Vom ambitionierten Startup zu 100 Mio. Umsatz: Die VitaMoment-Gründerstory

Shownotes

Viele Unternehmen wollen wachsen. Doch die wenigsten schaffen es, Strukturen und Führung rechtzeitig aufzubauen.

In dieser Podcastfolge spricht Randolph Moreno Sommer mit Robert Schäfer, Gründer und Geschäftsführer von VitaMoment, darüber, warum Wachstum in Unternehmen, auch in der Supplement-Branche, ohne klare Führung, Strukturen und funktionierende Teams irgendwann zum Stillstand kommt.

Du erfährst, warum zwischenmenschliche Konflikte, fehlende Verantwortlichkeiten und unklare Erwartungen oft die größten Wachstumsbremsen sind und wie genau diese Themen gelöst werden mussten, damit ein Unternehmen weiter skalieren konnte.

Es geht um echte Unternehmer-Learnings: Warum Führung kein Bauchgefühl ist, weshalb Struktur die Grundlage für Skalierung bildet und warum Wachstum erst dann möglich wird, wenn Konflikte im Team geklärt und klare Systeme aufgebaut werden.

Diese Folge ist besonders relevant für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, vor allem in schnell wachsenden Branchen.

Wenn Du ein Unternehmen aufbauen willst, das nicht im Chaos stecken bleibt, sondern strukturiert wachsen kann, solltest Du diese Folge unbedingt hören

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00:00:00: Sprecher 1 Mittlerweile habt ihr einen Umsatz

00:00:02: Sprecher 1 im 2025. Ihr lag da so ungefähr.

00:00:04: Sprecher 2 Der lag jetzt in der Unternehmensgruppe ganz knapp unter 100 Millionen.

00:00:07: Sprecher 1 Unglaubliche also muss man sich ja schon mal so auf der Zunge zergehen lassen.

00:00:11: Sprecher 2 damals dachten, wir haben guten Auftritt gemacht, aber heute weiß ich, dass die wahrscheinlich danach direkt in den ersten zehn Minuten, als sie mit uns im Raum saßen, mental abgesagt

00:00:20: Sprecher 2 Ich habe keine Lust, mich in Umfeldern zu umgeben, die permanent nur negativ sind.

00:00:29: Sprecher 1 Ein herzliches Willkommen zu einer weiteren Folge des Toparbeitgeber Podcast Personal und Führung im Fokus. Mein Name ist Randolph Moreno Sommer und ich habe heute zu Gast Einer unserer Kunden, einen richtigen High Performer und mittlerweile auch ein guter Freund. Und zwar Robert Schäfer Motorrad.

00:00:45: Sprecher 2 Hallo Randolf, vielen Dank für die Einladung.

00:00:47: Sprecher 1 Vielen Dank, dass heute hier ist und ja, einfach ein paar Themen mit uns teilst. Wir haben uns ja schon zig mal unterhalten über diverse Themen von Adam und Eva bis zum Marketing über Business Entwicklung. Und ihr seid ja auch mittlerweile schon ein Weilchen Kunde bei uns und ich finde, ihr seid ein sehr, sehr spannendes Unternehmen. Also stellt euch einmal ganz kurz vor das aktuelle Setup.

00:01:11: Sprecher 1 Ich würde damit ihr gerne ein bisschen durch die Historie durchgehen und ja, unsere Zuschauer einfach mal so ein bisschen ja hören lassen oder so was ist alles in der Unternehmerwelt so gibt, weil da hast du mir einige Sachen erzählt, kann ich doch

00:01:24: Sprecher 1 sehr gerne.

00:01:25: Sprecher 2 Ja, da fange ich ja noch mal bei mir an Ich bin Robert Schäfer, 31 Jahre alt, glücklich verheiratet, seit anderthalb Jahren auch Vater von dem kleinen Remi. Wir sind hier sehr tief verankert. In Hamburg haben hier mittlerweile zwei Unternehmen seit mittlerweile neuneinhalb Jahren. Also wir sind jetzt im zehnten Jahr. Wir haben ursprünglich gestartet mit der Leichter als du denkst GmbH, was ein Coaching Unternehmen ist, wo wir unseren Kundinnen zeigen, dass sie nachhaltig ihre Ernährungs und Bewegungsgewohnheiten umstellen können,

00:01:54: Sprecher 2 ganz fernab von Diäten oder irgendwelchen Swing.

00:01:58: Sprecher 2 Und daraus ist eine sehr, sehr enge Community entstanden. Und in dieser Community war auch das Thema Nahrungsergänzung funktionale Lebensmittel immer wieder ein Thema. Sind Protein Shake sinnvoll? Vitamin B Ja, Nein, Omega drei Mythos oder Heil?

00:02:11: Sprecher 1 Fragen, mit denen sich jeder beschäftigt da draußen.

00:02:14: Sprecher 2 Logischerweise auch wirklich sehr komplexe Fragestellung und ich persönlich, aber auch meine meine Gründungspartner waren immer sehr, sehr pro Nahrungsergänzung. Ich habe glaube ich, Nahrungsergänzung das erste Mal schon mit 15 ausprobiert. Wenn man anfängt Kraftsport zu machen und guckt, okay, was kann man da noch so unterstützend tun oder was ist auch einfach für den Organismus sinnvoll? Und dann haben wir relativ schnell entschieden, wir machen jetzt nicht klassische viele Deals in so einer Community,

00:02:40: Sprecher 2 sondern wir nehmen die ersten Cashflows aus dem Coachingbusiness und investieren die in eine neue Firma.

00:02:46: Sprecher 2 Und daraus ist die

00:02:47: Sprecher 2 Vita Moments entstanden, eine sogenannte die To sieben Direct to Consumer für Nahrungsergänzung und funktionale Lebensmittel, wo wir unseren Kundinnen zeigen, die nachhaltig Nährstoffdefizite erkennen und dann auch präventiv ausgleichen können.

00:03:02: Sprecher 2 Und das machen wir jetzt mit großer Freude. Seit,

00:03:07: Sprecher 2 wie gesagt jetzt fast neun Jahren und freuen uns, dass wir uns dann auch irgendwann kennengelernt haben und ihr ganz maßgeblich auch das Wachstum mit unterstützen kann und mit euren Impulsen.

00:03:16: Sprecher 1 Und zwar nicht nur große Freude. Das muss man an dieser Stelle einfach mal wissen. Ihr habt auch wahnsinnig großen Erfolg. Also auch wir haben ja die Wachstumsrate in den letzten Jahren ja auch begleitet. Ihr seid da wirklich nach vorne marschiert. Mittlerweile habt ihr einen Umsatz von 2000 im 2025. Ihr lag da so ungefähr.

00:03:36: Sprecher 2 Der lag jetzt in der Unternehmensgruppe ganz knapp unter 100 Millionen.

00:03:39: Sprecher 1 So das

00:03:40: Sprecher 1 Unglaubliche also muss man sich ja schon mal so auf der Zunge zergehen lassen. Und das ist ja auch nicht von ungefähr gekommen. Deshalb würde ich mal einfach so zurückspringen, so an den Beginn deiner unternehmerischen Tätigkeiten. Wann fing das denn so an? Du hast gerade gesagt, mit 15 ist sie schon mit Nahrungsergänzungsmittel beschäftigt? Wahrscheinlich noch nicht unternehmerisch, sondern eher privat.

00:03:57: Sprecher 1 Aber wann ging das denn so los? War die eigentliche.

00:04:00: Sprecher 2 Das ging.

00:04:03: Sprecher 2 Einerseits vielleicht eher ein bisschen später los als bei manchen, aber andererseits dann auch relativ plötzlich habe ich Abitur gemacht. Glücklicherweise bin ich in die Jahrgänge gefallen, wo man mit zwölf Jahren Abi machen konnte. Aber ich bin nicht gerne zur Schule gegangen und nicht in der Lage war ich es auch nie gesehen. Ich für die irgendwie immer eingeschlafen oder drin im Unterricht und dann habe ich ein duales Studium gemacht.

00:04:26: Sprecher 2 Das

00:04:27: Sprecher 2 war damals bei uns in der Schule auch immer relativ präsent. Vermarktet 89, so ne coole Sache,

00:04:33: Sprecher 2 Ausbildung und Studium, meine Schwester selber eine Ausbildung gemacht bei einer lokalen Sparkasse und die ist so zweieinhalb Jahre älter. Das heißt sie hat ein relativ enges Verhältnis und auch mal mitbekommen, dass sie das total cool fand und hatte direkt Praxisrelevanz Impulse und dachte ich, da mache ich das auch.

00:04:49: Sprecher 2 Und dann mich bei verschiedensten Unternehmen beworben. Und dann war da auch ein Unternehmen dabei, wo ich direkten Platz bekommen hat. Ich war da relativ offen, was die Branche angeht. Ich mache da einfach irgendwo mal Schlafe und bin dann in einer in der Finanzbranche

00:05:03: Sprecher 2 gelandet. Und damals, als dieser Bewerbungsphase

00:05:06: Sprecher 2 war oder vielleicht auch kurz danach, kurz bevor es anfing, fing glaube ich, die Vermarktung von Wolf of Wall Street an, vor dem Fernseher, vor dem Kinofilm.

00:05:13: Sprecher 2 Oh ja, und dann dachte ich Ja, das klingt ja interessant.

00:05:16: Sprecher 2 Ja, dann muss das da was ist der STANDARD da bestimmt genauso sein. Und dann hatte ich als das duale Studium anfing, dann fängt man erst mal an mit so einem praktischen Blog, erst mal wirklich einen richtig, richtig harten Reality Check, weil ich dann in so einer Großabteilung für Sachbearbeitung gelandet bin.

00:05:34: Sprecher 2 Und das war halt wirklich. Das hat 2013 damals noch eine Zeit, wo Digitalisierung gar nicht so ein großes Thema war. Ich weiß, ich war da mit einem, ich glaube

00:05:42: Sprecher 2 so eine Art ERP System beschäftigt, was noch nicht mal eine Maus kannte. Das kannte wirklich nur

00:05:48: Sprecher 2 so Command Befehle. Ja, genau. Genau. Also so wirklich vom Interface, was so nach 1980 aussieht und dann auch die Klassiker irgendwie wochenlang irgendwelche Akten geheftet, was ich auch damals nicht schlimm fande, aber ich habe so ein bisschen dann nach einem Jahr gemerkt, ich habe da keinen wirklichen spfad und ich fand er dann damals das ganze Thema Vertrieb sehr spannend und hatte auch Gespräche mit den Personen, die mich da begleitet

00:06:12: Sprecher 2 haben, irgendeine Ausbildung und da habe ich dann relativ schnell das Feedback bekommen, dass sie auch das Potenzial bei mir sehen,

00:06:17: Sprecher 2 sehen, im Vertrieb zu gehen, aber dass wahrscheinlich erst was wird, wenn man so das 30. Lebensjahr

00:06:23: Sprecher 2 an.

00:06:23: Sprecher 1 Aber in derselben.

00:06:24: Sprecher 2 Company und derselben Company war. Und dann habe ich so hochgerechnet ich bin jetzt 80, jetzt muss ich zwölf Jahre irgendwie hier einsortieren. Es obwohl dann am Ende auch interessant, da muss man fairer Weise sagen, aber ich habe das nicht gesehen, dass ich irgendwie jetzt zwölf Jahre brauche, um dann mal in Kundengespräche zu kommen und dann auch mal irgendwann Ergebnis oder Umsatz Verantwortung zu übernehmen.

