du dir sicherlich auch vielleicht mal das eine oder andere angeschaut da draußen.

00:22:34: also was war irgendwann Ausschlag geben, das Argument mit uns gemeinsam zu machen.

00:22:40: Es gibt ja auch viele Lösungen am Markt.

00:22:44: Ihr habt auch Wettbewerber?

00:22:45: Richtig!

00:22:46: Und die standen auch vor meiner Tür oder wirklich präsent bei Social Media.

00:22:53: Warum habe ich mich für euch entschieden?

00:22:56: Das kann ich dir eigentlich sehr gut sagen.

00:23:01: Weil mir einfach... Für mich ist es so das fanziatische was ihr habt.

00:23:12: Ja, die so bolle Richter herkommen und alle schlecht reden.

00:23:17: Und wir sind die besten!

00:23:19: Ihr trommelt auch, aber auf eine sehr charmante Art und Weise finde ich.

00:23:24: Der Schlüsselmoment war eigentlich der als ich das erste Mal hier bei euch war präsent hier in Hamburg hat man sofort gemerkt ihr redet nicht nur dass ihr hier ein gutes Miteinander habt.

00:23:39: Man hat vom ersten Moment angemerkt, ihr geht wirklich Wertschätzung miteinander um und das ist eine tolle Erfahrung gewesen weil ich das ja ein Stück weit bei mir im Betrieb immer vermisst habe.

00:23:50: Und hab hier gesehen, ja das darf funktioniert.

00:23:53: Da hat der Geschäftsführer offensichtlich... Das merkt man bei euch ja, es ist nicht gespielt wenn ihr mit euren Mitarbeiterinnen, Mitarbeiterinnen umgeht.

00:24:03: Das ist alles wertschätzend und so wünsche ich mir das eigentlich in meinem Betrieb

00:24:08: auch.

00:24:10: Wie gesagt, das hat man sehr schnell gemerkt bei euch geht ja auch wenn wir hier zusammensitzen in so ein Meeting auch mal waschief.

00:24:16: Aber ihr geht da vernünftig mit um.

00:24:20: Ihr macht die Mitarbeiterin, die vielleicht an irgendwas nicht gedacht hat, nicht vor versammelter Mannschaft irgendwie runter sondern Wie regelt das vernünftig?

00:24:29: Aber konsequent

00:24:31: auch.

00:24:31: Das ist

00:24:31: nicht nur alles streicheln, sondern es gehört ja genauso auch Konsequenz zu.

00:24:37: Ja so diese Metapher, Schwerte und Herz dass man liebevoll konsequent aber in einer Verhaltensweise ist.

00:24:43: also was wir zunehmen mehr beobachten Trommeln wir jetzt aktuell auch ein bisschen mehr zu.

00:24:49: Ist das der Geschäftsführer, wenn er natürlich angenerft ist von den Situationen mit Erbeitern?

00:24:54: Prima ja erstmal im Kopf hat wie kriege ich das jetzt hier mit denen irgendwie mal richtig hin?

00:25:00: Wie kann ich einmal jetzt mal richtig reinhauen und wie kann ich immer richtig Konsequenzen?

00:25:05: Wie können vielleicht so wieder Großvater da schon gemacht haben Tierbefehlungen Gehorsam Das sind ja so impulsive alte Dinge die man dann auch im Kopf hatte, die man gerne verfolgen möchte.

00:25:15: Aber wenn man dann mal natürlich hinter schaut, was sind eigentlich die Themen dahinter?

00:25:19: Dann erkennt man ja schon das nötige klare Führung vielleicht mal fehlt und die da natürlich in der Wertschätzung auch reingeht.

00:25:26: Weil ich kann natürlich in einem Team mit dem ich mich gut verstehe, klare Ansagen machen und ohne den jetzt hier so auf Befuhrer und Gehorsam zu machen.

00:25:33: Und das ist aber trotzdem das, was die Leute erst einmal im Kopf haben häufig, ne?

00:25:37: Genau!

00:25:38: Also das... Richtig!

