Ein Unternehmen ist keine Familie: Warum die Leistung sonst darunter leidet
Shownotes
Familienlogik im Unternehmen macht Dich weich und Deine TOP Mitarbeiter kündigen innerlich.
In dieser Podcastfolge sprechen Randolph und Felix darüber, warum „mitziehen lassen“ Gift für jede Leistungskultur ist, was Sportteams radikal besser machen als viele Unternehmen und wie Du klare Standards, echte Verantwortung und konsequente Führung etablierst, ohne ins People-Pleasing zu rutschen.
Du erfährst, warum Harmonie im falschen Moment gefährlich ist, wieso Mittelmaß ganze Teams runterzieht und wie Du eine Kultur aufbaust, in der Leistung zählt: fair, transparent und verbindlich.
Wenn Dir das bekannt vorkommt, wenn Du merkst, dass Du immer wieder Dinge durchgehen lässt oder nicht weißt, wie Du Klarheit reinbringen sollst, dann hör Dir diese Folge unbedingt an.
Und wie immer ist uns Deine Meinung wichtig: Wie siehst Du das? Teile uns gerne Deine Sichtweise auf das Thema in den Kommentaren mit.
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00:00:00: Sprecher 1 ein Unternehmen ist keine Familie.
00:00:02: Sprecher 1 den schleppt man mit.
00:00:03: Sprecher 1 egal was ist,
00:00:04: Sprecher 1 ganze Scheiße, die in einem Unternehmen
00:00:06: Sprecher 1 teilweise passiert, die würde ein Leistungssport genau gleich zerstören.
00:00:10: Sprecher 1 Ein Unternehmen sollte auch nicht als Familie geführt werden.
00:00:13: Sprecher 1 oder du bist raus.
00:00:18: Sprecher 1 Ein Moin, moin und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres Toparbeitgeber Podcast Personal und Führung im Fokus. Mein Name ist Randolph Sommer und mit dabei mein Co Geschäftsführer Mitgründer. Einer meiner besten Freunde und Leistungssportler Felix. Aber ich
00:00:35: Sprecher 1 freue mich richtig auf die Folge, ihm richtig geiles Thema. Was der Spitzensport Leistungssport eigentlich mit dem Unternehmertum zu tun hat. Und ich freue mich drauf.
00:00:44: Sprecher 1 Genau.
00:00:45: Sprecher 1 Wir wollen nämlich heute über das Thema Leistung sprechen.
00:00:48: Sprecher 1 Leistungskultur Was bedeutet Leistung in der heutigen Zeit? Was belehrt Leistung auch im Bereich Sport? Für alle die die müssen Formel fanatiker sind. Heute Morgen mir angeschaut, was Leistung bedeutet p gleich wie geteilt durch Zeit. Das bedeutet Leistung ergibt sich normalerweise durch die Arbeit, die erledigt wird in einer bestimmten Zeit, die dafür gebraucht wird.
00:01:08: Sprecher 1 Also brauche ich eine Stunde für die Tätigkeit. Ist es eine bestimmte Leistung oder brauche ich vielleicht zehn Stunden für die Tätigkeit? Und weil wir das Thema Leistung und Leistungskultur
00:01:16: Sprecher 1 und was leisten Leute und ist Gänsehaut faul? Immer wieder in diesen ganzen Gespräch
00:01:21: Sprecher 1 Namen haben wir uns nämlich heute mal gedacht, dass wir darüber sprechen. Und ich glaube Felix, da würde ich dich mal gerne fragen, weil du bist nämlich im Leistungssport gewesen, Da steckt das Wort ja schon drin, hast Fußball gespielt und vielleicht magst du mal ein bisschen erzählen, wie du auf das Thema Leistung anfangs gekommen bist und wie ich das mittlerweile so entwickelt hat.
00:01:38: Sprecher 1 Ja, ja, ich glaube erst mal, viele verstehen einmal das Thema Leistung, wie du es beschrieben hast, um mal die korrekte Formel zu nehmen. Das andere verstehen Leute auch viel. Die Arbeitsmoral dahinter. Wie denken Leute mit? Wie denken sie im Team, wie haben sie eine Eigenverantwortung? Und dort hat jedes Unternehmen eigentlich ein ähnliches Problem, das so einzelne Mitarbeiter gibt.
00:01:56: Sprecher 1 Die geht immer mit, die geht immer die Extrameile und andere, die halt nicht so selbstständig mitdenken, vorangehen oder ähnliches. Dadurch gibt es immer diese Balance, weil die Top Mitarbeiter wiederum genervt sind von denen, die da nicht so mitziehen.
00:02:07: Sprecher 1 Und was man erst mal sagen muss ein Unternehmen ist keine Familie.
00:02:11: Sprecher 1 Ein Unternehmen sollte auch nicht als Familie geführt werden.
00:02:14: Sprecher 1 Ich nehme mir das Beispiel In jeder Familie gibt es vielleicht den einen Cousin, Onkel, Bruder oder was auch immer, den schleppt man mit. Ist mal ein Beispiel. Obwohl ja genau egal was ist, weil seine Familie ist nicht genau da kannst du niemanden kündigen oder wirklich etwas. Bruder Genau das geht schwer und sollte auch nicht das Ziel sein. In einer Familie, aber in einem Unternehmertum sollte ich die Freiheit haben.
00:02:36: Sprecher 1 Wenn jemand keine Leistung erbringt, beiseite gegen geht und das ist geht
00:02:40: Sprecher 1 es ja. Am Ende ist es ja nicht nur die eine Straße. Optimalerweise denkt ein Mitarbeiter das auch in die andere Seite und sagt
00:02:47: Sprecher 1 Hey, wenn ich hier nicht zum Beispiel richtig geführt werde, dann gehe ich auch, weil dann passt es wiederum auch nicht, weil dann hast du Unabhängigkeit voneinander und viel zu viele Unternehmer leben da einfach auch noch einen großen Mangel und werden jetzt fast schon sagen Ja, aber es geht doch gar nicht die Generation und die Alternative oder ähnliches.