00:06:44: Sprecher 2 Und dann habe ich in der Uni, dann hat mir sozusagen immer die Uni die, die die Uni Phasen hatte. Ich habe mir immer so Gastvorträge,

00:06:53: Sprecher 2 was dann auch teilweise lokale Unternehmer waren und ein Vortrag ist in hängengeblieben.

00:06:57: Sprecher 2 Das war von einem ehemaligen Mitarbeiter von Rocket Internet, das war damals ja die Zalando. Genau das war damals oder immer noch ein großes Thema, aber damals noch ein deutlich präsentes Thema.

00:07:07: Sprecher 2

00:07:08: Sprecher 2 Und da habe ich das erste Mal so wirklich mit Unternehmertum in Kontakt gekommen mit der Idee

00:07:13: Sprecher 2 Du kannst ja auch dein eigenes Unternehmen gründen. Das klingt ein bisschen blöd, aber das war mir vorher als Option irgendwie gar nicht so präsent und das hat mich damals so gequetscht. Dieser, dieser, dieser, dieser Vortrag, dass ich mich dann echt so gefragt habe okay, das ja voll die coole Perspektive

00:07:28: Sprecher 2 war.

00:07:28: Sprecher 1 Der erste dann schon so eine direkte Idee oder war das erst mal so? Das geht überhaupt.

00:07:32: Sprecher 2 Die Idee, die ich natürlich dann mitbekommen, war das Narrativ damals von Rocket Internet Du guckst nach Geschäftsmodellen, die in anderen Märkten gut funktionieren. Macht sie einfach deinem Heimatmarkt nach. Und das war dann so die Idee, die dir jetzt ja sagt. Die Idee, die ich mit weil die haben.

00:07:45: Sprecher 1 Das ja wie Copycats noch und nöcher die ganze Zeit gemacht und.

00:07:49: Sprecher 2 Genau ohne das schlecht zu wenig. Und ja, ich habe das

00:07:51: Sprecher 2 ich glaube ich verschiedene Sichtweisen. Aber erst mal so die die Idee das ja auch nix nix. Also aus meiner Sicht nichts verwerfliches dran. Wenn du sage ich mal generische Businessmodelle nimmst und die halt einfach in einen ganz anderen Markt anwendest. Weiß eher smart genau als wir. Wir gucken uns ja, wir tauschen uns ja auch aus und gucken, was er an Aspekt in deinem Geschäftsmodell, was wir adaptieren können.

00:08:08: Sprecher 2 Du vielleicht auch von uns. Und ja, das war erst mal so der, der, der, der Kerngedanken, den ich da mitgenommen habe. Und dann hatte ich damals einen, einen befreundeten Studienkollegen,

00:08:19: Sprecher 2 der hatte schon erste unternehmerische Erfahrungen gesammelt. Er hat nämlich in Kanada damals ein Auslandsjahr gemacht und hatte so,

00:08:26: Sprecher 2 das waren damals so besondere Wasserfilter Flaschen kennengelernt und hatte dann den Gründer in Kanada kennengelernt, hat dann immer die Flaschen schon importiert und hat so ein bisschen Trading gemacht.

00:08:36: Sprecher 2 Das heißt er wusste schon mal okay, GmbH Gründen ist eine Thematik, die muss so ein bisschen steuerliche Geschichten im Blick behalten. Haben wir uns ausgetauscht und dachten okay, das Geschäft mit den Flaschen ist jetzt nicht so eskaliert. Hey, ich lass uns mal lieber was größeres suchen. Und da kam dann die erste Idee zustande und das war damals eine App,

00:08:55: Sprecher 2 die wir, die wir aufgebaut haben, wo wir Fitness und Wellnessangebote konsolidiert haben,

00:08:59: Sprecher 2 wurde dann in dem Post You Go Stil, also mit Tages Wochen Monatstickets, dein Fitnessstudio, dein Wellness Studio oder auch vielleicht ein Plate Studio besuchen konntest.

00:09:08: Sprecher 2 Damals war der Markt noch deutlich fragmentierter. Es gab ein paar große Ketten, sehr, sehr viele Einzel jams. Und gerade wenn du viel unterwegs warst oder auch unterschiedlichste Angebote in der Stadt nutzen kannst, gab es dort keine Angebote. Heute ganz anderes Thema. Ich meine, kennt ihr bei euren Benefizsystemen auch? Es gibt welche, heißt es Sports und und Hansefit wichtig Genau.

00:09:30: Sprecher 2 Und wir waren da sage ich mal 2014, wo das losging am nicht der erste und nicht die erste, aber mit einer der ersten Unternehmen, die an so einer Struktur gearbeitet haben. Und da haben wir auf jeden Fall sehr, sehr viel unternehmerisch schon gelernt, auch wenn es dann für uns unterm Strich nicht erfolgreich war. Wir haben

00:09:51: Sprecher 2 möglicherweise von einem befreundeten Business Angel ein kleines Funding bekommen,

00:09:56: Sprecher 2 konnten dann deutschlandweit das Netzwerk aufbauen mit knapp 500 Partnern, also mit Fitness und Wellness Studios, die an unsere Plattform angebunden waren.

00:10:04: Sprecher 1 Und wie groß war denn der zurzeit?

00:10:06: Sprecher 2 Also

00:10:07: Sprecher 2 tatsächlich ist das im Startup ja Jargon ist das immer die sogenannte Pre New Phase. Also du baust das Modell auf, wir hatten auch schon erste Umsätze, wir hatten auch damals eine ganz gute PR Coverage mit irgendwie hier lokal, Hamburger Abendblatt oder Welt sie berichtet hatten und hatten auch eine so eine kleine Miniserie damals bei Taff und bei RTL in dem bei 0.12, das ist aber ehrlicherweise alles so ein bisschen ins Nirvana geschossen.

00:10:34: Sprecher 2 Wieder Traffic, weil wir immer die App nicht richtig von den Servern hochskalieren konnten. Und zwar immer die App, immer offline. Und ja,

00:10:42: Sprecher 2 ja, ich wird's schon.

00:10:43: Sprecher 1 Ja, ich falle früher so zu dieser Zeit so eine App rausbringen. Es war ja voll heftig, wenn man eine neue App hatte. Das war eigentlich so the way to go, eine eigene App zu haben. Es war, wie groß weiterhin vom Team wäre das?

00:10:55: Sprecher 2 Wir waren vom Team, wir hatten glücklicherweise über eine Facebookgruppe zwei Entwickler gefunden und ein Webdesigner. Das waren ein Dreiergespann. Die waren schon sehr, sehr gut befreundeten. Die waren gerade so in dem Modus, dass sie von ihrem angestellten Job in einer Agentur sich gründen wollten. Und die haben uns dann am Anfang unterstützt. So die erste abzubauen. Und dann haben wir wie gesagt

00:11:21: Sprecher 2 das kleine Angel Funding bekommen und dann haben wir mehr oder weniger Fans von Family angestellt bei uns als Praktikanten,

00:11:29: Sprecher 2 also ganz, ganz viele aus unserem Studium oder auch ehemalige Schulfreunde, die dann mit uns die ganzen Jungs akquiriert haben.

00:11:37: Sprecher 2 Damals ging das auch nicht, dass man einfach anruft und einen ausmacht. Da hatte wirklich keiner Bock drauf. 2014, 2015, da muss es wirklich vor Ort sein und sagen Hey Moinsen, das ist die Idee, das sind deine Benefits, Willst du mitmachen? Und dann hat das mehr oder weniger gut funktioniert. Aber aus heutigen Gesichtspunkten Kontext Von einem effektiven Vertrieb war das ganz, ganz weit weg.

00:11:59: Sprecher 2 Also da würden die hier gefühlt aus dem Fenster springen, Wäre dasselbe, dass sie das auch so machen müssen.

00:12:05: Sprecher 2 Naja, Long Story short. Wir haben dann damals natürlich von Rocket Internet sehr, sehr stark diesen klassischen Startup Weg im Hinterkopf gehabt. Wir machen jetzt ein Angel Funding und da machen wir CBSak up, also diesen Venture Capital Art und dann hatten wir, als wir dieses Netzwerk aufgebaut haben, auch sehr viele Gespräche mit Venture Capital Fonds und die sind retrospektiv alle kläglich gescheitert.

00:12:31: Sprecher 2 Also wir damals dachten, wir haben guten Auftritt gemacht, aber heute weiß ich,

00:12:33: Sprecher 2 ich, dass die wahrscheinlich danach direkt in den ersten zehn Minuten, als sie mit uns im Raum saßen,

00:12:38: Sprecher 2 mental abgesagt haben, weil wir die ganzen Basics nicht auf dem Kopf hatten, also im Kopf hatten. Was sind Unit Economics, was sind Kassen, Akquisition, Cost? Wir waren halt einfach so wirklich echt nicht gut informierte BWL Studenten im zweiten und dritten Semester, die diese Themen vielleicht mal gehört haben, aber nicht wussten, welche Relevanz sie hatten und dann glücklicherweise aus heutiger Sicht auch kein Funding bekommen.

00:13:03: Sprecher 2 Also dass wir sozusagen das Geschäft weiter betreiben konnten, hatten dann aber ein Wettbewerber aus Österreich,

00:13:08: Sprecher 2 wir haben sozusagen es gleich in Österreich aufgebaut, haben sich ein bisschen besser als wir angestellt und wollten dann nach Deutschland und dann konnten wir für

00:13:16: Sprecher 2 einen damals hinnehmbaren Betrag sozusagen das Ganze abgeben, konnten unserem damaligen Investor einen kleinen Teil seines Investments zurückgeben und dachten dann okay, wir nehmen das neben das Learning und schaffen was Neues daraus ist ja leider, da habt ihr.

00:13:34: Sprecher 1 Das aber

00:13:34: Sprecher 1 aber auch so inhaltlich einfach abgeschrieben, richtig?

00:13:36: Sprecher 2 Genau

00:13:37: Sprecher 2 wie wir. Wir haben ja dann auch am Ende realisiert okay, woran hat es gescheitert, dass wir kein Funding bekommen haben, weil wir nicht wussten, was in unsere Kasse Mega Akquisition kommt. Wir wussten nicht, was eigentlich die Unit Economics, also welcher Deckungsbeitrag entsteht eigentlich, wenn ich einen Erstcon akquiriere? Und wie entwickelt sich der Deckungsbeitrag über die Kasse? Mehr Jahre nehmen.

00:13:54: Sprecher 2 Und da haben wir natürlich dann die Schwächen von dem Geschäftsmodell, was wir damals konzipiert haben, erkannt und.

00:13:59: Sprecher 1 Das Sein genommen habt und darüber gelegt habe und dann gemerkt habt, so stark kann das gar nicht sein.

00:14:04: Sprecher 2 Das Geschäftsmodell

00:14:04: Sprecher 2 richtig, genau. Und haben dann haben dann angefangen uns zu überlegen, was sind denn Geschäftsmodelle, die besser funktionieren können. Und damals kam schon ein gewisser Trend auf, was Infoprodukte angeht. Also gab es da früher auch schon, aber da hat, sage ich mal so der erste und die erste Mainstreamwelle angefangen,

00:14:23: Sprecher 2 war.

00:14:23: Sprecher 1 Dann ja Julian Sigl oder aber jetzt mal genau die Macher abnehmen.