00:25:40: Ich sage aber, ich oute mich so manchmal in der Webinar oder so sagt Das ist eine total schlechte Angewohnheit, wenn ich einen Konflikt mit einem Mitarbeiter habe der mich annerft dann würde ich am liebsten gleich kündigen.

00:25:51: Und das ist halt ein schlechter Reflex.

00:25:54: und wenn mir da noch einer sagen würde genauso kündigst du jemanden würde ich darüber nachdenken ob dass es richtig ist und das ist natürlich ein schlechter Reflex der aber nun mal menschlich ist und die man aber dann verstehen muss und sagen muss ja okay Aber vielleicht haben wir hier ein Thema Vielleicht brauche ich mal ne richtige Anleitung wie ich das richtig auflöse.

00:26:15: Wie will ich denn langfristig eine gute Mannschaft aufbauen und halten, wenn ich immer so...

00:26:20: ...Uhrinstinkt triebe?

00:26:21: Da schreib ich das im Kopf aber.

00:26:23: Ja genau!

00:26:24: Und dann wieder Panthearisch oder so weil ich meine... Das sind Dinge die tausende von Jahren in uns gewirkt haben und lässt sich auch nicht einfach abstellen.

00:26:36: Was hat sich da mittlerweile ein Betrieb bei dir verändert?

00:26:40: Dein Sohn ist ja auch mittlerweile Mit der Bord hast du ja auch gesagt, heute sind wir hier am Führungskräftetraining.

00:26:48: Haben mich immer rausgerissen jetzt in einer Stunde und da aus schönen Feedbacks bekommen.

00:26:51: also was hat sich so verändert seitdem?

00:26:55: Ich glaube schon ziemlich viel!

00:26:56: Also es ist natürlich ein Riesenberg das man bei euch lernt und wenn man hergeizigt ist, möglichst sofort umsetzen will.

00:27:04: aber man merkt sehr schnell, man muss schon Stück für Stück vorgehen.

00:27:08: Wir haben ja angefangen, wir persönlich zusammen Damals auch besprochen, erst mal überhaupt eine Struktur einzubringen.

00:27:17: Das heißt ein Organigramm zu erstellen und dann haben wir geguckt das war ne zweite Führungsebene einziehen.

00:27:23: die Jungs sind ja heute zum Beispiel auch mit hier.

00:27:29: Und ja da haben wir Teams gebildet.

00:27:33: Ja und dann war ich so der erste der hier zum Führungskräftetraining gekommen bin.

00:27:40: Eingangs, also die ersten zwei drei Sitzungen.

00:27:44: Unheimlich viel Neuland.

00:27:48: Man konnte das noch gar nicht so alles miteinander verbinden.

00:27:50: Die Systematiken, die man lernt aber Stück für Stück schließt sich der Kreis und das ist halt eine ganz tolle Erfahrung muss ich sagen.

00:28:02: Beim letzten Führungskräftetraining war auch ein Kollege hier und hat so einen Fall geschildert.

00:28:08: Wir machen immer die Fallbeispiele, versuchen sie zu besprechen um Konflikte im Betrieb zu lösen.

00:28:15: Das war super interessant für mich, er hat einen Fall geschildert.

00:28:21: Und dann war sofort hier oben eigentlich klar wie gehe ich da dran?

00:28:25: Powercode anwenden?

00:28:29: Ja und das ist einfach toll, dass man heute ein Handwerkzeug hat wo man weiß wenn du das so handhabs dann führt es üblicherweise auch zum Erfolg.

00:28:38: Und so habe ich halt im Betrieb diverse schwellende Konflikte aufgelöst.

00:28:44: in teilweise super intensiven Gesprächen mit Einzelgespräche mit Mitarbeitern.

00:28:50: Mit einem Mitarbeiter haben wir an drei Tagen A Drei, dreieinhalb Stunden habe ich zusammengesessen.

00:28:58: Superintensiv!