00:03:01: Sprecher 1 Und ich sag, wenn du nicht anfängst, in einer Leistungskultur zu denken, ist es eigentlich der Anfang vom Untergang und du bist in der großen Negativspirale drin und ich kann das nicht anders. Aus dem Leistungssport habe relativ lange Fußball gespielt. Wie bin ich drauf gekommen? Mein Vater ist er Gesundheitswissenschaftler, Der hat mich einfach, bevor ich laufen konnte, auf so ein Brett gestellt.
00:03:17: Sprecher 1 Und ab dann war es klar Hey, du musst eigentlich
00:03:20: Sprecher 1 in den Sport rein. Dann habe ich mit zwei, drei Jahren angefangen mit Fußball und es über mehrere Jahre gemacht. Am Ende glaube ich auch gar nicht so schlecht, gerade mit so Leuten wie Joshua Kimmich, Sergey Gabriel, Timo Werner. Den kennt vielleicht ein oder andere aus dem Fußball. zusammengespielt, durfte aber auch in den letzten Jahren noch mit sehr vielen Sportlern mich austauschen.
00:03:36: Sprecher 1 Also wir haben inzwischen Interviews gemacht mit Dirk Nowitzki, mit Uli Hoeneß, mit Bastian Schweinsteiger, Michael Ballack, Sven Hannawald, Heike Henke, Martin Strobl. Mein cooles Projekt gemacht, auch an der Uni Sankt Gallen zusammen, wo es darum geht, Leistungssport, Unternehmertum,
00:03:50: Sprecher 1 also sehr viel lernen durften. Weiter, weil ich eigentlich diese Verbindung immer gesehen habe.
00:03:55: Sprecher 1 Und jetzt geht es natürlich darum, was kann ich davon adaptieren?
00:03:58: Sprecher 1 Und der Grundgedanke im Sport ist relativ simpel. Wenn ich als Beispiel im Fußball nicht geil spiele, was passiert? Ich sitze auf der Bank. Was passiert, wenn ich schlecht trainiere? Sitze ich irgendwann nicht mehr auf der Bank? Was passiert, wenn ich länger nicht gut trainiere? Dann spiele ich nicht mehr in dieser Mannschaft. Und es ist selbstverständlich und gibt auch einen Anreiz.
00:04:18: Sprecher 1 Und in einem gut geführten In oder einer gut geführten Mannschaft ist es aber auch normal,
00:04:23: Sprecher 1 dass ich wieso automatische gewisse Hierarchien habe. Ich habe den Kapitän,
00:04:27: Sprecher 1 ich habe den Trainer, Die sind aber in dieser Funktion und Rolle, weil sie den besten Job machen. Das heißt, selbst der Kapitän, wenn er nicht seinen Job erledigen würde, was wäre die logische Konsequenz?
00:04:38: Sprecher 1 Er spielt irgendwann nicht mehr und das ist optimalerweise nicht mit Ellenbogen. Es gibt logischerweise auch in Mannschaften unterschiedlich, aber in harmonischen Teams ist letztendlich der Trainer eigentlich die beste Führungskraft, die sich zum Beispiel auch vor das Team stellt. Es macht sie mir bei Bayern München gerade sehr, sehr gut, dass der Trainer sich eigentlich immer, wenn was schief läuft,
00:04:57: Sprecher 1 es stellt er sich vor das Team auch gegenüber der Presse oder ähnliches.
00:05:00: Sprecher 1 Und wenn es nicht gut läuft, dann sagt Hey, die Mannschaft hat gut gespielt Und ich glaube, da kann man sehr, sehr viel lernen, was es heißt, diesen Leistungsgedanken zu haben. Wir haben neulich mal gewitzelt, wo wir gesagt haben Hey, was wäre nicht so das perfekte Vertriebsteam. Da gibt es ähnlich wie bei einem Bei dem Spitzensport gibt es eigentlich nur begrenzte Arbeitsverträge.
00:05:20: Sprecher 1 Das heißt, du sagst, was gerade ein richtig geilen Job im Vertrieb wird. Bis jetzt für zwei Jahre bekommst du dieses Gehalt.
00:05:26: Sprecher 1 Nach den zwei Jahren gibt es eine Vertragsverhandlungen und dann schauen wir weiter. Hast du geil gearbeitet?
00:05:30: Sprecher 1 Dann kriegst du Wieso denn Mehrjahresvertrag? Oder Ich will dich sogar lange binden als Top Vertriebler kriegt vielleicht ein Dreijahresvertrag.
00:05:37: Sprecher 1 Das wäre ein ganz anderer Gedanke von Leistungsquote.
00:05:39: Sprecher 1 Ja, gerade weil da ja die Verdienstmöglichkeiten sehr gut und sehr hoch sind und damit eine ganz hohe Verantwortung immer einhergeht,
00:05:45: Sprecher 1 wir uns jetzt schon fragen, der unterstellt, wir sind gerade auch in der Prüfung des Das mögen aber aber logisch logisch gesehen macht das total Sinn.
00:05:54: Sprecher 1 Also es geht erst mal um den Gedanken über eine gute Sportmannschaft. Funktioniert auch, weil jeder an sich den Unterschied machen will, die Verantwortung übernimmt, das Team voranbringen will.
00:06:03: Sprecher 1 Optimalerweise gibt es auch eine sehr große Perspektive als Beispiel im Fußball. Logischerweise habe ich die Perspektive, vielleicht mal Profifußballer zu werden, dann auch vielleicht auch viel Geld zu verdienen, Einfluss zu haben. Aber die richtig guten Fußballer häufig, die lieben auch ihren Sport, also die, die sind nicht die, die dann nur wieder Fußball spielen, weil sie Geld verdienen, sondern weil sie auch letztendlich das lieben.