00:14:27: Sprecher 2 Detlef, Detlef, die so ist genau die Change Und wir hatten glücklicherweise durch das erste Unternehmen den Patrick Eismann kennengelernt, weil der hat uns sehr unterstützt in der Akquise der ganzen Fitnessstudios. Der ist ja heute bekannt als, als als Autor und Coach für für Ernährung und Gesundheit. Damals war er das auch schon, aber sehr, sehr fokussiert auf die offline Welt.

00:14:51: Sprecher 2 Also immer wieder neue Bücher rausbringen, dann Bühnenshows machen. Hatte damals auch nur eine Bühnenshow, die ausgestrahlt wurde bei RTL, also war schon bekannt,

00:15:01: Sprecher 2 hatte aber die Historie einfach im Fitnessstudio Segment,

00:15:05: Sprecher 2 weil er hat viele Trainerausbildung gemacht und einfach sehr gut vernetzen hat uns damals mehr oder weniger sein Adressbuch geöffnet, was er in der Krise der Jims sehr hilfreich war.

00:15:14: Sprecher 2 Und dann haben wir uns mit Onlinekurse beschäftigt waren. Ja, wir kennen auch hier den Patrick, der Patrick, der hat auch hier coole Bücher geschrieben. Keine gute Onlinepräsenz hat in der Facebookseite auch schon Traktion, aber er hat es nicht monetarisiert. Und dann haben wir uns mit Patrick zusammengesetzt, haben uns gesagt Hey, lass uns doch mal mal testen,

00:15:30: Sprecher 2 ob das nicht reicht.

00:15:31: Sprecher 2 Einfach ein spannendes Online Business Switch und daraus ist dann auch die

00:15:35: Sprecher 2 als Plattform entstanden und daraus dann wiederum Vita. Moment.

00:15:38: Sprecher 1 Aber bis zu diesem Zeitpunkt wart ihr da schon sehr am Onlinemarketing affin, weil ja, habt ihr diesen Vertrieb vorher von der App ja gar nicht sehr stark marketingtechnisch gepusht, so musste er diese offline wieder.

00:15:49: Sprecher 2 haben natürlich diese diese Phase, wo wir ein CBC Funding einsammeln wollten. Die hat sich so über ein halbes Jahr gezogen. Wir haben ja natürlich Signale bekommen Hey, was in eure Kassen wollte überhaupt an einen Kunden herankommen? Und dann war am Anfang die Antwort Ja, wir machen weiter PR und hoffen, dass ein paar Zeitungen über uns berichten. Bildungsmarketing Richtig, Genau.

00:16:11: Sprecher 2 Hoffnungsvoller. Warte, Marketing und dann auch das freundliche Feedback bekommen. Ja, Leute, das funktioniert hier nicht. Beschäftigt euch doch mal mit Facebook als

00:16:18: Sprecher 2 mit Google essen und parallel lief auch das Studium weiter.

00:16:23: Sprecher 2 Also das Studium haben wir dann weiter gemacht, das war auch Hat

00:16:26: Sprecher 2 der selber noch Bock drauf dann ja,

00:16:28: Sprecher 2 das war an sich von der Uni sehr korrekt, weil der war ja eine duale Hochschule.

00:16:32: Sprecher 2 Das heißt, du baust ein Partnerunternehmen und die haben dann sagen unser neu gegründetes Unternehmen als Partnerunternehmen akzeptiert. Wir konnten dann in den anderen Unternehmen raus und haben dann mit so minimal Prinzip das schon ganz gut auch durchgezogen. Aber gegen Ende hatte ich auch den Schwerpunkt jetzt total Marketing und da gab es dann auch erste Grundimpulse. Das war dann eher so Wissen von vor zehn, 15 Jahren an,

00:16:54: Sprecher 2 aber du hast einfach ein bisschen dich mit Niederbayern beschäftigt und dann haben wir auch mit unserer damaligen Unternehmung das Ganze

00:17:01: Sprecher 2 ausgetestet, hatten ein Gefühl, was ein Klick Preise, was ist ein Conversion Panel und das dann aber auch angewendet, weil wir gemerkt haben okay, Moment mal, wenn wir hier

00:17:11: Sprecher 2 ich weiß ja nicht mehr was die Klick kosten damals

00:17:12: Sprecher 2 Aber wenn wir jetzt gefühlt 0,30 € Klickzahlen und eine Konversionsrate von weil sie nicht 20 25 % bräuchten für einen Kauf, um fürs oder profitabel zu sein. Das wird nicht funktionieren, wenn wir gucken, welche Hebel wir haben. Wir können die Glycosa vielleicht ein bisschen reduzieren, in denen die Anzeigen relevanter werden.

00:17:32: Sprecher 2 Wir können den Handel reduzieren, aber wir werden es nicht hinkriegen, bei so einem Angebot auf Conversion Rates weit über 25 % zu kommen. Und ja,

00:17:41: Sprecher 2 dann haben wir geguckt okay, was bräuchte es eigentlich an an Kassen

00:17:45: Sprecher 2 exotischen Kost, um profitabel wachsen zu können? Und dann sind wir wie gesagt auf die Onlinekurse gekommen. Aber der spannende ist halt bei den Online Kursen Du hast gerade ihren Umsatz, ist Deckungsbeitrag und kannst dann darüber sehr gut organisch wachsen, weil wir gerade keine Lust mehr hatten in der neuen Unternehmung wieder gefühlt 50 60 % der Zeit mit gesprächen zu reinstecken zu müssen, um irgendwie eine Existenzberechtigung für, für, für fürs Unternehmen zwar etwas.

00:18:14: Sprecher 1 Was ich euch da wieder

00:18:14: Sprecher 1 auseinandernehmen und ja. Ja sehr spannend war bis dahin so dass.

00:18:22: Sprecher 1 Kurz Frage so bis dahin weil es sei denn es hat alles mit Gesundheit zu tun war das schon früh so ein wichtiger Wert, wo du gesagt hast oder hat es einfach wirklich so organisch ergeben wir das, weil er da Bock drauf hat?

00:18:35: Sprecher 2 Ist

00:18:37: Sprecher 2 also ich habe eigentlich schon immer viel Sport gemacht und das ich überleg jetzt gerade war das Motiv, als Jugendlicher Sport zu machen, die Gesundheit wahrscheinlich auch, also einfach gesund, vital zu sein, natürlich auch Muskeln aufzubauen. Aber es war jetzt nie, dass ich gesagt okay, das ist mir egal, wo es dann anfing, sich zumindest mit mentaler Gesundheit zu beschäftigen.

00:18:59: Sprecher 2 Als ich das duale Studium angefangen hab, habe ich schon gemerkt, in der Betriebsorganisation, wo ich da reingekommen ist, eine sehr, sehr schlechte Stimmung

00:19:07: Sprecher 2 an, da weiß ich jetzt auch gar

00:19:09: Sprecher 2 nicht, ob ich das irgendwie die Schuld dem oder dem geben kann. Ich habe einfach gemerkt, wenn ich in dem Umfeld bin, dann zieht das schon ein bisschen runter. Ist das nicht mehr so ein positiver Grund, den ich vorher so mit meinen Freunden in der Schule kannte, sondern es ist alles sehr negativ.

00:19:23: Sprecher 2 Und da habe ich für mich dann gesagt, weil das war ja auch ein großer Reality Check oder ein Frustrationsmoment. Ich habe keine Lust, mich in Umfeldern zu umgeben, die permanent nur negativ sind. Also wenn ich auch einen ganz, ganz großen Einfluss auf die Gesundheit hat,

00:19:37: Sprecher 2 damit du ja einfach ein positives Umfeld hat.

00:19:41: Sprecher 2 Ich vielleicht das immer wie so einen, wie so eine, wie so eine vitale Wiese, so ein Nährboden, wo du wo du das Gefühl hast Du, du, du, du kommst, bekommst Energie raus, bekommst du positive Impulse und musst dich nicht permanent immer nur abkapseln und sagen Er habe ich nicht gehört, habe ich nicht gehört, lasse ich mich jetzt nicht von negativ triggern.

00:19:57: Sprecher 2 Und das war schon ein großes Motiv, natürlich auch ein eigenes Unternehmen zu starten. Neben der wirtschaftlichen Komponente Fortschritte zu machen, auch erst die nächsten Jahre in einem Umfeld zu verbringen, was einen bestärkt und nicht schwächt.

00:20:09: Sprecher 1 Na ja, Studentin Manchmal bekommt man das dann auch mit. Deshalb fragt sie einfach War ja dieses Thema dann auch die Power in die eigene Hand? Hey, aber wenn ich das eigene Umfeld schaffe, da kann ich es ja so gestalten, wie es für mich passen, ist. Oftmals gibt es das nicht mehr mit. Mit was war der Crusade denn dann so mit Patrick zusammengekommen und wie kam dann zu dieser Schritt zu Vita Moment und wie wart ihr da aufgestellt zu dem Zeitpunkt?

00:20:34: Sprecher 2 Also wir haben damals also mein damaliger Mitgründer, bei dem entweder war sozusagen das das erste Unternehmen während des Studiums, der war ganz am Anfang auch noch mit dabei, aber hat sich dann so ein bisschen in andere Richtung entwickelt. War dann so 3434 Monate am Anfang mit dabei, hat im Aufbau der Plattform unterstützt. Und dann kam noch mein guter alter Schulfreund Jussi und auch jetziger Mitgründer und Geschäftsführer Kollege dazu.

00:21:04: Sprecher 2 Der war bei dem Entry sehr stark schon im Vertrieb mit eingebunden

00:21:08: Sprecher 2 und hat mit unterstützt. Und damals war immer der Deal Hey, du bist jetzt hier bei dem anderen bisschen später gestartet, aber wenn danach das Unternehmen kommt als nächstes, ob du bist, so bist du voll dabei mit uns seit seit etwa acht oder siebte Klasse sind wir best Friends und daher war das war das vollkommen klar.

00:21:26: Sprecher 2 Das heißt er war mit dabei und dann natürlich Patrick. Die Rollenverteilung war aber voll klar. Patrick hat auch damals schon nicht in Hamburg gewohnt, sondern in Freiburg

00:21:36: Sprecher 2 und Familie gekümmert und war halt einfach irgendwie 20 Jahre älter und hat gesagt okay, ich ich gebe den Namen,

00:21:41: Sprecher 2 ich gebe die Inhalte, stehe auch vor der Kamera, aber mit dem ganzen Thema Aufbau, Betriebsorganisation, Aufbau von im Team habe ich mehr oder weniger nichts zu tun.

00:21:52: Sprecher 2 Bzw. Es ist auch nicht meine Kernkompetenz und das war für uns eigentlich eine sehr, sehr gute Ausgangslage, weil wir wussten Hey, wir haben Patrick im Hintergrund. Patrick bringt gerade zu Beginn signifikante Reichweite und auch Vertrauen mit. Vertrauen ist ganz ganz wichtig, aber wenn du Kunden gewinnen, gewinnen möchtest und natürlich auch die inhaltlichen Konzepte und

00:22:11: Sprecher 2 wir haben dann versucht, das Beste draus zu machen und damit sind wir, sind wir los

00:22:14: Sprecher 2 gestartet.

00:22:15: Sprecher 2 Also am Anfang am waren es dann so gesehen Jussi, Patrick und ich und dann haben wir relativ schnell noch einen von von von weiteren Außen aus einem Freundeskreis Unterstützung bekommen. Wie das dann so ist. Ein guter Freund aus der Schule hat gerade am Ende seines BWL stößt, dachte ich brauche ein Praktikumsplatz. Wo kann ich ihnen spannendes Praktikum machen?