00:29:00: Und dann sind wir wirklich den ganzen Zeitstrahl durchgegangen, wo haben wir uns kennengelernt und haben durchgesprochen, wo sind denn Konflikte aufgetreten?

00:29:08: Ja da... wenn du das jetzt reflektierst siehst du halt vieles liegt halt auch an dir, was schiefgelaufen ist, was einem so gar nicht bewusst war ja und es einfach ein gutes... Gutes Learning muss ich sagen.

00:29:24: Da muss man auch sagen, vieles liegt an dir.

00:29:28: Ich glaube das ist sehr wichtig für die Zuschauer da draußen.

00:29:32: Wir arbeiten nicht mit diesem Schuldkonzept.

00:29:34: Also nicht dass einer sagt ja, weil der Geschäftsführer ist an einem Schritt näher.

00:29:37: Es geht gar nicht darum.

00:29:39: ich und wir unsere Ansätze achten maßgeblich darauf, dass jeder aus der besten Absicht daraus handelt, den Mitarbeiter aber auch die Führungskraft oder Chef selbst Verhaltensweisen möglicherweise negative Auswirkungen bei den Leuten machen können.

00:29:56: Und dann geht es halt darum zu schauen, für was ist man denn überhaupt verantwortlich?

00:30:00: Weil man ist ja auch nicht für alles mögliche verantwortliche.

00:30:03: Aber was man schon machen kann wenn man dieses Handwerkszeug lernt... ...ist da natürlich genau zu wissen.

00:30:08: wie gehe ich das Ganze an?

00:30:09: Jetzt

00:30:10: möchte meine Metapher die ich im Kopf habe mit dir auch einmal abgleichen.

00:30:13: würdest du sagen weil du ja sagst Handwerk Ich sage ja auch immer Handwerk dazu Würdest du dass sich das für jemand, der jetzt zum Beispiel Schreiner wird.

00:30:22: Der vielleicht auch Begriffe, Klebstoffe, Holzarten zum ersten Mal hört und du bist ja da reingewachsen aber es gibt ja Leute nach meiner Ausbildung drin, dass es eigentlich genau das Gleiche ist.

00:30:35: Man hört das erst, versteht das erstmal gar nicht.

00:30:37: Das ist im Führungsbereich wahrscheinlich genauso.

00:30:41: Kann man das vergleichen?

00:30:43: Mir ging das ja am Anfang auch und ich habe euch dann relativ schnell das Feedback gegeben.

00:30:49: Versucht es mal ein bisschen weniger mit englischen Begriffen, weil ich weiß noch das erste Mal sich hier war.

00:30:56: Mit ganz vielen bbl an hier zusammengesessen und ihr habt hier hr Und was ist alles?

00:31:04: Ich habe ja gesessen hab gedacht das kenne ich aber auch da dass toll ich habe das feedback hier angenommen hat Es für Meine Klientär und meine Mitarbeiter, die jetzt hier sind ja verständlich rübergebracht.

00:31:22: Ohne die ganzen englischen Fachbegriffe sondern das heißt halt heute wenn wir hier besprechen Rollenkarte da kann jeder was mit anfangen oder Arbeitsplätzebeschreibung Ja und es ist schön wenn man merkt ihr ihr versucht euch auch auf uns einzustellen

00:31:36: klar auf jeden Fall eingedeutscht Ja, aber das genau, als ich auch immer höre wenn Leute denken Führung ist irgendwie ein Talent oder muss die in die Wiege gelegt bekommen haben oder so.

00:31:49: Nee!

00:31:50: Das ist ein Handwerk.

00:31:51: Kann man lernen.

00:31:52: Das kann man wirklich lernen.

00:31:54: Hört sich abstrakt an ist aber so weil da gibt es auch Begrifflichkeiten, da gibt's Modelle die man dann anwenden kann.

00:32:02: Weil genauso wie du jetzt vielleicht so ein Stück Holz bearbeitest und dass es einen bestimmten Ansatz gibt kann Ich halt auch im konflikt bearbeiten mit einem bestimmten ansatz.