00:06:21: Sprecher 1 Und das ist in ganz vielen Sportarten so, ich habe den Fußball gemeint.
00:06:24: Sprecher 1 Es gibt ja auch ganz viele andere Sportarten, die vielleicht nicht ganz so die, die die mediale
00:06:29: Sprecher 1 Bekanntheit haben, aber der Grundsatz und das ist immer so, dass auch ich sage mal, bei uns im Unternehmen jeder, der mal Sport gemacht hat, das waren häufig Leute, die auf einem hohen Level Sport gemacht haben, dann bringen die eine Grunddisziplinen Grundeinsatz mit.
00:06:42: Sprecher 1 Und ich habe ehrlich gesagt fast noch mehr Respekt vor Sportarten, die nicht so medial bekannt sind, weil wenn kein Mensch auf gut Deutsch es juckt, was du machst, du aber über Jahre hinweg
00:06:52: Sprecher 1 voll dabei bist, dann ist das schon mal eine sehr krasse Eigenschaft.
00:06:56: Sprecher 1 Was würdest du denn jetzt sagen? So, nachdem du diese Fußballwelt kennengelernt hast, jetzt sehr stark, diese Unternehmerwelt.
00:07:02: Sprecher 1 Wie unterscheidet sich denn so eine Führungskraft im Fußball Sporttrainer, wo es wirklich um diese Leistungskultur geht? Im Gegensatz zu so einer Führungskraft, die in dem mittelständischen Unternehmen aktiv ist? Also ja, wo siehst du da so Gemeinsamkeiten? Unterschied vielleicht
00:07:17: Sprecher 1 von all den genannten Sportlern, mit denen ich gesprochen haben, war am Ende. Tatsächlich war sehr viel Inspirierendes dabei, logischerweise. Dirk Nowitzki Für mich einer der krassesten Interviews war der Uli Hoeneß, weil er zwar auch selber Sportler war, aber vor einem Jahr dieses Imperium Bayern München aufgebaut hat, kann man, glaube ich, merken, dass die sehr viel gute Eigenschaften haben.
00:07:39: Sprecher 1 Also wenn ich so wie so bei uns auf Wertebene eines Mitarbeiters gehe, dann haben die häufig die Disziplin, die Eigenverantwortung,
00:07:46: Sprecher 1 die Teambereitschaft und diese ganzen Themen. Was im Unternehmertum halt dann wiederum anders ist,
00:07:50: Sprecher 1 ist, dass es nicht reicht, nur diese Eigenschaften zu sein, weil dann wärst du vielleicht auf einmal die beste Fachkraft, aber bist nun nicht die Führungskraft.
00:07:57: Sprecher 1 Hast zwar intuitiv vielleicht das Gefühl, wie kriege ich Menschen zusammen? Ich habe eine gewisse Empathie, Ich weiß, was ich vielleicht sagen kann, aber eher so aus dem Gespür heraus. Und das, was das Unternehmertum dann verändert, ist, dass ich selber ja irgendwann unnötig werde. Und diesen Weg bin ich ja ähnlich durchlaufen. Ich hatte früher keine Ahnung von von Führung, hatte davor auf zwei Unternehmen, die waren jetzt nur semi erfolgreich.
00:08:19: Sprecher 1 Habe auch mal gelernt,
00:08:20: Sprecher 1 was es heißt den falschen Geschäftspartner zu wählen und durfte dann ja auch dank dir in den letzten Jahren immer mehr lernen,
00:08:27: Sprecher 1 wo ich auch tagtäglich versuche besser zu werden. Was bedeutet es aber, dass du auf einmal mehr das weitergibst und operativ weniger machst? Aber im Leistungssport, was der Unterschied im Fußball der beste Fußballer, der kann vielleicht immer noch dann das Tor schießen, den entscheidenden Pass spielen oder ähnliches.
00:08:42: Sprecher 1 Ab einem gewissen Unternehmenslevel bringt es ja gar nichts mehr, wenn du der Beste bist, der den Pass spielt, sondern du musst eher ein Trainingssystem aufbauen. Muss quasi. Wahrscheinlich kann man es als leichter Trainer. Korrekt. Wahrscheinlich musst du so vom besten Spieler in die Trainerrolle
00:08:55: Sprecher 1 und das schaffen ja im Sport. Ich nehme jetzt mal den Fußball. Auch die wenigsten, also die wenigsten, die man ein guter Spieler waren,
00:09:02: Sprecher 1 werden mal einen guter Trainer, weil es wieso eine andere Funktion ist, Weil du andere Werkzeuge brauchst, du das es anders lernen.
00:09:09: Sprecher 1 Du darfst äh andere nen anderes Verständnis von entwickeln, andere Leute zu nageln, sie voranzubringen. Und ich glaube
00:09:15: Sprecher 1 das unterscheidet dann am Ende dieses ich bin guter Spieler zu Ich bin guter Trainer, ich bin eine gute Führungskraft und sehr viele Dinge auch so wie du sagst, ist ein ganz anderer Job.
00:09:23: Sprecher 1 Ja, so häufig werden in Unternehmen Führungskräfte, die einen guten Job machen, fehlerhaft.
00:09:29: Sprecher 1 Dann also nicht Führungskraft. So eine Fachkraft einen guten Job machen, dann fehlerhaft eine Führungsposition gehoben, weil dann der Unternehmer darauf adaptiert. Ja, wenn er jetzt den guten Job hier macht, dann kann er ja auch gut führen. Aber das ist halt de facto überhaupt gar nicht so, es ist ein völlig anderer Job, es ist ein ganz anderes Skillz. Es sind ganz andere Fähigkeiten, die da gebraucht werden.
00:09:48: Sprecher 1 Ja, ja, aber mal ganz ehrlich, die ganze Scheiße, die in einem Unternehmen auch teilweise passiert, die würde ein Leistungssport genau gleich zerstören. Ja, Leute reden übereinander, die lästern, da wird irgendein Scheiß erzählt und interpretiert, Leute werden ausgeschlossen. Es entstehen automatisch scheiß Gefühle, die Leute vertrauen sich nicht mehr so, Vertrauen ist ja im Unternehmertum oder in der Sportmannschaft einer der relevantesten Faktoren.