00:22:37: Sprecher 2 Hat man gesagt. Für uns ja, dann war der auch dabei. Das war der gute gute Lars,

00:22:44: Sprecher 2 wo wir natürlich immer noch gut befreundet sind. Dann kam auch meine heutige Frau Philipp relativ früh mit ins Team und hat mit unterstützt. Und so ist das peu a peu gewachsen.

00:22:53: Sprecher 2 Also wir sind, glaube ich, im ersten Jahr mit dann drei vier Personen gestartet, waren am Ende des.

00:22:58: Sprecher 1 Jahres,

00:22:58: Sprecher 1 dann wann war das erste oder war das so?

00:23:01: Sprecher 1

00:23:01: Sprecher 2 Das erste Jahr war Ende 2016 und dann 2017 ging es so richtig los Und dann Ende 2017, wo wir dann auch schon die Thermomix gelauncht haben, haben wir wahrscheinlich ein Team, so von 8 bis 10 Leuten. Ich weiß nicht mal ganz genau, aber so ungefähr 8 bis 10 Leuten am wo auch ein größer großer Teil ich glaube bis auf eine Person immer noch bei uns ist.

00:23:21: Sprecher 2 Ja von der, von der von.

00:23:22: Sprecher 1 Akku, das ist schon mal ganz gut, aber mit der ersten Schule gerade marschiert, weil häufig kommt ja dann so ein durch wechseln nach einer bestimmten Stelle einmal durch. Aber wenn er noch dabei ist, wie hat sich das denn jetzt dann so weiterentwickelt Und wie hat es zu deiner deine Rolle als Geschäftsführer, Gründer, Unternehmer? Wie hat es das so im Laufe der Zeit entwickelt?

00:23:42: Sprecher 1 Am Anfang sitzt ja hauptsächlich ja, macht ja irgendwie alles damit, da irgendwo über mit dabei zu sein. Hast doch gewisse inhaltliche Schwerpunkte wie Was waren denn da so die Steps und wird die Organisation verändert?

00:23:56: Sprecher 2 Ja, ich glaube, das ist super schwierig jetzt einen Einsatz zusammenzufassen, weil er ist natürlich jetzt in den letzten neun Jahren eine ganz, ganz viele Rollen entstanden, die immer wieder gewechselt wurden. Offiziell warst du immer Geschäftsführer, aber inoffiziell hat es natürlich immer eine ganz andere Rolle. Aber ich würde sagen, ich bin ein sehr pragmatischer Typ. Und mir ist einfach wichtig, dass das Unternehmen läuft und dass wir Erfolg haben.

00:24:18: Sprecher 2 Und meine Grundeinstellung ist immer what ever takes. Also wenn gerade gebraucht wird, dass ich keine

00:24:25: Sprecher 2 Ahnung, im Büro die Rechner ausräumen, dann räume ich die für China aus. Wenn gebraucht

00:24:28: Sprecher 2 wird, dass ich mir irgendeine fancy Marketingidee ausdenke, dann mache ich das. Also ich habe versucht, eigentlich immer die wenn nur eine Fußballmannschaft bis es elf Personen auf dem Spielfeld und es gibt glaube ich dann möglicherweise Teammitglieder, die versuchen irgendwie den Pässen, den die die, den sie von anderen Mitspielern bekommen aus dem Weg zu gehen.

00:24:48: Sprecher 2 Es gibt manche, die rennen natürlich koordiniert mit dem AN, mit dem, mit den anderen zum Beispiel und versuchen irgendwie ein Tor zu schießen. Und so sind wir, glaube ich, alle eingestellt, was gerade die ersten Jahre extrem hilfreich war,

00:24:58: Sprecher 2 weil wir mit einem sehr pragmatischen Ansatz und wenig Leuten ziemlich viel geschafft haben.

00:25:04: Sprecher 2 Irgendwann kommst du natürlich zu dem Punkt, wo du mehr Struktur brauchst, wo das halt einfach nicht mehr funktioniert, weil du nicht mit Intimität dann diese Historie hast.

00:25:12: Sprecher 2 Die bringe auch dann gewissen anderen Erfahrungsschatz ja auch total sinnvoll ist aus anderen Unternehmen mit rein und wir waren schon hier. Nach zwei, drei Jahren waren wir an dem Punkt, dass eigentlich alle, die bei uns gearbeitet haben, keine wirklich relevante Berufserfahrung hatten. Das heißt, sie sind irgendwie aus dem Studium, aus der Ausbildung und vielleicht aus irgendeinem Nebenjob in einer ganz anderen Branche zu uns gekommen.

00:25:30: Sprecher 2 Und alle haben es mal so mitgemacht, wie es dann bis dahin lief.

00:25:33: Sprecher 2 Aber dann kam auch natürlich irgendwann Personen mit rein, die relevante Vorerfahrung

00:25:37: Sprecher 2 gesagt haben Moment mal, warum haben wir kein Handbuch haben, Gibt es da keine Prozessabläufe? Und das waren, als ich das erste Halbjahr erst mal so Sachen, so stelle ich nicht an, sondern als du jetzt waren hier und genau also auch gar nicht war, war ja der Herr negativer weil aber man hat halt erst mal den den Sinn dahinter nicht verstanden und das kam dann halt alles irgendwann peu a peu auf und daraus haben wir dann schon angefangen, so unterbewusst, ohne dass wir es so benannt haben, Rollen zu definieren.

00:26:04: Sprecher 2 Ich hatte sehr, sehr lange Zeit die Rolle des generalistischen Geschäftsführers, würde ich mal sagen, wo ich natürlich auch Personal Team habe. Ganz normale Strategiethemen, aber immer einen starken Fokus auf Marketing.

00:26:18: Sprecher 2 Und Jussi ist eher auf die auf die Produktseite Produkt und Operations

00:26:22: Sprecher 2 gewechselt. Also gerade natürlich. Bei uns ist es wichtig. Produktentwicklung, Produktion, auch das ganze Thema Logistikprozess ist sehr, sehr wichtig, dass das sauber läuft.

00:26:31: Sprecher 2 Das war dann eher der der Part von Jussi und ja, so sind wir lange Zeit dann gut gelaufen.

00:26:38: Sprecher 1 Habt ihr ab ihr denn schon so von Beginn an dann so eine klare Organigramm Strukturen gehabt, wo er mal drüber geschaut habt und mal geschaut so, ist das gut verteilt oder war das jetzt ja so?

00:26:50: Sprecher 2 Ja, so ein Organigramm hatten wir schon immer. Und das Organigramm, das war dann so eine Mischung aus was wir es heute kennen als Organigramm und Fake, also Funktion Accountability Chart, wo wir mehr oder weniger die Person aufgeschrieben haben und so ein paar Stichworte. Das macht die Person wer war ja irgendwie Doppelseite oder was sind die Rollen, die sie innehat?

00:27:07: Sprecher 2 Das haben wir schon gemacht, aber ehrlicherweise war das eher etwas, was für uns wichtig war, was bei uns in der Schublade lag, dass wir Klarheit hatten. Wir haben das aber relativ wenig mit dem Team kommuniziert,

00:27:19: Sprecher 2 damit die auch einen Überblick haben. Nicht, weil wir den irgendwas verheimlichen

00:27:23: Sprecher 2 wollten, sondern eher, weil wir dachten interessiert, den ist relevant für die.

00:27:25: Sprecher 2 Wir haben uns sehr, sehr lange einfach glaube ich aus aus reiner Intuition ganz gut weiterentwickelt. Aber irgendwann braucht es halt einfach klarere Systeme.

00:27:32: Sprecher 1 Wann man wird,

00:27:33: Sprecher 1 sozusagen. Man man war dann der Punkt. Also was hast du denn für Symptome gemerkt, wo du gesagt hast, jetzt glaubst du, dass das führungstechnisch von der strukturellen oder strategischen einfach so auf so ein Neues Level gebracht werden muss?

00:27:47: Sprecher 2 Also ich würde sagen, von der Teamgröße, wo es wirklich spürbar wurde, war so ab 30 bis 40 Leuten ungefähr, wo man einfach nicht mehr so. Da hast du nicht mit jeden, an jedem Tag mit jedem gesprochen und kriegst immer alles mit. Signale waren. Wir haben schon immer Teamumfragen gemacht, wo die Stimmung wahrscheinlich im Vergleich zu anderen Unternehmen immer noch auf einem sehr hohen Niveau, aber ein stückweit sich verschlechtert hat.

00:28:10: Sprecher 2 Dann kam auch Sessions, getriggert aus der hat mich natürlich getriggert, weil ich habe gesagt Hey,

00:28:15: Sprecher 2 wir versuchen noch hier alles zu geben und es ist es nicht so, dass wir irgendwie weniger irgendwie Präsenz hatten oder weniger versucht haben,

00:28:22: Sprecher 2 irgendwie das Ding voranzutreiben, sondern gefühlt immer eher jedes Jahr mehr als weniger. Und dann hat mich das natürlich schon getriggert, dachte okay, aber das.

00:28:30: Sprecher 2 Das hat mich dann wieder erinnert auch natürlich warum ich das ein ein Motiv, warum ich sozusagen ins Unternehmen gestartet bin, immer ein positives, konstruktives Umfeld zu haben. Und da bin ich auch sehr sensibel, wenn es gewisse Signale gibt, wo das möglicherweise abdriftet, weil ich glaube, so eine Kultur muss man pflegen und hegen und darf nicht das vernachlässigen, weil dann hast du einen Momentum, was du dir sehr kraftvoll aufgebaut hast,

00:28:51: Sprecher 2 was dann verliert.

00:28:51: Sprecher 2 Und dann ist es umso schwieriger, dieses Momentum wieder hinzubekommen. Deswegen,

00:28:55: Sprecher 2 wie du gesagt, das hat mich hat nicht gezögert und dann kam auch Feedback, mangelnde Wertschätzung oder fehlende Absprachen. Kommunikation ist nicht sauber und dann stand man natürlich erst mal vor so einem, vor so einem unlösbaren Rätsel. Ja, was macht man denn jetzt, um mehr Wertschätzung irgendwie zu zeigen?

00:29:17: Sprecher 2 Weil aus meiner Sicht war Wertschätzung seit Jahren war das so ja Arbeiten Nein, gar nicht. Aber ich habe Wertschätzung. So verstanden.

00:29:24: Sprecher 2 Wir haben einen gemeinsamen Wertekompass, den wir schätzen. Und dann habe ich auch mit Personen

00:29:29: Sprecher 2 gesprochen, die dieses Feedback hatten. Und da ging es halt eher um Lob und Anerkennung. Das war etwas, was mir gar nicht so wichtig ist.

00:29:35: Sprecher 2 Also ich bin gar nicht so ein Typ, der irgendwie so glaube ich zumindest weiß ich jetzt, dass ich es Lob und Anerkennung brauchst, sondern ich. Sie ist dann eher in den Ergebnissen und zieh mir daraus die Lob und Anerkennung, aber auch jetzt gar nicht Leute um mich herum, die sagen ja, jetzt hast du es toll gemacht, weil wenn der Fakt ist mir wichtig, dass es dann sich irgendwie wirtschaftlich auszahlt oder dass wir sehen, das Unternehmen wächst, dass wir Kunden akquirieren, dass es dann eher Lob und Anerkennung, Aber das ist ja auch okay, dass diese verschiedenen Perspektiven gesehen werden und dann auch natürlich organisatorisch sauber, aber berücksichtige Berücksichtigung finden.