00:32:08: und viele denken Kennt das halt gar nicht, weil die dann haben wie so ein Hobbypsychologe mit ihren besten Freunden und Arbeitskollegen über den nächsten herziehen.

00:32:20: Und da sich nichts löst aber wenn man richtig mal einen Handwerk dafür hatte dann hast du da zehn zwanzig dreißig Modelle ansetze Abläufe im Kopf die dir diese Power geben, so wie du gerade sagst.

00:32:33: Ich setz mich mit meinem Mitarbeiter hin und es ist jetzt nicht irgendein sinnloses Diskussionsgespräch wo wir danach mit nix in der Hand wieder rauskommen.

00:32:40: Das ist ja ganz wichtig, ne?

00:32:42: Nur oben gelaber bringt er das Gegenteil.

00:32:44: Richtig!

00:32:45: Wir müssen wirklich merken...

00:32:47: Da hat sich etwas gelöst.

00:32:49: genau

00:32:50: haben Leute ihre Verantwortung übernommen man hat gemeinsame Erkenntnisse daraus geschöpft beide gewinnende wertschätzende Haltung zueinander und merken dass sie eigentlich

00:33:00: aufgrund

00:33:00: dieser Ursachen, die sie jetzt gelöst haben.

00:33:02: Einfach besser wird.

00:33:04: es fühlt sich besser an, Vertrauen steigt...

00:33:07: Ich habe so ein schönes Beispiel aus der letzten Woche.

00:33:13: Wir haben einen Mitarbeiter mit, das war der Mitarbeiter wo ich vorhin sagte drei Tage lang intensiv gesprochen weil er wirklich sehr viel zerrüttet war

00:33:21: und war ja auch eine lange Historie glaube ich.

00:33:23: Genau genau sehr lange und der ist leider Aktuell gerade krank, auch schon länger krank.

00:33:32: Und ja jetzt wieder zu Herz und Schwert kam.

00:33:40: letztens hat er mir per SMS geschrieben dass er nochmal krankgeschrieben ist leider ein bisschen zu spät.

00:33:49: gut dann habe ich ihm natürlich auch öfflich und nett meine Erwartung gesagt Spätestens am letzten Tag der bestehende Krankenschreibung wissen möchte, wie es weitergeht.

00:34:03: Aber auch ich hab's halt auf eine andere Art und Weise rübergebracht und ich habe gemerkt das war so richtig.

00:34:09: und dann habe ich aber in diesem SMS-Verkehr auch gemerkt da ist Rede bedarf.

00:34:14: Ich gesagt wollen wir nicht mal zusammen telefonieren?

00:34:17: Dann haben wir zusammentelefoniert und da hat man... ...hab' ich gemerkt über das Telefon dass da wirklich auch Emotionen im Spiel waren.

00:34:25: Dass er dankbar war Dass der Chef sich darum kümmert, dass er nun krank ist und das habe ich halt früher nie gemacht.

00:34:31: Und dann stand da jetzt letztens vor ein paar Tagen bei mir im Büro.

00:34:37: Da hat er ein paar Zettel in der Hand... ...und ich merkte, er wollte mir irgendwas mitteilen.

00:34:46: Ich dummerweise hatte ich einen Kundentermin war schon bisschen zu spät.

00:34:49: Ich musste los aber auch da hätte ich früher anders reagiert.

00:34:52: Er hätte irgendwie wahrscheinlich abgespeist.

00:34:55: und heute hab' ich gesagt Tut mir wirklich leid, der Kunde wartet schon.

00:35:00: Aber lass uns morgen telefonieren und dann haben wir noch mal intensiv eine halbe Stunde später telefoniert.

00:35:05: Das ist so das was ich gelernt habe solche Dinge einfach auch empathisch mich um diese Sachen zu

00:35:15: kümmern.

00:35:17: Und trotzdem deine Bedürfnisse zu unterdrücken, zu sagen was Sache ist aus Angst vielleicht ein Konflikt aus.

00:35:24: Ein Vater so eine Klarheit zu schaffen.

00:35:27: Ja, sehr schönes Erlebnis eigentlich.