00:10:12: Sprecher 1 Oder dass du ähnliche Werten ansprichst in dem Unternehmen wenig wie im Sport.
00:10:17: Sprecher 1 Im Sport ist es häufig reguliert durch diese Leistungskultur, weil klar ist, dass diese Leistungsgedanke
00:10:21: Sprecher 1 da ist. Der ist im Unternehmertum oft verloren gegangen, weil es normal ist, dass Leute ihren Job halt nicht geil machen. Und es würde jeder, es würde in keiner Sportmannschaft funktionieren, das eine einfach nicht mitzieht, als Beispiel im Training zu spät kommt der Würde.
00:10:36: Sprecher 1 Da wird es wahrscheinlich anders geregelt werden würde ich sagen keine Ahnung.
00:10:40: Sprecher 1 Abgeschossen oder was auch immer. Oder ist
00:10:43: Sprecher 1 es, dass das Team häufig auch sehr viel stärker was dieses Team regeln?
00:10:46: Sprecher 1 Ja, genau. Das ist für mich ein guter Punkt. Ich glaube Riege, dass das Team das würde das nicht dulden und im Unternehmertum ist das ja ein bisschen anders, obwohl das eigentlich gebraucht wird, dass die gleichen Werte geschätzt werden, dass nicht der eine viel besser ist als der andere und dann die Führungskraft das nicht sieht.
00:11:00: Sprecher 1 Es wäre wie ich vergleich, das im Spitzensport jemand trainiert. Scheiße würde die ganze Zeit spielen, es würde Tumulte geben, es würde ab. In gewissem Maße gibt es wahrscheinlich auch in einer anderen Sportmannschaft, weil es irgendwie ein bekannter Verwandter oder ähnlich, aber auch da funktioniert's wieder nicht, weil die Leute das nicht verstehen.
00:11:15: Sprecher 1 Die haben ein Gespür für das was heißt es, dass es fair zugeht.
00:11:18: Sprecher 1 Und ich glaube,
00:11:19: Sprecher 1 ähnlich hat ein Mitarbeiter das Gespür nur logischerweise. Was ist denn im Unternehmertum? Da habe ich, hat er nicht nur elf Leute plus sieben acht. Das habe ich ab einer gewissen Größe auch im Unternehmertum. Aber wenn es dann noch viel größer wird, habe ich eine viel größere Challenge.
00:11:31: Sprecher 1 Da muss ich mehr oder weniger so eine ganze, die ganze, eine ganze Abteilung oder den ganzen Verein managen.
00:11:36: Sprecher 1 Eigentlich ganz feine. Wo ich mir ähnlich wie im Fußball dann Trainer für die verschiedenen Mannschaften zusammenstellen muss, brauche ich Führungskräfte für letztendlich die unterschiedlichen Teams, die da wiederum Verantwortung übernehmen und das vorantreiben. Und ich glaube, da gibt es schon viele interessante Parallelen.
00:11:53: Sprecher 1 Ich hab da auch eine sehr krass Erfahrung oder viele krasse Erfahrung gemacht beim Militär, weil das ist ja nicht sehr leistungsorientiert, müssen hier verteidigen, angreifen, überleben, was auch immer.
00:12:03: Sprecher 1 So, es gibt viele Aspekte, die da wirklich effizient erledigt werden müssen und als Service auf das Segelschulschiff Gorch Fock gekommen bin. Da gab es diese eingeschworene Segelcrew und die hatten auch wirkliche Rituale dafür. Das bedeutet, wenn du irgendein Scheiß gebaut hast, dann muss es so eine Glocke klingeln und ein Kasten Bier ausgeben. Also die Konsequenzen
00:12:22: Sprecher 1 waren auch immer sofort spürbar und das Team war da auch immer hinterher.
00:12:26: Sprecher 1 Und wenn du das dann nicht gemacht hast und du wurdest du einfach defacto ausgeschlossen. Du hast dann einfach nix an dieser Bank, an dieser Bank, an diesem Mittagstisch hast du nichts zu suchen gehabt und hast überhaupt gar nicht dazugehört. So hart war das, wenn man sich nicht den Systemregeln da gefügt hat. Und ich finde, ein Verein ist auch ein gutes Beispiel, wie ein Verein richtig gutes, richtig starkes, richtig prägnant und geprägtes und man das jetzt vergleicht mit dem Arbeitgeber, Dann wäre es ein Arbeitgeber mit einem Charakter, mit einem so einem Schlag,
00:12:56: Sprecher 1 wo Leute bekannt sind dafür, wo
00:12:59: Sprecher 1 Leistung in den Vordergrund gestellt, wo der Arbeitgeber für den aber kannst du und ich finde sind viele
00:13:04: Sprecher 1 Arbeitgeber da draußen noch viel zu schwach unterwegs, weil sie gar nicht stolz sind auf ihr eigenes Unternehmen. Früher war das mal waren
00:13:11: Sprecher 1 ja eher aber das ist wieder verloren. Genau auf so viel Chaos da
00:13:14: Sprecher 1 Ikarus und jetzt nicht ändelt bekommen haben und nichts.
00:13:17: Sprecher 1 Ich meine auf beim Verein sind die Leute stolz. Fans kommen und sagen oh, das ist hier Bayern München oder so und beim Militär war das genauso.
00:13:25: Sprecher 1 Da hast du hier Wappen überall gehabt, von einem Segelschulschiff oder was auch immer und diese diese Einheit stolz. Ich finde, das gibt es dann oftmals nicht und dadurch wird Leistung auch meiner Ansicht nach gar nicht so richtig 100 % auch gelebt.