00:30:04: Sprecher 2 Ähm,

00:30:05: Sprecher 2 und es gab dann auch sicherlich

00:30:09: Sprecher 2 Dinge, die einfach nicht gut gelaufen sind, wo sich in intim einfach gewisse Konflikte ergeben haben. Also dann hat es mal so mit Flurfunk angefangen oder AM ich habe so Sachen gehört, die waren dann vom O Ton. Ich hieße, dass das so und so ist, also immer es ist. In diese passive Grundhaltung ist es teilweise gekommen, dass irgendwas gehört wurde und dann wurde sozusagen seine eigene Interpretation sbrille drauf gegeben und dann wurde es weitergegeben.

00:30:37: Sprecher 2 Und das waren, sage ich mal so

00:30:39: Sprecher 2 so gesehen die, die, die uns damals zum. Zum Nachdenken

00:30:44: Sprecher 2 angeregt haben gesagt auch da wieder irgendwie Realitätscheck Also was, was haben wir jetzt hier falsch gemacht, damit es so geworden ist? Und das haben wir uns sicherlich schon ein Jahr oder anderthalb Jahre damit beschäftigt. Das kann man machen und glaube ich auch schon sinnvoller.

00:31:01: Sprecher 2 Sinnvolle Sachen gefasst. Dass wir zum Beispiel noch mal in die Unternehmenswerte wirklich tief reingegangen sind, die definiert haben, die ausgearbeitet haben

00:31:08: Sprecher 2 und dann irgendwann euch kennengelernt und da hat hast du gemeinsam mit Felix, dass die Idee dieses Culture Books auf der auf der auf der Bühne präsentiert,

00:31:18: Sprecher 2 dass das aus heutiger Sicht natürlich eine super simple Maßnahme aber damals so für mich voll der gute Impuls zu sagen ja um hey hey, das ist ja ist ja voll sinnvoll einfach noch mal diese Unternehmensseite, wo man ja so viel reingeben kann und was so viel auch vereinfacht Feedback zu geben und eine gemeinsame Struktur zu finden, total sinnvoll.

00:31:38: Sprecher 2 Und dann haben wir es natürlich auch mehr mit euren Konzepten beschäftigt.

00:31:41: Sprecher 1 Ja, das war ja, ich glaube 2023.

00:31:47: Sprecher 2 Ja, ja, wir haben es 2001 oder

00:31:50: Sprecher 2 2022.

00:31:50: Sprecher 1 Das kann sogar sein 22 dran, sonst.

00:31:52: Sprecher 2 Zeit hatte ich einfach. Ich weiß gar nicht mehr genau.

00:31:54: Sprecher 1 Irgendwas müssen wir. Ich denke, ich mein Karlsruher gerade genannt, ist so ein unglaublich komplexes Problem. Ja, es ist ja auch für viele so eine tatsächlich da in der Organisation. Dann passen die Leute. Christian. Ich finde also was ich da immer wieder beobachte ist, dass die halt nicht mehr direkt an diesem Vergleich, dass mal wie ein Feuer Gründer oder es Gründer Team und die ersten Leute sind wie so eine heiße Glut.

00:32:15: Sprecher 1 Und je weiter man weggeht, so auch in der Organisation und die Leute desto weniger sind die an dieser heißen Glut dran und bekommen dieses Feuer im Sinne der Werte, der Mentalität, aber auch der Lösungsgeschwindigkeit sozusagen von Anfang an mit Son. Ich vergleiche das ja so ein bisschen mit nassem Holz, dass das man muss es entweder nah ran legen, aber das geht halt irgendwann nicht mehr, weil nicht alle können nah beim Gründer einem sein.

00:32:38: Sprecher 1 Also muss man auch dieses Feuer weiter entfachen. Dass das auf die Führungskräfte und auf die Mitarbeiter und so wie die Werte zum Beispiel. Oder dass es diese Mentalität aus einer Wir wollen hier alle positiv sein, aber viele wissen ja auch gar nicht wie oder wie gehe ich jetzt mit dem Konflikt um oder wie löse ich das oder wenn er jetzt so Stille Post so was also jetzt hast du das gesehen mit dem Kulturbogen, Das ist ja auch nur eine Facette.

00:33:02: Sprecher 2 Der ein, ein kleiner, ein kleiner Baustein an einen großen.

00:33:05: Sprecher 1 Von einem ganz großen Gesamt was was, Was begann denn da so eine Reise also, die er da eingeschlagen habe? Kulturell

00:33:12: Sprecher 1 ist.

00:33:14: Sprecher 2 Ja also.

00:33:17: Sprecher 2 Wir haben also ich habe ich habe euren Vortrag gesehen mit dem Kalke Bug. Mir ging es einfach darum, ich will dieses Klischee weg haben. Dann habe ich. Ich musste dann bei der Veranstaltung ein bisschen früher weg, das heißt, ich konnte dann irgendwie nicht so am Stand gehen. Habe dann glaube ich euch eine Email geschrieben, so mäßig 19 habe einen Vortrag gesehen wie kann ich das kann Ich habe reinkommen und dann natürlich vis a vis es erst Gespräch Qualifizierung

00:33:41: Sprecher 2 kennt man natürlich alles und dann auch da gesagt Hey, ich glaube

00:33:45: Sprecher 2 das was sie gerade abfragt, ich glaube, ich bin qualifiziert, lass es.

00:33:48: Sprecher 2 Das abkürzt ich will dieses also beharren sagt mir den Weg so gut aber es will keine Ich habe damals war noch eher Fokus Benefits usw ich will wirklich keine Benefits. Ich kenne mich. Ich glaube damit kann ich mich schon ganz gut. Außer ich brauche das nicht, braucht es keine Übung. Das war das so ein bisschen sie an dieses Kulturprogramm zu kommen.

00:34:05: Sprecher 2 Es gehört einfach genau. Und dann

00:34:08: Sprecher 2 mit eurem Ja gebe ich gerne mit irgendeinem Kollegen aus dem Vertrieb. Habe mich irgendwann an Felix weitergeleitet, weil ich habe, er hat sich auch die Zähne ausgebissen. Und dann hatte ich mit Switch mit Felix Kontakt und er meinte dann ja, okay, ich habe glaube ich, ein Teil einer Thematik verstanden. Wir planen da auch gerade was.

00:34:29: Sprecher 2 Du wärst aber glaube ich einer der ersten Kunden, so wie ich das verstehe, wo es dann um das Thema ging. Führungssystem

00:34:34: Sprecher 2 wie du das ganze Unternehmen in bessere Produktivität bekommst, also viele, viele, viele Tools,

00:34:40: Sprecher 2 die so ich verstanden habe, ja auch damals unter anderem bei Skill ab kennengelernt habe, habe ich gesagt ja okay, das hört sich auch alles super an!

00:34:46: Sprecher 2 Ich wollte zwar eigentlich nur das Kölscher Bug, aber dann lass uns mal den, dann lass uns einen großen rar machen. Das klingt alles sehr, sehr sinnvoll, dass wir das jetzt gemeinsam angehen. Und ich kannte davor auch schon das Buch Skelling Up hat es auch gelesen, Es hat aber damals noch nicht so der Domino Stein ist noch nicht gefallen, wo ich das alles miteinander verbinden konnte.

00:35:05: Sprecher 2 Warum das jetzt in unserer aktuellen Wachstumsphase genau das Richtige ist, dieses Trusted anzuwenden.

00:35:10: Sprecher 2 Ich habe das Buch wahrscheinlich eins zwei Jahre zu früh gelesen und ich dachte

00:35:13: Sprecher 2 nice to have, aber für Unternehmen, die andere Probleme haben und ich habe dann nicht realisiert ja, jetzt sind wir das, das Unternehmen, was diese Probleme hat, also im Endeffekt nicht das Problem nur hat, wie kann wir vom Marketing und Vertrieb wachsen, sondern irgendwann, dass die Infrastruktur, also dass das Netz das Fundament, was dieses Wachstum, was den Bedarf an Kunden auch stemmen muss, dass das gestärkt werden muss und und.

00:35:38: Sprecher 1 Und

00:35:38: Sprecher 1 was ja auch da in dem Aspekt spannend war, Wir haben ja im Laufe der Zeit auch ganz viele und die Beratungsansätze angeschaut und also die, die Best of natürlich rausgepickt und für uns angefangen. So konsistente Bilder zu formen, weil ich hatte das Buch nämlich auch gelesen und habe nämlich dann auch noch lange keinen Ansatz dafür. Und erst als die Organisation gewachsen ist und wir einen Kunden bei den Waren und das Connected haben mit unseren Tools dann auf System gesetzt eben auch zu achten Kodex usw eins verdient hat, so hat so irgendwann so dieses gesamt Puzzle irgendwann total Sinn gemacht war isoliert man die manchmal auch keinen Sinn mehr, sondern wenn man das dann so.

00:36:16: Sprecher 2 Absolut also

00:36:18: Sprecher 2 was jetzt ja auch Systeme schon mal natürlich für uns auch ein ganz wichtiges tue das zu verstehen okay was brauchen eigentlich zwischenmenschliche Beziehungen, damit sie kraftvoll ausgeglichen sind und das auch wieder in so einer Systematik runtergebrochen zu haben ist, finde ich immer sehr, sehr hilfreich,

00:36:34: Sprecher 2 weil.

00:36:35: Sprecher 1 Unternehmer das artgerecht.

00:36:37: Sprecher 2 Genau. Also ich finde es immer cool, wenn man wie so eine Art Matheformel hat, dann weiß man, woran man dran ist und man kann diese Matheformel raus knobeln, als wenn man irgendwie etwas weniger abstraktes hat oder was eher auf dann emotionalen Gegebenheiten beruht. Das tut es natürlich auch, aber du hast da eine Logiken Prozess ja dahinter pragmatischen Ansatz, richtig?

00:36:57: Sprecher 2 Genau. Und an auch also da habe ich auch verstanden, dann hab ich es viel viel besser verstanden das Feedback geben als was was was wir teilweise bekommen haben. Ich fühle mich nicht wertgeschätzt.

00:37:07: Sprecher 2 Sagt natürlich daran, dass dieses Gesetz eben nicht sauber war

00:37:10: Sprecher 2 und wir da auf gewisse Dinge keinen Wert gelegt haben. Und das haben wir natürlich dann versucht, beharrlich zu suggerieren.

00:37:18: Sprecher 1 Das glaube ich, der der große Change, den wir dann in der eigenen Unternehmensentwicklung ja auch erlebt haben, dass man Tools, was das Thema Unternehmensabläufen, Unternehmensführung, Mitarbeiterführung das sind ja ganz viele Dinge, die auf Sachebene am Laufen sind. Es gehört denn gutes Unternehmenshandbuch, Prozess, Beschreibung ein eins zu eins Coaching. Diese ganzen Dinge sind super hilfreich, vor allen Dingen damit sich gar keine Konflikte entwickeln und damit der Unternehmensbetrieb richtig reibungsfrei läuft.

00:37:46: Sprecher 1 Aber um dann viel tiefer liegende zum besseres Verständnis zu haben, wie diese Tools überhaupt angewendet werden, braucht man einfach diese diesen Blick für die Grundbedürfnisse, für die Systemgesetze Ebene und zu verstehen. Okay, wenn ich das Tool jetzt zur Anwendung und das produziert sogar Ausschluss oder keine Anerkennung oder es geht dann irgendwie unfair zu, dann bringt mir die Anwendung des Tools so auch nicht richtig was, sondern ich muss diesen Aspekt im Hinterkopf haben.