00:35:31: Was hat sich so für dich persönlich geändert?

00:35:35: Wie hat sich vielleicht dein

00:35:36: Gefühl

00:35:37: als Chef verändert?

00:35:39: Was hat es sich vielleicht auch im Familienkontext geändert für dich seitdem du diese Transformationsreise, so kann man sie ja nennen, angegangen bist und dich da entwickelst...

00:35:48: wie geht's hier los?

00:35:50: Mir gehts besser, rein mental weil ich merke wir sind offen guten Weg.

00:35:58: Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen.

00:36:01: Das ist einfach so.

00:36:02: aber wie gesagt, wir haben das Handwerkzeug gelernt und können darauf jetzt aufbauen wirklich alle Prozesse zu strukturieren und es ist einfach ein Stück weit Ruhe bei mir hier hinten angekommen.

00:36:17: Es ist ja nicht so dass ich bei euch nur Mitarbeiterführung lerne sondern natürlich auch durch die Workshops Arbeitgeberkongress und was ihr alles anbietet.

00:36:31: Andere Dinge noch gelernt habe, Thema Recruiting.

00:36:37: Wenn ich zurückblicke vor drei vier Jahren, da hab' ich da manchmal gestanden alle haben genöhlt Fachkräftemangel und du kriegst keine fegen Leute mehr und dann reißt du dich ja sehr schnell in diesen Reigen ein und sagst die Welt ist so schlecht Ja gut, wenn man dann bei euch lernt du musst erstmal deine Karriere Seite auf Vordermann bringen und machst das dann.

00:37:01: Und dann kriegst du noch Partnerfirmen wo du merkst so ja die können Social Media Mitarbeiter recruiting und macht es dann mal und wir haben gerade so eine Kampagne am Laufen und siehst dann du kriegest innerhalb von zwei Monaten, dreizig Bewerbungen und auch nicht die schlechtesten Bewerbung.

00:37:26: Das bringt einfach Ruhe hier rein.

00:37:29: Weil du merkst, du hast hier ein Tool wo du wenn du Mitarbeiter brauchst auch was kriegen kannst.

00:37:39: Und das schafft ja auch eine gewisse Unabhängigkeit.

00:37:42: Natürlich auch wenn man Führung, Konfliktlösungen lernst.

00:37:46: Du kannst nie garantieren dass es mit allen gut wird.

00:37:50: Das geht nicht bei so vielen Leuten... Aber musst

00:37:51: du dich auch trennen

00:37:53: oder jemand trennt sich?

00:37:54: Genau

00:37:55: und wenn du natürlich immer im Mittag hast du das Aufträge anmarsst und du kannst eigentlich keinen Mitarbeiter entlassen, auch wenn er dich vielleicht jeden Tag irgendwo annärft.

00:38:07: So heute weiß ich dann da musst du Dich halt vielleicht auch mal trennen weil ich ja im Hinterkopf weiß, ich finde auch den Zweifelsfall ein wenig besser ist.

00:38:16: Ja.

00:38:18: Und was würdest du denn sagen?

00:38:20: Haben viele Handwerksbetriebe Vorteile sich um das Thema Personal und Führung so zu kümmern?

00:38:29: Weil du berichtest ja positive Dinge.

00:38:31: Ich glaube immer wieder kriegen wir es mal mit Es wird langsam besser, aber dass viele dann sagen was soll ich denn mit dem Scheiß um die Kultur kümmern und so weiter.

00:38:41: Das ist ein neumotisches Zeug.

00:38:44: Was würdest du sagen?

00:38:45: Wie tickt der Handwerkbetrieb heute möglicherweise in Bezug auf solche Dinge noch oder sind sie schon langsam ein bisschen wach geworden?

00:38:54: Die müssen ja wach werden, weil wenn du so weiter machst wie es früher immer der Fall war dann hast du wirklich ein Problem glaube ich dass du keine Mitarbeiter mehr hast.