00:13:39: Sprecher 1 Ich glaube das der schmale Grat so auch als Führungskraft könnte ich jetzt auch im Sport adaptieren, weil da zum Beispiel auch ein zu großes Ego wieder hinderlich ist.
00:13:48: Sprecher 1 Gibt es auch genug Beispiele von Spieler oder Trainer, wo das dann zu hoch war, aber ich eine klare Linie braucht. Und ich glaube, diese klare Linie in der Führung, wo man sich mehr in diese Beraterrolle sieht, das war auch wo es, wo wir beide uns immer mehr hin entwickelt haben, weg von der ich mach die ganzen Themen in Ich bin echt ein Sparringspartner, Berater und bring letztendlich das Team voran,
00:14:09: Sprecher 1 begleite es nach vorne, habe aber trotzdem wie im Fußball oder im
00:14:13: Sprecher 1 kann ich jetzt jede Sportart nehmen.
00:14:15: Sprecher 1 Gibt es gewisse Taktiken und diese Taktiken funktionieren? Warum funktionieren die? Weil jemand sich mal sehr viel Gedanken gemacht hat, viel ausprobiert hat und aus vielen Taktiken, die zwei drei herausgefunden hat, die richtig gut klappen. Und ähnlich ist es ja eigentlich mit einem Führungssystem oder auch Führungswerkzeugen, wo du auf der einen Seite weißt du igkeit irgendwie führen oder ich verstehe irgendwann gewisse Erfolgsmechanismen, die ich in der Führung etabliere lange
00:14:41: Sprecher 1 und denen ich im im Trainer sein.
00:14:43: Sprecher 1 Gibt es da Ausbildung Lizenz CDA Keine
00:14:46: Sprecher 1 Ahnung wie die alle heißen, Also gibt es irgendwie so fünf Stufen an Trainerlizenz. Ne, sind die Leute, ist kein Trainer, der fällt vom Baum und kann alles. Und ähnlich wie wir sollen eine Führungskraft, die ich sage mal, wenn der Fußballer jetzt direkt Trainer wäre, würde wahrscheinlich versagen. Vielleicht hat er Glück und ist gesegnet.
00:15:04: Sprecher 1 Und da gibt es dann ein von 1000, der viele Vorbilder hatte, er sich alles aufgesaugt hat und intuitiv den Job gut macht. Aber ich glaube, wenn man sich die ganzen Trainer anschaut in unterschiedlichen Sportarten, sind alle in der Regel ausgebildet,
00:15:16: Sprecher 1 haben lang ein Mentor gehabt, haben Werkzeuge erlernt, wo sie sich dann ihr eigenen Weg daraus herauskristallisiert
00:15:22: Sprecher 1 haben. Weil das darf ich als Führungskraft auch zum Beispiel auch wenn wir Unternehmen begleiten, sagen wir Steine Unternehmens DNA mit gewissen Werkzeugen.
00:15:28: Sprecher 1 Und das ist am Ende, dass
00:15:29: Sprecher 1 das funktioniert, was deine Leistungskultur fördert und was in einem Fall auch vor allem der Geschäftsführer. Der hat nämlich der nämlich zwei Aufgaben
00:15:37: Sprecher 1 Der muss nämlich einmal die richtige Mitarbeiterführung lernen. Und dann, Je größer das System wird, desto wichtiger ist auch die richtige Unternehmensführung. Das kommt manchmal oder kommt meistens auch in einem Carbon Geschäftsführers.
00:15:50: Sprecher 1 Und es gibt dieses bekannte Peterprinzip. Das heißt, eine Führungskraft wird so lange hochbefördert in einer Organisation, bis sie das natürliche Level ihrer Inkompetenz erreicht. Der Geschäftsführer
00:16:02: Sprecher 1 ist ja quasi per se quasi direkt oben angekommen und das natürliche Level der Inkompetenz zeigt sich ja in dem Wachstum des Unternehmens,
00:16:12: Sprecher 1 weil ein Unternehmen kann dann vielleicht nicht mehr als 51015505 100 Mitarbeiter groß werden, weil es ja vollkommen unter der Kontrolle der des obersten Häuptlings hängt.
00:16:23: Sprecher 1 Und das muss man sich erst mal bewusst machen als Geschäftsführer, dass man das Unternehmen an der Stelle auch wirklich am natürlichen Level der Inkompetenz angelangt ist und man diese Grenzen wirklich nur sprengen kann, indem man Trainerausbildung macht, sich weiter mit beschäftigt versteht, was für Prinzipien sind am Wirken, Verstehen,
00:16:42: Sprecher 1 was für Instrumente werden gebraucht, um es nach vorne zu gehen und dann natürlich auch seine eigenen Führungskräfte auszubilden?
00:16:48: Sprecher 1 Ja, da gibt es häufig dann hinderliche Überzeugungen, in denen ich entweder sag du ja, Führung ist learning by doing, das reicht schon aus, das passt schon. Oder vielleicht auch eine Überzeugung, wo ich ja gleich bin ich so die gute Führungskraft. Ich kann das nicht. Entweder machst den Job oder lässt es. Und das ist denke ich auch am Ende der Punkt, der für mich irgendwann die Relevanz war, wo ich gesagt habe Hi, ich kann mich jetzt beschweren, wieso vergleichst du mit dem Sport?
00:17:10: Sprecher 1 Oh, ich habe die schlechteste Mannschaft,
00:17:12: Sprecher 1 das sind Spieler drin, die machen ihren Job nicht oder ähnliches und ich lerne
00:17:15: Sprecher 1 ein besserer Trainer zu werden. Ich lerne besser zu führen und ich lerne daraus einen raus. Eine gute Arbeitgebermarke aufzubauen. Weil Bayern München hat eine Fülle, wo die besten Spieler spielen wollen. Und wenn ich, wenn ich ein Unternehmen aussuchen würde, dann wäre das wahrscheinlich irgendwie was mit Bayern München oder Real Madrid oder was auch immer oder wo ich spielen will.