00:38:12: Sprecher 1 Stärkt das diese Grundbedürfnisse dieser Menschen oder verletzt es die und und was kann ich denn tun? Wie kann ich das Tool denn so konfigurieren für mein Unternehmen und anpassen? Das ist die Bedürfnisse stärkt und nicht nur verletzt? Also absolut so mit diesem besonderen Blick darauf und

00:38:28: Sprecher 1 ja na ja.

00:38:30: Sprecher 2 Also System ist finde ich, so ein ganz wichtiges Stichwort.

00:38:34: Sprecher 2 Ich denke sehr stark immer in diesem Modell des Betriebssystems.

00:38:38: Sprecher 2 Also ich denke, wir brauchen als Unternehmen eine Software und diese Software hat halt verschiedene Features und diese Features muss man kontinuierlich weiterentwickeln. Und das führt dazu, dass dein Unternehmen wie so ein geschmeidiges uhrwerk läuft. Na ja, also der Taktgeber.

00:38:52: Sprecher 2 Und da sind für uns Systemgesetze das Konzept System Empowing, also alles, was dazu gehört, natürlich erst mal zu verstehen. Okay, was muss gewahrt werden, damit zwischenmenschliche Beziehungen sauber sind? Also Stichwort Systemgesetze,

00:39:04: Sprecher 2 aber auch die darunterliegenden Tools, also den Power Code

00:39:08: Sprecher 2 Prozess. Ein System, was du haben kannst, um Konflikte aufzulösen, die mal entstanden sind, weil möglicherweise Systemgesetze nicht eingehalten wurden oder auch was wir sehr, sehr intensiv nutzen, ist der Öko Check.

00:39:22: Sprecher 2 Weil bei schnell wachsenden Unternehmen ist natürlich permanent Veränderung gibt und die auch notwendig sind, damit du weiteres Wachstum generieren kannst und dieses diesen Veränderungsprozess sauber und sinnvoll immer wiederkehren gleich zu managen. Das der Öko Check finde ich sehr, sehr wertvoll.

00:39:37: Sprecher 1 Ich bin auch der Meinung, dass wenn man ein gutes Produkt hat, was der Markt wirklich braucht und man wirklich gute Leute mit an Bord hat, die das Ganze auch mit nach vorne pushen können. Dass das einzige meiner Ansicht nach was das wirklich verhindert es, dass man das kulturelle nicht gemanagt bekommt, dass zum Beispiel die die besten Leute irgendwann so abgenervt sind oder dass man mit denen in Konflikten oder wir haben auch ganz viele Unternehmer gesehen, die sich mit ihren Geschäftspartnern dann zerstritten haben.

00:40:06: Sprecher 1 Und wenn das dann auseinandergeht, dann geht so eine Energiekomponente verloren. Also warum soll ein Unternehmen, wenn es ein geiles Produkten kein Markt hat, um gute Leute mit an Bord denn nicht zu einem richtigen Player werden im Markt? Das kann nur logischerweise sein, dass natürlich vom System her. Wie führe ich die Organisation, diese sachlichen Themen, aber auch und vor allem meiner Ansicht nach großen Teil aller Systemgesetze

00:40:30: Sprecher 1 Absolut.

00:40:31: Sprecher 2 Ich meine, wenn man sich auch in Deutschland große Unternehmen anschaut, dann sind es halt einfach Unternehmen, die kontinuierlich am Ball geblieben sind und er möchte kontinuierlich am Ball bleibst, muss das System nachhaltig sein. Und das System ist meistens nur nachhaltig, wenn die beteiligten Personen auch ein Stück weit langfristig komplett dabeibleiben und auch Lust haben, das System weiterzuentwickeln.

00:40:53: Sprecher 1 Na ja, wie hat sich das dann bei euch denn so entwickelt? Und wenn, als seit die mir das Sagen eingezogen habe da so wie. Wie war denn so bei dir dann so ein Switch? Weil irgendwann hast du ja gesagt, ich hab jetzt paar Sachen verstanden, jetzt muss ich vielleicht mal einen großen Schritt in der Organisation machen oder mehr.

00:41:12: Sprecher 1 Wie war das so bei euch so?

00:41:14: Sprecher 2 Es war wirklich ein ganz kontinuierlicher Prozess. Es lief bei uns jetzt nicht so, dass wir Bäuchen großen Baukasten vorgesetzt bekommen haben. Die haben erst mal alles im stillen Kämmerlein Kämmerchen umgesetzt und dann unserem Team präsentiert und so läuft jetzt. Sondern wir haben schon immer versucht, alle transparent mit auf die Reise zu nehmen. Also schon immer auch dann beispielsweise über Umfrageergebnisse gesprochen, nicht gesagt, okay, wir nehmen jetzt das Feedback und er ganz uns dazu, sondern gesagt haben wir wir sehen das, wir wissen jetzt grad noch nicht

00:41:43: Sprecher 2 wo es liegt, haben noch keine keine perfekte

00:41:47: Sprecher 2 aber ihr könnt euch sicher sein, wenn ihnen das ernst und werden eine Lösung finden.

00:41:50: Sprecher 2 Und dadurch war glaube ich dem Team größtenteils schon immer klar, dass Veränderung dazugehört und das auch immer wieder neue Organisationsstrukturen oder Impulse wieder reingeben, um das Unternehmen und auch natürlich das Wohlbefinden für alle zu verbessern. Das heißt, wir haben dann erstmal angefangen, das Thema Kulturblog und wir haben ja schon unsere Unternehmenswerte. Aber das noch mal runterzubrechen, was heißt das eigentlich in coolen und coolen Verhalten, das natürlich dann noch viele weitere Ebenen gefolgt ist, Das

00:42:16: Sprecher 2 war, sage ich mal, so, der erste Schritt.

00:42:18: Sprecher 2 Dann haben wir uns sehr,

00:42:19: Sprecher 2 sehr intensiv mit unserem Organisationsaufbau beschäftigt. Und was mir damals extrem weitergeholfen hat, dieses Prinzip zwischen Vox und Sens. Also was ist eigentlich operative Routineaufgaben, operative, was sind operative Routineaufgaben und was sind strategische Initiativen? Also diesen Unterschied zu haben, auch von den Kapazitäten. Wann arbeite ich in Unternehmen, also wann erhalte ich das System und wann arbeite ich am Unternehmen?

00:42:48: Sprecher 2 Also ich verbessert das System und da hatten wir überhaupt keine Klarheit,

00:42:53: Sprecher 2 Was ist jetzt eigentlich was Essenz? Und das hat auch natürlich zu Unklarheit geführt. Ja, logisch, wenn du keine Das sind Unklarheit und Ja zu zu zu nicht konsequenten Kapazitätsmanagement. Das heißt, wir haben damit erst mal angefangen, erst mal Status quo zu analysieren, was denn wachsen, was ein Sens und in welcher Rolle braucht es eigentlich welche Verteilung?

00:43:16: Sprecher 2 Du hast natürlich Rollen, die sind eher operativer geprägt und manche sind eher strategischer geprägt

00:43:22: Sprecher 2 und in dem Zuge natürlich auch die Rollen noch mal deutlich nachgeschschärfen, wodurch dann wir die Rollen,

00:43:26: Sprecher 2 die wir sie definiert haben, auch einen ganz anderen, ganz anderen Ansatz hatten. Über die sogenannten Old Ja Cards, also objektiv bei Job USA, als dass man nicht einfach sagt okay, du bist jetzt schon und das sind deine Stichpunkte, sondern ganz strukturiert auch mit einem deutlich höheren Tiefgang sozusagen dein Objective, also nein, Ziel.

00:43:43: Sprecher 2 Was sozusagen notwendig ist, damit das Gesamtunternehmen sich positiv entwickelt, ist das und das. Und damit sage ich mal auch den, den, der das Rollenspiel mit dem Unternehmensziele stärker zu verbinden und dadurch auch ein höheres Gemeinschaftsgefühl zu

00:43:56: Sprecher 2 zu schaffen, war sicherlich ein relevanter Baustein.

00:43:59: Sprecher 2 Daraus ist dann auch die Idee der visualisierten Prozess dann Cards entstanden, was ja auch ja dann aber euch gesehen haben und Impulse aufgenommen haben zu sagen okay, jetzt, wo wir alle Rollen definiert haben, die dann ja in der Funktion in der Community aufgehen, dann zu sagen, wir visualisieren das noch mal in der Prozess.

00:44:18: Sprecher 2 Sandhase, dass man einfach das Gefühl hat okay, hey, ich habe jetzt diesen Teilaspekt der Gesamtverantwortung und mein Kollege oder meine Kollegin hat den Aspekt

00:44:29: Sprecher 2 aber alles in allen Ihr gibt es dann halt dieses Bild dieses Schweizer uhrwerks,

00:44:33: Sprecher 2 das es halt sehr sinnvoll zusammen harmonisch abläuft und wir tatsächlich Mehrwert beim Kunden schaffen.

00:44:40: Sprecher 1 Ja, ja, das unglaublich Klarheit, die ja dann Ärzte einzubinden. Also für die, die jetzt schon uns seit Kürze erst kennen. Wir haben die Begriffe mittlerweile auch eingedeutscht und angepasst für Mittelstand, also auch ja Katzen, Rollenkarten und die Funkstecker und bin ich als Funktionsverantwortlichkeit selber Standardwerkzeug, um herauszufinden, welche Funktion gibt es in der Organisation und was haben diese Organisationen für Aufgaben und für Ziele und wie werden diese natürlich auch erledigt und auch gemessen, damit man da hinkommt und das ist ja normalerweise so, hatten wir das ja auch, das ist ein total fragmentiertes Bild, bevor man das einfach so hinbekommt.

00:45:20: Sprecher 1 Ja, hier, da und die machen das und hier und das ist so ungefähr, aber das ist so, dass diese unklare.

00:45:27: Sprecher 2 Macht,

00:45:27: Sprecher 2 ja und wenn es dann mal fertig hast oder wenn du sagst 80 % steht dann längst sehr okay ist ja das total Simples, macht total Sinn. Es habe einen Sinn, aber dahin zu kommen, dass das dauert und da sind viele Gespräche notwendig, ist viel auch wieder komplett über Bord werfen. Das war doch nicht der richtige Ansatz. Aber irgendwann hat man dann halt dieses stimmige Bauchgefühl und hat natürlich auch positive Referenzerlebnisse, die man dann im Praxisalltag sammelt, wo man das Gefühl hat, er jetzt ist das Team besser aufgestellt.

00:45:54: Sprecher 1 Ich hatte das Buch ja auch bei der empfohlen, dieses Buch von Charlie Manger, dem Partner von Warren Buffet. Und er sagte da drin in seinem Buch und das fand ich eine total interessante Metapher auch für das, was das Unternehmertum angeht. Es gibt so 80, 90 Modelle, die muss man absolut verstehen. Also von ganz einfach Arithmetik, Mathematik, Geometrie, aber auch das in seinen Bereichen, wie so Themen, über die wir sprechen.