00:39:02: Wir müssen uns ein Stück weit darauf einstellen und der jüngere Mitarbeiter legt einfach Wert auf wertschätzendes Miteinander.

00:39:14: also unseren Morgen zum Beispiel ist ein Tag da verabschieden wir einen Mitarbeiter der fast seit dreißig Jahren bei uns war jetzt in Rente geht.

00:39:24: Das ist noch einer aus alten Holz geschnitzt.

00:39:29: Der erwartet das nicht, dass man über Unternehmenswerte redet und all diese Sachen.

00:39:37: aber die jüngere Generationen legt da einfach Wert drauf.

00:39:43: Da müssen wir Handwerksbetriebe uns auch umstellen... Das Feedback, was ich nun bekomme ist ja durchaus gerade heute wieder.

00:39:54: Wir haben uns eben in der Mittagspause mit meinen Führungskräften, die hiermit sind.

00:40:00: Habe ich das Feedback bekommen, dass ich mich doch schon deutlich geändert habe und es deutlich angenehmer geworden ist auch für du wieder weiter.

00:40:09: Da bin ich ein paar Jüngere mit, die mich erst seit zehn Jahren kennen aber auch die sagen wir sind auf dem richtigen Weg.

00:40:20: Ganz ganz schöne

00:40:21: Also

00:40:22: Historie und Transformation, die du auch durch machst.

00:40:24: Und ich finde, du bist ein wahnsinniger Vorreiter in deiner Branche der sich um diese Themen kümmert... ...und dadurch natürlich ist es auch... auch irgendwo ein egoistisches Ziel muss man ja auch sagen, damit der Laden läuft, du da die Stabilität bekommst.

00:40:39: Du langfristig am Markt existieren kannst, darf es weitermachen kannst, konkurrenzfähig bleibst, innovativ sein kannst um eine Mannschaft mitzunehmen, die voll hinter dir und an Vorhaben steht, um das möglicherweise dann in die nächste Generation zu führen wenn dein Sohn das auch haben möchte.

00:40:55: dass das was ganz schön ist.

00:40:57: Eine Sache, man hat sich nach wo ganz viele Betriebe in Deutschland Transcheitern weil die Kinder nämlich genau sagen.

00:41:04: Was will ich mit dem Laden hier?

00:41:06: Der Alte ist immer nur achtzig Stunden arbeiten und hat eine Zeit.

00:41:09: Kohl ist aber auch nie so in der Menge da.

00:41:12: Irgendwie mal planen wie aus der Nummer raus kommt auch nicht.

00:41:16: Warum soll man das dann machen?

00:41:17: Ja kann man jeden verstehen.

00:41:18: Kann man

00:41:19: wirklich jeden verstehen!

00:41:21: Und es war ein Nachvollziehbar und deshalb glaube ich auch dass mehr... Deutsche Arbeitgeber so eine Arbeit anpacken müssen und Führung als Kind seiner Zeit auch sehen dürfen, ne?

00:41:31: Führungen hat sich in den Jahrzehnten immer verändert.

00:41:35: Also zu einer Kriegszeit wurde sicherlich noch anders geführt als danach bei dem Baby Boomer Als jetzt in der Gen Z Alpha Und da müssen wir uns einfach anpassen sind wir auch an der Kante zu Karine.

00:41:49: Da geht es da weiter, das im Betrieb... Was gibt's da?

00:41:52: Veränderungen?

00:41:52: Veränderung Neuerungen wird nochmal richtig Fahrt aufnehmen und ich glaube auch dort müssen wir auf einem Fundament von einer guten Kultur Menschen mitnehmen und diese Zeitalter einführen weil es wird immer die Leute geben,

00:42:07: die sich

00:42:07: gegen diese Veränderungssträume.

00:42:09: und

00:42:10: gutes Beispiel.

00:42:13: Ich habe gestern meine kleine Rede für morgen, für die Verabschiedung geschrieben.

00:42:18: Immer eine

00:42:18: gute Chance, die Mannschaft zu instruieren.