00:17:33: Sprecher 1 Oder es kann auch der eine sagt Du, für mich ist Freiburg die harmonische Mannschaft oder der hat eine andere Sportart, wo er sagt, da ist es für mich die Vorbildskultur, so wie ich sein, da wollen die Leute sein, da fühlen sie sich wohl. Und ich bin dafür verantwortlich,
00:17:45: Sprecher 1 diesen Rahmen zu schaffen. Und das war für mich zum Beispiel so einen, einen Klick,
00:17:48: Sprecher 1 der auch wieder auf was hat das für einen Sinn für mich?
00:17:51: Sprecher 1 Das Ganze? Der Unternehmer, das Unternehmer zu sein, hat für mich auf einmal eine ganz andere Bedeutung gegeben. Das ist ein Teil meines Sinnes. Ist es, gute Führungskraft zu sein, den Rahmen zu schaffen,
00:18:01: Sprecher 1 für was gerade gesessen vor. Das bedeutet
00:18:04: Sprecher 1 ein Thema, das du sagst. Viele Unternehmer haben schlechte Glaubenssätze. Und wenn man überlegt, warum wird eigentlich jemand Unternehmer? Unternehmer wird eigentlich entweder wer war, der sagt in dem System, wo ich bin, der komme ich irgendwie nicht weiter, weiß nicht, habe eine eigene Idee, will das durchsetzen oder auch, weil sie unter schlechter Führung unterliegen.
00:18:23: Sprecher 1 Ja, ich würde sagen, ich bin Führungskraft, also Offizier geworden, weil ich schlechter Führung unterlag und Führung besser machen wollte. Und manche werden da natürlich in die Nachfolger reingepackt.
00:18:33: Sprecher 1 Und oftmals ist man aber geprägt auch als Unternehmer von schlechter Führung. Also man hat das auch erlebt.
00:18:38: Sprecher 1 Und was wir immer häufiger erleben, gerade wenn es um das Thema Leistungskultur erlebt, ist, dass der Unternehmer, seine Führungskraft, seine Mitarbeiter nicht so anpackt, dass sie er sie zu Leistung bewegt.
00:18:49: Sprecher 1 Warum eigentlich nicht, obwohl es gebraucht wird, obwohl Unternehmer so geprägt sind, obwohl das ihre Ansprüche sind, obwohl sie das Verlangen haben, dass Mitarbeiter mitdenken, Verantwortung übernehmen. Warum eigentlich? Wahrscheinlich wegen negativen Glaubenssätzen. Wir erleben immer wieder, dass Unternehmer das dann nicht machen und ich weiß,
00:19:06: Sprecher 1 viele sind da nicht so groß geworden, außer die beim Bund sind. Aber es war das völlig Normalste.
00:19:11: Sprecher 1 Genau. Wahrscheinlich auch wie im Fußball,
00:19:13: Sprecher 1 dass der Trainer gesagt hat Runter, zehn Liegestütze, Hos Salat, holen Sie mir das jetzt, erledigen Sie jetzt den Auftrag 13 100 wieder Meilen zurück. So eine waschechte Trainerton möglicherweise in der Situation auch gewesen sein und dieser Umgang mit Menschen, der wird manchmal gebraucht, gerade wenn es nicht läuft, um da klar zu machen.
00:19:31: Sprecher 1 Und je mehr Vertrauen wächst, desto vertrauensvoller wird diese Ebene, auf der du dich verlassen kannst. Wenn du das sagst, wird es auch erledigt. Und ich glaube, da müssen viele Führungskräfte ihr Mindset arbeiten. Mal schauen, was da für Ängste hinter stecken.
00:19:43: Sprecher 1 Wahrscheinlich eine der größten Ängste, die Menschen auch haben. Angst vor der Ablehnung.
00:19:46: Sprecher 1 Oder was ist, wenn ich das jetzt sage?
00:19:48: Sprecher 1 Wird es dann akzeptiert? Ist es in Ordnung? Stößt es auf Widerstand? Das will ich eigentlich nicht, weil der Mensch ist ja so Schmerz Vermeidungsmechanismus. Aber da muss ich raus, weil ich habe eine ganz anderen Auftrag. Ich muss ja dafür sorgen, dass das Unternehmen oder die Mannschaft vorangeht. Nur das den Unterschied der Unternehmer nicht gekündigt wird, aber der Trainer schon.
00:20:07: Sprecher 1 Oder
00:20:08: Sprecher 1 der Trainer wird das aus Nummer eins der Welt machen und kriegt sein Team nicht voran. Deswegen ist auch schon mal Warum am Ende der Trainer Verantwortung? Weil er spürt die Konsequenzen. Ja, wenn ich den Job nicht geil macht, dann werde ich einfach ganz normal. Da wird sich auch keiner beschweren, weil das Team ja nicht das macht, was es machen soll.
00:20:26: Sprecher 1 Na und? Auch da wiederum kann ich einiges lernen. Überleg mal eine Führungskraft in einem Unternehmen, wer 100 % Klar, dein Team läuft oder du bist raus. Ja, da müssen einige sich andere Gedanken machen und sagen Gut, was was heißen? Das wo der Mitarbeiter aber auch die Hand hebt, weil dieses Aussprechen was ist. Das ist ja auch das, was mehr oder weniger die meisten Mitarbeiter nicht machen.
00:20:48: Sprecher 1 Die Hand zu heben, mal zu sagen, da läuft was nicht, ich kann das ändern, ich bring das voran. Ich übernehme auch als Mitarbeiter die Verantwortung, weil es ist auch keine Einbahnstraße. Und ich glaube, dieses Miteinander, das muss da sein. Da gehört eine Verantwortung der Führungskraft dazu, dass sie erst mal mit allen Konsequenzen diese Führung übernimmt, aufholt und aufhört, irgendwelche
00:21:08: Sprecher 1 Ausreden zu suchen.