00:46:22: Sprecher 1 Also 80, 90 Modelle machen im Prinzip zu 80, 90 % der Arbeit, was den Erfolg angeht. Und das sind so grundlegendes Handwerkszeug, wo ich immer wieder denke, das bringt er irgendwie keiner bei. Also ich meine, schon seltsam, wenn man lernt, alles mögliche in der Schule gebündelt, aber eigentlich nicht das Unternehmertum, was gebraucht wird um Unternehmen zu betreiben.

00:46:48: Sprecher 2 Sei es auch nicht im BWL Studium. Also es gibt.

00:46:51: Sprecher 2

00:46:51: Sprecher 1 Aber es ist verrückt, dass es eigentlich keine gute fundamentale Ausbildung darin gibt, die so ein einheitlichem STANDARD in Deutschland oder auf der Welt darstellt, sondern man muss sich das immer so zusammen suchen, hier und da ein.

00:47:07: Sprecher 2 Ja und möglicherweise gibt es jedoch jetzt.

00:47:09: Sprecher 1 Ja glücklicherweise schaffen wir sie jetzt immer mehr. Na ja, sehr gut Coulmas, was hat es dann so einen Impact gehabt? Auf der Unternehmerseite? Wie konnte deren weiter wachsen, Wie hat das da reingewürgt? Nur Wachstum in an.

00:47:26: Sprecher 2 Also wir haben dann würde ich mal schon relativ kurz nachdem wir erste Impulse umgesetzt haben, einfach gemerkt, dass dieser sein wirklich ganz ganz leichte Signale, dass die Stimmung ein bisschen abschmiert, dass die dann sehr schnell verblasst sind und wir auch, würde ich mal sagen, als Team dadurch deutlich deutlich stärker zusammengewachsen sind und auch alle Personen, die neu ins Unternehmen reinkamen, mit einer viel, viel klareren Grundhaltung, weil wir sie auch viel, viel besser geprüft haben, reinkam und dann natürlich auch schnell an die Produktivität gekommen sind.

00:48:02: Sprecher 2 Und dann sind tatsächlich so ein Dinge, ein paar Dinge parallel

00:48:06: Sprecher 2 passiert, die das Ganze geregelt haben. Also wir haben zeitgleich uns sehr, sehr intensiv mit Nischen auseinandergesetzt, Notizen, totaler Fan von mittlerweile schon sogenannte All in One Workspace Software Solution also wo du ganz ganz viel was in einem Unternehmen stattfindet, abwägen kannst. Unternehmens, Dokumentation, Aufgaben, Management, Meeting, Protokolle ähm,

00:48:32: Sprecher 2 Prozessdokumentation.

00:48:34: Sprecher 2 Also wir versuchen mit.

00:48:36: Sprecher 1 War.

00:48:36: Sprecher 2 Gekoppelt

00:48:37: Sprecher 2 mit KI gekoppelt. Also dass das war, sage ich mal wie so einen wie so einen wie so ein positiv gesehen so ein Brandbeschleuniger. Diese ganzen Tools, die wir dann unter anderem ja bei euch kennengelernt haben, auszurollen. Und dadurch haben wir ja auch angefangen, viel, viel stärker in Zahlen zu denken, weil jede Rolle, wie du sie ja auch in den Rollen definierst, ja eine Folge ist.

00:48:58: Sprecher 2 Ein Ergebnis KPI hat. Das ist auch erst mal ein total wichtiges, eine total wichtige Übung, sich nicht irgendwie zehn fancy

00:49:06: Sprecher 2 KPIs auszudenken, sondern mal das auf das Wesentliche zu beschränken. Zu sagen

00:49:09: Sprecher 2 KI, wenn nicht nur auf zwei KPIs vielleicht drei KPIs schaue, was muss ich am Ende des Tages erledigt haben? Also welchen Fortschritt muss ich erzielt haben, was quantitativ sauber nachvollziehbar messbar ist, um welches quantitativ messbares Ergebnis zu bekommen, hat dazu geführt, dass wir mehr Dinge von dem gemacht haben, was tatsächlich auch Wert stiftet.

00:49:32: Sprecher 2 Und viele Dinge, wo wir gemerkt haben, es keine Messbarkeit vielleicht, es gar nicht sinnvoll.

00:49:35: Sprecher 2 Vielleicht stiftet es gar keinen positiven Wert für unsere Kunden Erfahrung. Also wir haben viel auch aussortiert und Dinge dann nicht mehr gemacht und er uns auf das wirklich Effektive

00:49:46: Sprecher 2 konzentriert. Und dadurch sind natürlich andere Herausforderungen entstanden. Wenn du mehr auf KPIs achtest, musst du dir die Frage stellen Wie erhebt du eigentlich diese KPIs?

00:49:55: Sprecher 2 Sind die zentral dezentral erhoben, was jeder sein eigenes Google Ship zusammen, wo einfach super viele Fehler entstehen und natürlich man gefühlt 90 % der Zeit in die Erhebung steckt und sich dann ganz erschöpft am Ende des Tages, wenn man alle Daten der Oma gar keine Zeit hat, sich mit den Daten auseinanderzusetzen und mich wundert das schon.

00:50:13: Sprecher 1 Wieder die Erhebung machen muss.

00:50:15: Sprecher 2 Ja und dann haben wir uns da sehr stark mit auseinandergesetzt. Die machen das auch große Unternehmen und wie können wir, können wir davon lernen

00:50:21: Sprecher 2 uns zum Beispiel damals Glück, dass uns unsere Account Managerin von von Shopify mal so ein bisschen Einblick gewährt hat, wie die das machen, was Shopify halt wirklich sehr, sehr stark macht. Das Unternehmen ist mit einer mit einer sehr, sehr krassen Wachstumshistorie und da Impulse wahrgenommen.

00:50:39: Sprecher 2 Und dann hatten wir glücklicherweise den, den, den Sven, unseren heutigen CFO, der bei uns ins Team reingekommen ist, der dann bei so eine richtige Struktur in das ganze Thema Daten, Controlling, Aufbau der Towers reingebracht hat

00:50:51: Sprecher 2 und das hat dann im Endeffekt in Kombination mit euren

00:50:55: Sprecher 2 mit eurem Tool Set in Kombination mit Motion und dann in Kombination mit diesen sehr datenbasierten Management und auch datenbasierten Management für jede Rolle es nicht so, dass wir uns die Daten anschauen sagen Mache jetzt das mach jetzt das.

00:51:08: Sprecher 2 Sondern jeder in seiner Rolle hat einfach super starke Transparenz auf seine Wertschöpfung im Unternehmen und kann sich dadurch natürlich die richtigen Entwicklungsimpulse auch selber selber stellen und auf der Basis am Wachstum schauen.

00:51:21: Sprecher 1 Ja, jetzt ist er auch ein richtiger Vorreiter. Wir waren ja dann auch total überrascht, als wir Stellen diese Tools gegeben haben und dann bist du da irgendwie zwei Monate später so um die Ecke kommen und hast gesagt Guck mal, ich habe das Unternehmenshandbuch jetzt mit Notizen und den Rollen und den Aufgaben und dem Wiki und der Struktur so konfiguriert.

00:51:40: Sprecher 1 Also da habe ich selbst so als Dienstleister gedacht was ganz neues Level mit Innovation und der Datenbank. Und dieser Single Source of Trust. Denke dir da einfach noch mal komplett auf Nerds Level ab.

00:51:55: Sprecher 2 Na

00:51:55: Sprecher 2 ja, also da muss ich den auf jeden Fall an den Doreen bei uns weitergeben. Wer hat da den Impuls mit reingebracht, den ich habe, sage ich mal, eher noch kein stimmiges Bauchgefühl gehabt, dass das noch nicht perfekt ist Und er, Dorian, unser, unser und unser CTO ist da. Also er hat so einen sehr perfektionistischen Ansatz und kann sich dann nicht damit abfinden, wenn Dinge nicht richtig laufen oder einfach noch nicht stimmig sind und ja, dann haben wir uns sehr fundamental einfach mit Menschen auseinandergesetzt, haben einfach mal die Tutorials angeschaut,

00:52:24: Sprecher 2 haben uns, haben uns das Vision Statement von den Gründern durchgelesen.

00:52:28: Sprecher 2 Was wollen die eigentlich?

00:52:29: Sprecher 2 Und dann das Tool viel, viel besser verstanden und dann auch erst verstanden, dass ja noch nichts anderes ist als Datenbankmanagement. Und vorher haben wir halt irgendwie sehr, sehr, sehr technisch irgendwelche Seiten ineinander geklatscht. Aber wir hatten ja keine dedizierte Datenbank.

00:52:44: Sprecher 1 Das sehr spannend, weil wer? Ich meine wir unser Auftrag als Arbeitgeber Beratung ist das dann ja auch solche Ansätze. Wir lernen ja auch immer super viel durch die Kunden dann weil wir sehen Dinge, die gut funktionieren, nicht gut funktionieren. Das auch auf jeden Fall ein richtiges Best Practices gut funktioniert hat damals dann natürlich sofort ans Werk gemacht und angefangen hat das Ganze nachzubauen.

00:53:05: Sprecher 1 Ist auch mittlerweile jetzt circa ein Jahr her, dass wir da auch intensiv dran gearbeitet haben und haben jetzt auch den ersten Rollout mit so einer Beta Beta Class für die ersten gemacht, die dann natürlich auch an die gleichen Limits geraten sind. Ich finde es immer besonders gut, wenn man solche Sachen dann auch sichern kann, weil das das gesamte Niveau für den Markt an einem.

00:53:26: Sprecher 1 Weil wenn viele Arbeitgeber diese Klarheit bei sie reinkommen reinbekommen und ich sehe das dann dann immer Ich meine, es gibt so viele krasse Unternehmen da draußen mit so vielen heftigen Leuten, die so krasse Arbeit leisten, aber deren Auftrag ist es ja da nicht irgendwo das irgendwo das hin zu bringen. Die machen das dann für sich, damit die Arbeit besser läuft.

00:53:46: Sprecher 1 Aber das wird leider niemals in die breite Masse vielleicht irgendwo hinkommen, sowieso nicht in die breite Masse, weil sowieso nicht jeder auf dem Level ist, da so reinzugehen.

00:53:56: Sprecher 2 Na

00:53:57: Sprecher 2 ja, es ist glaube ich sehr, sehr schwierig, wenn du einfach einen super vollen Tag hast, der sich dann abends die Zeit zu nehmen und wirklich mit so knobeligen Kleinkram auseinanderzusetzen. Wie konfigur ich jetzt so einen Ozean, dass es wirklich in meiner Betriebsorganisation passt? Selbst wenn es dann perfekt für dich konfiguriert hast, das gesamte Team auf ein Level zu bringen, dass sie auch grundlegend das Tool verstehen, das ist, glaube ich, dann die große Herausforderung.

00:54:24: Sprecher 2 Also nicht, dass du wie ich immer selbst ab feierst, weil du denkst,

00:54:26: Sprecher 2 du hast super gut aufgesetzt und es ist in der Theorie alles perfekt,

00:54:31: Sprecher 2 kommt aber nicht beim Team an, weil sich keiner dem annimmt und es nicht nutzt. Und ja, das war natürlich bei uns auch eine gewisse Durststrecke, Was?

00:54:40: Sprecher 1 Was macht ihr da? Also wie bringt ihr so Sachen wie

00:54:42: Sprecher 1 jetzt? Nokia ist ein gutes Beispiel zu den Teams, weil will der Unternehmer haben nämlich genau diese Herausforderung zu sagen war Ich verstehe hier aber meine Teams nicht.