00:42:22: Aber ich weiß noch als der Mitarbeiter den wir morgen verabschien, bei uns angefangen hat dann war diese Zeit wo wir unsere erste computergesteuerte Oberfließmaschine bekommen haben und ich weiß es noch genau... Da gab es nicht wenig Stimmen im Betrieb, die gesagt haben, so einen eumotischen Kran.

00:42:40: Diese Maschinen nehmen uns nur unsere Arbeit weg.

00:42:45: Das waren nicht wenige.

00:42:46: Heute kann ich aber ganz klar sagen, wenn wir den Weg nicht mitgegangen wären, dann gäbe es uns heute gar nicht mehr.

00:42:52: und das Gegenteil ist ja der Fall gewesen.

00:42:55: Wir haben nicht Mitarbeiter abgebaut sondern ... größer geworden.

00:42:58: Ja,

00:42:58: weil die produktiver geworden sind

00:43:00: eben genau und genauso ist es ja auch mit KI.

00:43:04: viele sagen das nimmt uns auch Arbeitsplätze weg.

00:43:06: im Handwerk wird das sowieso glaube ich schwierig dass KI das übernimmt.

00:43:12: da sind wir sicherlich anders aufgestellt als vielleicht was für sich im Bankgewerbe oder Versicherungsgewerber wo KI viel übernehmen kann.

00:43:22: aber wir arbeiten halt noch mit unseren Händen und das kann so schnell ein Roboter oder KI Nicht so wie wir das können.

00:43:30: Einfach neue Dinge auch als Chance zu sehen, das ist glaube ich ganz wichtig in unserer Gesellschaft und leider wird ja immer vieles extrem negativ gesehen.

00:43:41: So habe ich natürlich auch Stimmen unter meinen Mitarbeitern die gesagt haben jetzt fährt er da... Das kriegst du ja unterschwellig doch mit.

00:43:47: Jetzt fäll er damit so einer Mannschaft, einmal im Monat nach Hamburg und dann so nach dem Motto machen sie sich da einen schönen Tag.

00:43:55: Gehen auf die Rieferbahn hauen wir nicht!

00:43:57: Ich hab

00:43:58: dann auch gesagt Leute das ist hier wirklich fast abends noch drei Stunden und der raucht der Kopf weil es wirklich intensiv ist.

00:44:06: Dir wird dir ja hoch hier, gerade in Anfangszeit als ich hier war.

00:44:10: Jedes Mal so richtig der Spiegel vorgehalten und du erfährst dass du so viel falsch gemacht hast, was dir gar nicht bewusst war.

00:44:17: So einfach ist das nicht!

00:44:19: Und es ist schon viel Arbeit.

00:44:22: Ich hoffe halt, dass sich an jedem Mitarbeiter irgendwann das Verständnis wecke dass wir halt nicht nur Kaffee trinken hier und das Geld, was ich hier ausgebe, was ja nicht wenig ist.

00:44:34: Machen uns nix vor, dass das aber letztlich allen

00:44:37: zugutekommt.".

00:44:38: Ja!

00:44:40: Und ich denke, das zeigte auch einen guten Chef aus, dass man das Gesamtsystem ja auch im Blick hat so wie man sagt... Ich stehe da drüber bei und ich gehe auch prinzipiell davon aus wenn es jetzt nicht unbedingt jemand versteht aus den eigenen Reihen, er sieht ja auch gar nicht das Ganze.

00:44:54: Er sieht die Verantwortung, sie sieht die Aufgabe da nicht, die gemacht werden muss da dann die Leute natürlich mitzunehmen, denen das zu erklären und aber auch die Taten für sich sprechen zu lassen.

00:45:06: Da müssen wir ein bisschen drüber

00:45:07: stehen.

00:45:09: Genau!

00:45:10: Marco vielen vielen vielen Dank dass du bei uns bist mit deiner Mannschaft und dass du ein Vorreiter bist und hast so einen Vorbild bist und dass Du das in die hoffentlich auch nächste Generation trägst und wenn nicht, dass Du einfach was Gutes da an der Stelle aufgebaut hast und hinterlässt.