00:21:09: Sprecher 1 Ich habe keine Zeit, keine Mittel, keine, Was auch immer noch sein
00:21:13: Sprecher 1 rumzuheulen aufhört rumzuheulen, dass er aufhört rumzuheulen, irgendwie zu sagen ich hab irgendwelche Ausreden, keine Zeit, kein, keine Kapazitäten, keine Themen oder was auch immer. Und das Mindeste, die Hand zu heben, die Hand zu heben, aus der Geschäftsführung zu gehen, weil diese dieses aussprechen. Was ist es bei uns jetzt?
00:21:28: Sprecher 1 Ein ganz, ganz, ganz relevanter Wert im Unternehmen, weil wir sagen wenn jeder aber ausspricht, was ist und selber den Unterschied macht, die Verantwortung übernimmt, mitdenkt, dann entsteht eine neue Kultur. Und ich glaube, das ist das Recht,
00:21:40: Sprecher 1 es jedem Einzelnen. Und ich glaube, so die Learnings, die wir heute mal so komprimiert weitergeben können. Ich würde auch ein kluges Mindset weitergeben, weil.
00:21:49: Sprecher 1 Weil nämlich genau das,
00:21:50: Sprecher 1 wenn die Führungskraft das wüsste, dass sie gekündigt werden würde. Dadurch, dass der Geschäftsführer, wenn es nicht unbedingt ein Angestellter Geschäftsführer ist. Aber selbst der sollte diese Übung machen und der Gesellschafter das Unternehmen gründet dem es gehört häufig eine Person ist, empfehle ich, diese Rollen von den abzukoppeln. Ich stelle mir häufiger die Frage Bin ich mein Geld wert?
00:22:11: Sprecher 1 Bringe ich die Leistung, die das Unternehmen benötigt und würde ich mich behalten als Geschäftsführer? Ne. Wenn ich aus der Gesellschafterperspektive darauf gucke,
00:22:19: Sprecher 1 wo man extern blickt, zu bewahren und nicht da so befangen zu sein oder auf mein eigenes Ego zu achten oder meine Befindlichkeiten,
00:22:25: Sprecher 1 weil die haben da nichts zu suchen. Ich habe beauftragt zu erfüllen von meinem Gesellschafter, die er mir gegeben hat, diese Unternehmung zu Ziel zu führen.
00:22:33: Sprecher 1 Und das ist glaube ich auch eine gute mentale Übung, sich da mal ein bisschen abzukoppeln. Gerade wenn man das in einer Person vereint. Und zu sagen, ich guckt auf zwei Perspektiven drauf,
00:22:42: Sprecher 1 da hat es bei uns unsere Kultur der ein sehr gutes Beispiel gebracht zu einem Keeper Sinne. Vielleicht könntest du mal aufzeigen, weil das
00:22:53: Sprecher 1 so in diese Richtung, aber aus einer anderen Perspektive ja ein sehr heftiges Tool.
00:22:59: Sprecher 1 Ich glaube ursprünglich kommst du auch von Netflix da in die Ecke, die bekannt sind. Also nicht von der Serie, sondern sehr cool. Jünger bei der Felix von der Kultur bei Netflix. So sehr,
00:23:07: Sprecher 1 dass sie an alle in Netflix gehen und Kip Test einige
00:23:11: Sprecher 1 also von der Kultur die Netflix YouTube muss man ja wissen es eine der fortschrittlichsten Kulturen was das Thema Selbst und Eigenverantwortung angeht.
00:23:18: Sprecher 1 Der Arbeitsvertrag ist eine Seite lang. Du kannst jetzt Mitarbeiter deinen Urlaub selbst wählen und die zahlen auch Spitzengehälter und ein Tool, was die da pflegen ist der sogenannte Keeper Test. Also behalten Test würde ich diese Person behalten und er funktioniert so. Wenn jetzt mein Mitarbeiter sich wegbewerben würde, würde ich als Führungskraft alles probieren
00:23:39: Sprecher 1 um diese Person im Unternehmen zu halten.
00:23:41: Sprecher 1 Würde ich mit dir sprechen, würde ich das mit dir klären,
00:23:44: Sprecher 1 würde ich dir feste Gehaltserhöhung anbieten oder würde ich sagen Nein, es ist gut, dass sie sich weg bewirbt. Und das ist der Keeper Test, den man regelmäßig machen kann für seine Mitarbeiter. Dass man die gedanklich durchgeht und sagt würde ich diese Person unbedingt behalten wollen, weil sie eine gute Leistung erbringen.
00:24:01: Sprecher 1 Und wenn die Antwort nein ist, dann sollte ich mit der Person sprechen. Und wenn sich das nicht verändert, dann solche Person Loslassen ist natürlich ein gegenseitiges, auch ich als Mitarbeiter von auch kurz erwähnt sollte darüber nachdenken.
00:24:14: Sprecher 1 Wenn meine Führungskraft mich jetzt feuern würde oder sagen würde passt
00:24:17: Sprecher 1 würde ich alles dafür tun, um gerne da zu bleiben. Ist sozusagen das gegenseitige Aber Das ist sehr mächtiges Instrument, um mentale Klarheit rein zu bekommen.
00:24:25: Sprecher 1 Wie viel Prozent der Leute würde ich wieder einstellen oder behalten? So, da geht es in die Richtung Na ja,
00:24:30: Sprecher 1 ich glaube wertvoll wertvolles Tool, sich immer wieder diese Frage zu stellen und dann gibt es ja diese Traumwelt, dem ist Zustand. Wichtig ist aber, dass ich diese Zielorganisation habe, das im Kopf habe. Denn so klar riecht es im Kopf habe umso mehr.
00:24:41: Sprecher 1 Ich verstehe, ich muss diese Transformation durchlaufen. Warum? Auch wegen dir selber. Wegen dir selber. Weil es einfach kein Bock macht, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die dir Energie rauben. Und deswegen hat es ja immer mehrere Seiten der Medaille. Es geht auch um die Stabilität, es geht um die Familie, es geht um des Unternehmens. Wohltut wir mit der Schaufel und hört Es geht um die Gesundheit.