00:54:50: Sprecher 2 Ja, also eine Sache, die erst mal ganz, ganz wichtig ist es glaube ich zu kommunizieren und zu sagen okay, warum machen wir diesen Wechsel? Und wir machen diesen Wechsel nicht aus Selbstzweck, sondern heraus, weil es zwingend notwendig ist, damit die Situation sich für uns alle verbessert. Also wir haben erst mal gesagt okay, wo stehen wir heute? Was sind, sage ich mal, die Wachstumsbarrieren, die wir heute haben, haben uns einfach mal so theoretische Modelle von netzwerken angeschaut.

00:55:16: Sprecher 2 Also wenn wir jetzt zu zweit im Raum setzen,

00:55:19: Sprecher 2 ist ein Kommunikationsnetz. Wäre ganz einfach wir haben Randolf, wir haben eins so ein

00:55:23: Sprecher 2 eins zu eins. Aber wenn vier Personen im Raum sind, dann kann das Netzwerk sich schon vervierfachen. Also hast du exponentielles Wachstum. Wenn du dann acht Personen bis 16 usw und das war eigentlich ganz gut zu zeigen, okay, wo kommen wir her, kleines Team, jetzt ein bisschen größeres Team und welche Komplexität dann entsteht.

00:55:42: Sprecher 2 Also wenn wir weiß ich glaube ich 40 Leute hast, hast du schon weit über 1000 potenzielle Kommunikationsstränge, wo halt sehr sehr viel Information verloren gehen kann.

00:55:51: Sprecher 2 Es können aber auch nicht korrekte Information mit dazukommen und

00:55:56: Sprecher 2 das mal als Ansatz zu nehmen, zu sagen, wie lösen wir dieses Thema? Das Thema lösen wir dem wir einen gemeinsamen Ort haben, wo alles abgelegt ist und nicht jeder, Jedes Team hat seine eigene Struktur.

00:56:07: Sprecher 2 Das eine Team hat vielleicht gar keine Dokumentation geschaffen, das andere Team liegt irgendwelche Google Docs ab. Dann gibt es ein anderes Team, die vielleicht schon aus nutzen. Wiederum ein anderes Team hat irgendwelche markierten Slack Chats, wo irgendwas mal festgehalten ist und einfach

00:56:26: Sprecher 2 da alle mit ins Boot zu und zu sagen Hey Leute, wenn ihr eine andere Idee habt,

00:56:29: Sprecher 2 äußert sie gerne.

00:56:30: Sprecher 2 Aber unsere logische Konsequenz ist jetzt auch wenn es jetzt wirklich ein vielleicht nerviges Thema ist, wir müssen alles konsolidieren, weil sonst kommen wir als als Gesamtteam nicht weiter. Und da gibt es natürlich ganz, ganz viele Ebenen, wo wir auch tief eingegangen sind, versucht haben, diese Beweggründe einfach erst mal darzulegen, damit man es auf Sachebene nachvollziehen kann. Das natürlich auch wichtig, dass man es emotional richtig rüberbringt.

00:56:50: Sprecher 2 Was ist der Mehrwert für dich als Teammitglied? Was ist der Mehrwert für das Unternehmen? Was ist auch Mehrwert für unsere Kundinnen? Und dann ist glaube ich erstmal

00:56:59: Sprecher 2 mich das alle vom Grund Setting einfach emotional und sachlich abgeholt

00:57:02: Sprecher 2 fühlen. Und dann musst du alle glaube ich von Anfang an schulen, so wie du es jetzt ja auch gesagt hast, dass ihr für eure Kunden Basis dann eine Schulung macht.

00:57:14: Sprecher 2 Wir haben das am gemacht, indem wir erst mal natürlich erklärt haben. Wir haben aber auch ehrlicherweise einfach auf die Kurse von Ocean verwiesen, weil die schon echt gut sind zu sagen Hey, das Wollen von Ozean, bitte einmal alle anschauen und dann haben wir einen relativ coolen Cap gemacht. Wir haben quasi die anderen Systeme abgeschaltet

00:57:32: Sprecher 2 und gesagt okay, Leute, jetzt ist der Stichtag, wir haben uns alle vorbereiten,

00:57:36: Sprecher 2 Ab jetzt fangen wir an mit Menschen zu arbeiten und dann aber auch viele Kapazitäten einfach frei gehalten, um diesen Veränderungsprozess mit zu begleiten.

00:57:45: Sprecher 2 Dann lief natürlich gewisse Dinge nicht so ein. Gewisse Dinge nicht gefunden, aber dann halt permanent das das Team unterstützen um da halt einzufinden und sich halt aber auch auf diese Durststrecke, auf diese Durststrecke vorzubereiten. Und das lief dann sicherlich so drei Monate oder an manche Asana hinterher getrauert haben,

00:58:01: Sprecher 2 haben, wo die vorher bei Asana waren und alle hatten irgendwelche anderen Tools zu do ist oder haben hatten ihren manuellen Notizzettel ja den sie die sie vermisst haben

00:58:11: Sprecher 2 bei uns jetzt am Bildschirm und ich bin mir jetzt heute relativ sicher, dass du, wenn du jetzt alle bei uns im Team befragen würdest, dass keiner mehr sagt, der Nutzen war eine blöde Idee.

00:58:20: Sprecher 2 Also ich glaube, der Mehrwert wurde jetzt von allen anerkannt.

00:58:24: Sprecher 1 Wahnsinnig. Ich glaube, wir können noch eine Stunde weiter sprechen. Ich glaube, es gibt noch viele spannende Aspekte, die wir vielleicht mal ein paar Monaten in einem weiteren Post für das Folge vertiefen sollten. Das Thema KI nimmt ja jetzt auch richtig Fahrt auf und war ja auch richtig engem Austausch die ganze Zeit. Ich glaube, bevor man sich aber auch an diese Themen heranmacht, dass man erst mal diese Basics, die du jetzt auch gerade genannt hast, wie wir heute gesprochen haben, darauf erst mal aufbaut.

00:58:49: Sprecher 1 Weil ich kann mir kaum vorstellen, dass ein altbacken mittelständisches Unternehmen, die nicht mal die Grundlagen erledigt haben, in der Unternehmensführung, Digitalisierung vielleicht schon in Ansätzen der Automatisierung anfängt, im KI Zeitalter einen großen Impact hier an dieser Stelle zu machen. Vor allen Dingen bei kleinen nämlich. Genau das braucht Kontext Kontext, der irgendwo eindeutig festgehalten worden ist, dokumentiert worden ist.

00:59:14: Sprecher 1 Klare Definition und eigentlich gewinne ich ja Mitarbeiter zu. Also ich habe gerade wirklich auch so das Gefühl, ich sehe keine Entwicklung, dass sich pro Woche gefühlt neun Mitarbeiter dazu gewinne, der nicht auf der Pay Roll steht. Einfach so krass Sachen machen. Aber ich glaube, da müssen noch einige Grundlagen erstmal geschaffen werden.

00:59:36: Sprecher 2 Definitiv. Und das ist alles so schnelllebig und so schwierig auch abzusehen, wie die Entwicklung fortschreitet. Wir merken es bei uns, dass wir uns schwertun, Klarheit zu schaffen. Welches Modell nutzen wir eigentlich als die Lösung? Es ist jetzt. Hier ist es ein Seminar. Es ist ein Cloud und gefühlt vor zwei Monaten wir gesagt Ja, z out, das ist, da hat es Schütz und heute würde ich eine andere, andere Antwort geben.

01:00:02: Sprecher 2 Aber ich weiß, in zwei Monaten ist es möglicherweise wieder anders. Ich glaube, da muss man

01:00:05: Sprecher 2 einfach das Team abholen. Alle irgendwie auch da wieder buchen. Warum machen wir

01:00:09: Sprecher 2 da das? Warum ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, aber nicht die Erwartungshaltung zu schrammen? Das ist jetzt hier eine Systematik. So machen wir es uns so machen wir es die nächsten 2 bis 3 Jahre.

01:00:20: Sprecher 2 Also das glaube ich sehr, sehr viel gerade experimentieren und darf sich auch nicht verzetteln.

01:00:23: Sprecher 1 Ja, durchaus. Herr Roth, vielen lieben Dank für die ehrlichen Einblicke bei euch. Es gibt es noch unglaublich viel mehr Aspekte, aber ich würde sagen für heute, das ist schon mal richtig, richtig krass. Also wir haben eine richtiges High Performance Unternehmen hier an dieser Stelle, was die begleitet, schaut gerne mal bei wieder mal vorbei. Vor allen Dingen habt ja die Zielgruppe 40 plus.

01:00:45: Sprecher 2 Genau so ungefähr wie wir sagen. Unsere unsere Zielgruppe sind so die Bestager Besten. Also so die Lebensphase, wo vielleicht die Kinder richtig selbstständig wäre, fast schon aus dem Haus sind, wo man das sehr führt her. Jetzt geht es darum, sich wieder mehr um mich zu kümmern. Deswegen auf unser unser Purpose jung bleiben beim älter werden, weil wir davon überzeugt sind.

01:01:07: Sprecher 2 Es ist nicht zwangsläufig der Fall, nur weil du älter wirst. Die Lebensqualität nimmt ab. Du kannst auch mit einem höherem Alter,

01:01:13: Sprecher 2 wenn du die richtigen Entscheidungen für deine Gesundheit triffst. Und das hat nicht nur was mit Nahrungsergänzung zu tun.

01:01:18: Sprecher 2 Das sind Ergänzung am gerade wenn du deine Ernährung richtig in Griff bekommst, dass du deine Lebensqualität nachhaltig steigern kannst.

01:01:27: Sprecher 1 Ja, also ich würde sagen, viele unserer Zielgruppe, die zählen auch dazu. Ohne Gesundheit ist wirklich alles nichts. Kümmert euch um eure Gesundheit. Deshalb schaut oder Empfehlung auch Anbieter Moment hier da auf jeden Fall mal vorbeizuschauen, Wenn ihr euch um diese ganze Themen kümmert. Wir sagen erst mal Danke an dieser Stelle, wenn euch die Folge gefallen hat, gebt einen fetten Like nach oben, schreibt eure Fragen in die Kommentare hinein, Teilt die Folge mit Jemand für die auch spannend sein könnte.

01:01:51: Sprecher 1 Wenn wir euch unterstützen sollen im Bereich der Unternehmensentwicklung, Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, dann meldet euch sehr gerne auf www.fairfamily punkt.de. Ich denke, wir werden in einigen Monaten mal die Folge machen, Vielleicht noch mal vertiefen mit einigen Aspekten, auch was das Thema KI angeht. Was wir natürlich auch immer mehr behandeln. Gerade war es, was das Thema Arbeitsorganisation angeht, hier an dieser Stelle.

01:02:15: Sprecher 1 Ansonsten vielen Dank, dass Du da warst.

01:02:17: Sprecher 1 Danke für.

01:02:18: Sprecher 2 Die Einladung und viel Erfolg.

01:02:19: Sprecher 1 Bei den.

01:02:20: Sprecher 1 Vielen Dank. Euch auch. Mach's gut. Tschüss.

01:02:22: Sprecher 1 Das war der Toparbeitgeber. Podcast Personal und Führung im Fokus. Wenn du Personal strategisch und führungssystematisch aufstellen willst, dann bleib dran. Der Top Arbeitgeber STANDARD Ist das neue normal? Und du bestimmst, ob dein Unternehmen dazugehört.

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