00:45:27: Ich denke, dass viele Arbeitgeber auch aus dem hartwerklichen Bereich sich ein gutes Beispiel an den nehmen können... ...und einen Weg einschlagen wenn sie ja auch schon diverse Dinge merken die Marco ja auch hier bei uns jetzt auch mal gesagt hat weil jede Geschäftsführer weiß was für eine Last auf allem liegt.

00:45:50: Das kann vielleicht kein anderer so richtig nachvollziehen oder verstehen der so einen Job niemals gemacht hat.

00:45:55: Aber wir sind verantwortlich, dass da weitergeht und der Arbeitgeber, der das erkennt macht den Unterschied.

00:46:02: Weil es wird nicht der Mitarbeiter morgen kommen und sagen du Marco ich habe gemerkt hier bei dir läuft ein bisschen zu viel und so weiter.

00:46:09: Ich hab mir einen richtig geilen Plan ausgearbeitet wie wir jetzt die ganzen Themen hier lösen passiert leider in der Realität nicht.

00:46:15: Und wenn das passiert bitte mach ihn zum Geschäftsführer.

00:46:22: Genießt dein Leben an der Stelle, ansonsten schaffe das richtige Umfeld für die Leute.

00:46:27: Genau.

00:46:28: Möchtest du den Leuten noch etwas mitgeben?

00:46:30: Was möchtest Du in einem Arbeitgeber da draußen mitgehen?

00:46:35: Ja... Ich denke einfach diese Weg gehen!

00:46:40: Einfach mal wenn man im Herzen unzufrieden ist und merkt, dass es viele Baustellen sind kann ich eigentlich nur dazu raten sich ihn ruck zu geben und die Dinge anpacken.

00:46:55: Mit euch findet man da, glaube ich, einen sehr guten Partner.

00:47:00: Wie gesagt auf die ruhige hanseatische Art aber auch eine sehr angenehme Art.

00:47:07: Ja

00:47:08: vielen Dank!

00:47:09: Dann gebt uns ein Ruck und gibt uns ein Like nach oben.

00:47:11: Gebt uns den Daumen nach oben wenn euch die Folge gefallen hat.

00:47:14: Kommentiert gerne unten rein, stellt Fragen, teilt Erfahrungen, die ihr vielleicht auch in dieser Stelle habt.

00:47:20: Falls ihr den Kanal noch nicht abonniert habt, abonniert uns, damit ihr auch die nächsten Folgen bekommt.

00:47:26: Und falls ihr Fragen habt wie das bei euch möglicherweise aussehen könnte meldet euch einfach unter www.forfamily.de und dann können wir einfach mal sprechen.

00:47:36: lass uns drüber schauen.

00:47:37: wo steht hier?

00:47:38: was habt ihr gemacht?

00:47:39: Was sind die aktuellen Themen?

00:47:41: Wir haben da schon wirklich sehr vieles gesehen, sehr viel ist gehört.

00:47:44: Wir können dir sicherlich erstmal eine richtig gute erste Einschätzung geben und was du da noch raus machst, ist natürlich immer die überlassen.

00:47:51: Vielleicht gehen wir dann zusammen ein Weg vielleicht nimmst du auch die Impulse und machst dann deine eigene Sachen.

00:47:55: Wir freuen uns über jeden Arbeitgeber den wir zum Traumarbeitgeber begleiten dürfen aber das entscheidest Du denn.

00:48:00: Marco vielen Dank!

00:48:02: Das war Dir gewesen West.

00:48:03: Vielen Dank für die Dinge die Du geteilt hast und ich sag an dieser Stelle tschüss bis bald.

00:48:10: Das war der Top-Arbeitgeber Podcast Personal und Führung im Fokus.

00:48:14: Wenn du personalstrategisch und führungssystematisch aufstellen willst, dann bleib dran!

00:48:19: Der top Arbeitgeberstandard ist das neue normal –

00:48:22: und

00:48:22: du bestimmst ob dein Unternehmen dazugehört?

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