00:25:00: Sprecher 1 Du hast den Job als Unternehmer, das Gesamtsystem zu wahren und nicht Befindlichkeiten
00:25:04: Sprecher 1 von einzelnen Mitarbeitern zu arg zu bewerten, weil am Ende hemmt das ein System, hemmt es das Unternehmen nervt deine Topleute und kann deine Vision, deine Mission des Unternehmens stark gefährden. Weswegen fasst man vielleicht mal so zusammen? Es gibt viele Parallelen aus dem Sport und dem Unternehmertum, in dem du immer wieder dir die Frage stellen kannst Was macht wirklich eine Leistungskultur aus?
00:25:26: Sprecher 1 Es fängt damit an, dass du für dich definierst Was will ich denn für eine Kultur? Was bedeutet das? Was will ich? Vor allem nicht mehr, weil das ist eine. Wenn ich definiere, was will ich
00:25:33: Sprecher 1 das anderes, was will ich nicht? Das empfehlen wir zum Beispiel übrigens Werte im Unternehmen gibt
00:25:37: Sprecher 1 Wie lebe ich die, Wie lebe ich die nicht?
00:25:38: Sprecher 1 Was ist Cooles, Was ist uncool? Ist förderlich? Nicht förderliche Verhalten Hier diese Klarheit zu haben und dann zu verstehen Der beste Trainer ist nicht vom Baum gefallen, der beste Trainer hat Ausbildung durchlaufen, egal in welcher Sportart. Der ist weitergebildet worden. Der hat verstanden, was es heißt, mit den Menschen zusammen eine Verbindung aufzubauen. Dass man schafft, dass Menschen sich wertgeschätzt fühlen, dass sie sich gesehen fühlen, fair behandelt fühlen, wenn Mitarbeiter darüber meckern und sich nicht wertgeschätzt fühlen.
00:26:05: Sprecher 1 Es ist deine Verantwortung, diesen Rahmen herzustellen
00:26:07: Sprecher 1 oder letztendlich auch zu merken. Dieser Mitarbeiter schätzt meine Werte nicht.
00:26:11: Sprecher 1 Er passt nicht mehr ins Unternehmen. Und das ist 0.3 hat etwas zu tun mit Systemen Systemen, die man erlernen kann. Ähnlich wie es die Taktik im Sport gibt, gibt es die Taktik in der Führung, die du wieder auf dich adaptieren kannst.
00:26:23: Sprecher 1 Das nichts mit laut sein in der Führung zu tun hat, nichts mit was auch immer, aber mit Klarheit, mit Klarheit, was es bedeutet, seine Kultur, seinen Rahmen, seine DNA zu führen. Und so funktioniert ein richtig gutes Team. So funktioniert ein richtig gutes Unternehmen. Am Ende ist es eine Reise, ist eine Reise, wo man versucht,
00:26:41: Sprecher 1 immer besser zu werden.
00:26:42: Sprecher 1 Ich denke, wir stellen uns auch die ganze Zeit die Frage.
00:26:45: Sprecher 1 Wahrscheinlich, wenn wir die gleiche Folge in zwei Jahren noch mal drehen, haben wir die ein oder andere Welt an sich dazugewonnen, wo wir noch mal einen weiteren Impuls haben, wo wir vielleicht das ein oder andere ein bisschen erweitert sehen, Was Neues mit reinbringen. Aber am Ende ist es wichtig, dass du als Unternehmer auch klar für das einschließt, was dem wichtiger, was dir, was dir, was dir wirklich am Herzen liegt.
00:27:06: Sprecher 1 So, wir haben uns gesagt hat, ohne vielleicht die Angst, irgendwie nicht gesehen zu werden oder Ablehnung zu bekommen oder ähnliches. Und da hilft häufig der Austausch. Und ich glaube,
00:27:16: Sprecher 1 wir haben heute gute gute Tage mit reingebracht. Ja, sehr gut, es zuletzt zu sagen,
00:27:22: Sprecher 1 Das fängt alles bei dir an, der Unternehmer, die Führungskraft muss Vorbild sein. Es gibt so diesen wunderschönen Spruch Wenn du Wertschätzung erwartest, dann gibt auch Wertschätzung.
00:27:32: Sprecher 1 Also wird er bewusst, dass alles bei dir anfängt und du anfängst als Vorbild zu gehen, dich in deiner Leistung Challenge dort weiterentwickelt. Und ich ist das gerade gesagt und dann wird das auch von ganz alleine kommen. Weil es fällt ja auch schwierig einen Mitarbeiter zu sagen, was du von ihm erwartet, wenn du es selbstsicher fühlst. Das sollte dem gesunden Menschenverstand folgen.
00:27:52: Sprecher 1 Vielen Dank,
00:27:52: Sprecher 1 dass Sie heute wieder mit dabei waren, falls die Folge gefallen hat. Gibt uns mit den Daumen nach Rom.
00:27:57: Sprecher 1 Teilt die Folge mit jemanden, für die sie auch spannend sein könnte und schreibt gerne eure Fragen und Kommentare und Gedanken in die Kommentare und rein. Wir freuen uns immer, weil wir machen daraus auch immer wieder neue Folgen. Weil wir sind unglaublich inspiriert durch uns Kunden, durch den Mittelstand.
00:28:10: Sprecher 1 Und wir bekommen da auf jeden Fall jeden Tag ganz viel von den ganzen Themen mit. Und wir sagen an dieser Stelle Tschüss und bis zur nächsten Folge
00:28:18: Sprecher 1 Das war der Toparbeitgeber. Podcast Personal und Führung im Fokus. Wenn du Personal strategisch und führungssystematisch aufstellen willst, dann bleib dran. Der Top Arbeitgeber STANDARD Ist das neue normal? Und du bestimmst, ob dein Unternehmen dazugehört.
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